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Prozess nach tödlichem Verkehrsunfall: Fünf Jahre Haft auf Bewährung
Lokales 27.10.2016 Aus unserem online-Archiv

Prozess nach tödlichem Verkehrsunfall: Fünf Jahre Haft auf Bewährung

Bei dem Unfall auf der A1 war die Autofahrerin, deren Heck der Unfallfahrer gerammt hatte, ums Leben gekommen.

Prozess nach tödlichem Verkehrsunfall: Fünf Jahre Haft auf Bewährung

Bei dem Unfall auf der A1 war die Autofahrerin, deren Heck der Unfallfahrer gerammt hatte, ums Leben gekommen.
Foto: Polizei
Lokales 27.10.2016 Aus unserem online-Archiv

Prozess nach tödlichem Verkehrsunfall: Fünf Jahre Haft auf Bewährung

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Fünf Jahre Haft auf Bewährung, eine Geldstrafe von 1000 Euro sowie ein mehrjähriges Fahrverbot: So lautete das Urteil gegen einen Fahrer, der im Juni 2015 auf der A1 einen Unfall verursacht hatte, bei dem eine Frau gestorben war.

(SH) - Fünf Jahre Haft auf Bewährung, eine Geldstrafe von 1000 Euro sowie ein mehrjähriges Fahrverbot: So lautete das Urteil gegen einen Fahrer, der im Juni 2015 auf der A1 einen Unfall verursacht hatte, bei dem eine Frau gestorben war.

Der mittlerweile 28-Jährige stand zur Tatzeit unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Zudem war er zu schnell unterwegs, als er auf der Trierer Autobahn in Höhe von Potaschberg an einer Baustelle einem vor ihm fahrenden Wagen ins Heck fuhr. Die Fahrerin dieses Autos wurde gegen die Sicherheitsbegrenzung geschleudert und kam ums Leben.

Alkohol, Drogen, Raserei

Aufgrund der Umstände - Alkohol, Drogen, zu hohe Geschwindigkeit - zeigte sich Maître Melvin Roth, Verteidiger des Angeklagten, zufrieden, dass die Haftstrafe komplett zur Bewährung ausgesetzt wurde. "Der Unfall war eine Folge einer ganzen Reihe von falschen Entscheidungen", erklärte er.

Sein Mandant bereue den Unfall und sei weiterhin in psychologischer Betreuung. "Er ist weiterhin nicht in der Lage, sich hinter das Steuer zu setzen", so der Anwalt. Wegen des gegen ihn ausgesprochenen Fahrverbots muss er dies in den kommenden 24 Monaten komplett unterlassen. Zudem sprachen die Richter für 40 weitere Monate ein relatives Fahrverbot aus, während dessen der Angeklagte Strecken wie etwa den Weg zur Arbeit zurücklegen darf.

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