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Prozess vor zwei Jahren ausgesetzt: Der Bommeleeër-Lüge auf der Spur
Wer spektakuläre Geschichten hören wollte, war im Bommeleeër-Prozess bestens bedient.

Prozess vor zwei Jahren ausgesetzt: Der Bommeleeër-Lüge auf der Spur

Foto: Gerry Huberty
Wer spektakuläre Geschichten hören wollte, war im Bommeleeër-Prozess bestens bedient.
Lokales 3 Min. 02.07.2016

Prozess vor zwei Jahren ausgesetzt: Der Bommeleeër-Lüge auf der Spur

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Vor genau zwei Jahren wurde der Bommeleeër-Prozess ausgesetzt. Ein in vielerlei Hinsichten einzigartiges Gerichtsverfahren, von dem ganz besonders auch einige mehr als nur skurrile Zeugen mit unmöglichen Geschichten in Erinnerung bleiben werden.

Von Steve Remesch

„Es war der Großherzog im Astronautenanzug am Kanounenhiwwel.“ Nein, so weit war es im Bommeleeër-Prozess nicht gekommen. Doch an einigen Verhandlungstagen hätte eine derartige Aussage nicht wirklich überrascht.

Denn in dem Prozess, der auf den Tag genau vor zwei Jahren vorläufig ausgesetzt wurde, es gab sie zuhauf, die unglaublichen Geschichten, die von Verschwörungstheoretikern aufgesaugt werden, wie der Sauerstoff in der Luft: Das Spektrum reichte von einem selbst ernannten Historiker, der seinen Vater als Drahtzieher enttarnen wollte, über einen Mann, der behauptete, er habe einen Bombenleger erwischt und danach eine jahrelange Freundschaft zu ihm gepflegt, bis hin zu Disneyworld-Geständnissen, Prinzensichtungen und Endlosschleifen voller Widersprüche ...

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