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Prozess um Mord in Remich: Angehörige zeigen sich ratlos
Lokales 15.01.2020 Aus unserem online-Archiv

Prozess um Mord in Remich: Angehörige zeigen sich ratlos

Am 24. Juli 2018 kam es zur Tat, warum ist weiterhin nicht gewusst.

Prozess um Mord in Remich: Angehörige zeigen sich ratlos

Am 24. Juli 2018 kam es zur Tat, warum ist weiterhin nicht gewusst.
Foto: Polizei
Lokales 15.01.2020 Aus unserem online-Archiv

Prozess um Mord in Remich: Angehörige zeigen sich ratlos

Weil er am 24. Juli 2018 in einer Wohnung in Remich seine damalige Freundin erstochen hat, muss sich ein junger Mann derzeit vor Gericht verantworten. Die Frage nach dem Motiv ist weiter unbeantwortet.

(SH) - Die Ursache, warum Denis S. am 24. Juli 2018 in Remich die Beherrschung verlieren konnte und seiner damaligen Freundin drei tödliche Messerstiche zugefügt hatte, bleibt auch nach dem zweiten Verhandlungstag unbekannt.

Angehörige des Beschuldigten sprachen gestern von einem jungen Mann, der nie durch aggressives oder aufbrausendes Verhalten aufgefallen war und von einer Beziehung, in der beide Partner glücklich gewesen sein sollen. „Ich kann mir nicht erklären, wie es zu solch einer Tat kommen konnte“, erklärten sie unisono im Zeugenstand.


Die Polizei sperrt den Raum um den Tatort in der Rue de la Gare in Remich am späten Nachmittag des 24. Juli 2018 großräumig ab. Ein junger Mann hat zuvor in einer Wohnung seine Partnerin getötet.
Mann ersticht Partnerin - Frage nach dem Motiv offen
Drei tödliche Messerstiche fügt ein Mann seiner Partnerin im Juli 2018 in der gemeinsamen Wohnung in Remich zu. Nun steht er wegen Mordes vor Gericht.

Der Mutter des Opfers war unterdessen deutlich anzusehen, wie nah ihr der Tod ihrer Tochter geht. Sie habe immer nur das Beste für die junge Frau gewollt und den Mann an ihrer Seite deshalb akzeptiert, auch wenn sie nicht damit einverstanden war, dass das Paar keiner Arbeit nachging.

Eine DNS-Expertin bestätigte ihrerseits, dass der Angeklagte mit über 99,999 Prozent Wahrscheinlichkeit der Vater des ungeborenen Kindes war. Bereits am Dienstag hatte ein Ermittler erklärt, dass die Frau in der sechsten oder siebten Woche schwanger war. 

Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt.

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