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ProSud: Minetteregion will Unesco-Label
Lokales 26.03.2017

ProSud: Minetteregion will Unesco-Label

Der "Giele Botter" könnte in Zukunft mit dem Unesco-Label „Der Mensch und die Biosphäre“ ausgezeichnet werden.

ProSud: Minetteregion will Unesco-Label

Der "Giele Botter" könnte in Zukunft mit dem Unesco-Label „Der Mensch und die Biosphäre“ ausgezeichnet werden.
(Foto: Claude Piscitelli)
Lokales 26.03.2017

ProSud: Minetteregion will Unesco-Label

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Geht es nach dem ProSud, so sollen die Naturreservate in den früheren Tagebaugebiete mit dem Unesco-Label „Der Mensch und die Biosphäre“ ausgezeichnet werden.

(na) -  Rote Steine, meterhohe Abbaufronten und eine Vegetation, die sich zurückgekämpft hat: Die früheren Tagebaugebiete der Minetteregion haben Naturfreunden so einiges zu bieten.

Damit dies auch grenzüberschreitend anerkannt wird, will das Gemeindesyndikat ProSud für ein Unesco-Label kandidieren. Dabei handelt es sich um das Unesco-Progamm „Der Mensch und die Biosphäre“.

Vertreter der Unesco bereits vor Ort

„Vertreter der Unesco waren bereits hier“, erklärt ProSud-Präsident Dan Biancalana. Ziel ist es, die Naturreservate der Minetteregion, von der Düdelinger „Haard“ bis zum „Giele Botter“, in das Programm einzubringen.

„Dies auch im Hinblick auf die Kandidatur von Esch und der Südregion zur europäischen Kulturhauptstadt 2022“.

Wie auf der Internetseite der Unesco nachzulesen ist, gibt es weltweit 669 Biosphärenreservate in 120 Staaten (Stand 19. März 2016). Darunter das Reservat „Pfälzerwald und Nordvogesen“ entlang der deutsch-französischen Grenze.

Diese Reservate haben den Anspruch, Modellregionen zu werden, in denen die ökologische, aber auch die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung im Vordergrund stehen.


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