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Prozess vertagt : Expertise über "Kunstwerk" vor Philharmonie beantragt
Lokales 19.09.2016 Aus unserem online-Archiv

Prozess vertagt : Expertise über "Kunstwerk" vor Philharmonie beantragt

Mitglieder des Künstlerkollektivs Richtung 22 hatten im vergangenen Jahr den Boden vor der Philharmonie beschmiert.

Prozess vertagt : Expertise über "Kunstwerk" vor Philharmonie beantragt

Mitglieder des Künstlerkollektivs Richtung 22 hatten im vergangenen Jahr den Boden vor der Philharmonie beschmiert.
Foto: Richtung 22
Lokales 19.09.2016 Aus unserem online-Archiv

Prozess vertagt : Expertise über "Kunstwerk" vor Philharmonie beantragt

Maxime LEMMER
Maxime LEMMER
Am 23. Juni 2015 hatten junge Künstler den Eingang vor der Philharmonie mit Kreide beschmiert. Der Prozess wurde am Montag für eine unbestimmte Zeit auf Eis gelegt.

(ml) - Am Vorabend des Nationalfeiertags hatten Mitglieder des Künstlerkollektivs Richtung 22 im vergangenen Jahr den Boden vor dem Philharmonie-Gebäude mit Kreide bemalt. Die jungen Leute, die von der Polizei auf frischer Tat ertappt worden waren, sollten sich am Montag vor dem Friedensgericht in Luxemburg-Stadt verantworten.

Das Verfahren wurde jedoch auf unbegrenzte Zeit ausgesetzt. Zuvor hatte ein Vertreter der Staatsanwaltschaft ein Gutachten in Auftrag gegeben.
Dabei soll geklärt werden, ob sich die Kreide auch ohne den Einsatz der Feuerwehrleute entfernt hätte.

Eigenen Angaben zufolge hatten die Künstler bei ihrer damaligen Aktion Auszüge aus der Luxemburger Nationalhymne verfremdet und auf den Ausgang des Referendums bezogen. Ziel sei es nicht gewesen, Vandalismus zu betreiben, hieß es.  Es habe sich lediglich um ein kurzlebiges Kunstwerk gehandelt, betonte das Künstlerkollektiv. Der Polizei wurde u. a. vorgeworfen, Fehlinformationen verbreitet zu haben.



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