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Prominente Gäste beim Galadiner in Berlin
Lokales 13 24.04.2012 Aus unserem online-Archiv

Prominente Gäste beim Galadiner in Berlin

Prominente Gäste beim Galadiner in Berlin

Lokales 13 24.04.2012 Aus unserem online-Archiv

Prominente Gäste beim Galadiner in Berlin

Den ersten Tag des Luxemburger Staatsbesuchs in Deutschland beendete ein großes Galadiner auf Schloss Bellevue. Neben den Delegationsteilnehmern nahmen auch einige Ehrengäste teil. Insgesamt waren 120 Gäste eingeladen.


(ham/jw) - Den ersten Tag des Luxemburger Staatsbesuchs in Deutschland beendete ein großes Galadiner auf Schloss Bellevue. Neben den Delegationsteilnehmern nahmen auch einige Ehrengäste teil. Insgesamt waren 120 Gäste eingeladen.

Zu den bekannten Gästen gehörten hochrangige Politiker aus Luxemburg und Deutschland sowie prominente Gesichter aus der Unterhaltungsbranche beider Länder. So folgten unter anderem TV-Wissenschaftsredakteur Ranga Yogeshwar, die Köchin Léa Linster und Fernsehmoderator Jean Pütz der Einladung.

Vor Beginn des Galadinners richtete der Gastgeber, Bundespräsident Joachim Gauck, das Wort an seine hohen Gäste. Während der neu gewählte Bundespräsident auf die Verbindung des großherzoglichen Hauses zum hessischen Weilburg einging, scheute er sich aber auch nicht, dunklere Erinnerungen in der Geschichte beider Länder anzusprechen. 

Erinnerung an den Staatsbesuch 1978

„Im 20. Jahrhundert begann eine wechselvolle und tragische Phase unserer gemeinsamen Geschichte. In beiden Weltkriegen haben deutsche Truppen Ihr Land besetzt, im Zweiten Weltkrieg wurde es de facto annektiert. Wir können es den Luxemburgern nicht hoch genug anrechnen, dass sie uns nach den leidvollen Erfahrungen dieser Jahre die Hand zur Freundschaft gereicht haben“, so Bundespräsident Gauck.

Großherzog Henri erinnerte an den Staatsbesuch seines Vaters, Großherzog Jean, im Jahre 1978. Damals habe sich ein anderes Bild geboten: Deutschland sei ein geteiltes Land gewesen, in dem die eine Hälfte unter einer Diktatur zu leben hatte und die andere Hälfte ein Wirtschaftswunder erlebte. Heute sei Deutschland aber seit mehr als 20 Jahren wieder ein Volk.


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