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Kurzmeldungen Lokales 23.03.2020

ProActif hilft im Süden und Zentrum

(jwi) - Für Bewohner aus dem Süden und Zentrum des Landes, die aus aktuellem Anlass ihre Wohnung nicht verlassen dürfen, bietet die Vereinigung ProActif Nachbarschaftshilfe an: Dazu gehört das Einkaufen von Medikamenten oder Lebensmitteln bis zu einem Warenwert von 150 Euro sowie das Ausführen von Hunden. Betroffene können sich unter der Telefonhotline 27 33 44 750 oder 27 33 44 1 (Zentrale) sowie via E-Mail an info@proactif.lu anmelden.

Heute

Kurzmeldungen International Heute um 17:17

Deutschland: Schwerkranke dürfen nicht zugelassenes Mittel testen

(dpa) - Besonders schwer erkrankte Corona-Patienten dürfen künftig mit dem noch nicht zugelassenen Wirkstoff Remdesivir behandelt werden, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Das hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn genehmigt, wie ein Sprecher am Dienstag bestätigte. Der Wirkstoff wurde von einem US-Pharmaunternehmen ursprünglich gegen Ebola-Infektionen entwickelt. Es gebe erste Anzeichen für eine Wirksamkeit auch gegen das Coronavirus, hatte die europäische Arzneimittelbehörde EMA vergangenen Freitag festgestellt und einen Einsatz des Mittel für Schwerkranke ohne Behandlungsalternative („Compassionate use“) empfohlen. Dem folgte die deutsche Behörde.

Aktuell ließen sich zu einer Wirksamkeit aber keine Aussagen machen, betonte ein Sprecher der deutschen Arzneimittelbehörde. Es gebe nur Anzeichen. "Die Ergebnisse laufender klinischer Prüfungen bleiben abzuwarten." Bundesweit seien im März drei klinische Prüfverfahren für den Wirkstoff als Mittel gegen die Corona-Infektion genehmigt worden, sagte der Sprecher. Wie lange sie dauern würden, lasse sich nicht prognostizieren. Der sofortige Einsatz als nicht zugelassener Wirkstoff an Patienten sei streng reglementiert. In Frage kämen nur Patientengruppen, für die es sonst keine Therapiealternative mehr gebe. Die Kosten bei solchen sogenannten Härtefallprogrammen trägt der Hersteller. Die behandelnden Ärzte oder Kliniken wenden sich in solchen Fällen direkt an den Hersteller.

Kurzmeldungen International Heute um 16:48

Weiterhin ungewöhnlich großes Ozonloch über der Arktis

(dpa) - Ein ungewöhnlich großes Ozonloch hält sich seit Wochen über der Arktis. In einer Höhe von etwa 18 Kilometern sei dort die Ozonschicht zu einem großen Teil abgebaut, teilte der Copernicus-Erdbeobachtungsdienst der Europäischen Union am Dienstag mit. Schon Anfang März hatten Forscher auf einen außergewöhnlich starken Ozonabbau über der Region hingewiesen. Bilder des Copernicus Atmosphere Monitoring Service zeigten auch am Montag noch eine teilweise stark ausgedünnte Ozonschicht.

Seit Jahrzehnten entsteht über der Antarktis nach dem dortigen Winter, wenn die Bedingungen für einen Abbau der Ozonschicht herrschen, für einige Monate ein Ozonloch. Grund für das im Vergleich dazu deutlich kleinere Ozonloch auf der Nordhalbkugel sind in diesem Jahr ungewöhnliche atmosphärische Bedingungen, darunter extrem eisige Temperaturen in der Stratosphäre. Schon früher hatten Forscher gelegentlich kleine Ozonlöcher über dem Nordpol beobachtet, aber nie in diesem Ausmaß.

"Das Ozonloch, das wir in diesem Jahr über der Arktis beobachten, hat eine maximale Ausdehnung von weniger als 1 Million Quadratkilometer", wird Diego Loyola vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einer Mitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) zitiert. "Das ist klein im Vergleich zum Antarktischen Ozonloch, das eine Größe von etwa 20 bis 25 Millionen Quadratkilometern bei einer normalen Dauer von etwa 3 bis 4 Monaten erreichen kann."

Forscher gehen davon aus, dass sich das Ozonloch bald wieder schließt. "Unsere Vorhersage geht von nun steigenden Temperaturen im Polarwirbel aus, damit wird sich der Abbau des Ozons verlangsamen und schließlich ganz aufhören", sagt Vincent-Henri Peuch, Direktor der Abteilung Atmosphären-Monitoring von Copernicus. "Die Polarluft wird sich nun mit ozonreicher Luft aus niedrigeren Höhen mischen."

Die Ozonschicht ist eine natürliche Gasschicht, die die Erde vor der ultravioletten Strahlung der Sonne schützt. Das Ozonloch über der Antarktis war 1985 entdeckt worden und hatte zum schrittweisen Verbot der FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) geführt. Seitdem schließt sich das Loch langsam. Das Ozonloch im Herbst 2019 zählte zu den kleinsten der vergangenen 35 Jahren.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 15:21

Grenzkontrollen: Stau auf der A13

Wegen der Grenzkontrollen auf deutscher Seite staut sich der Verkehr auf der A13 derzeit bis in den Tunnel Markusberg. Da das Stauende im Tunnel liegt, sind die Autofahrer zu erhöhter Vorsicht gebeten. 

Kurzmeldungen International Heute um 14:48

Premier Boris Johnson in „stabilem Zustand“

(dpa) - Der Gesundheitszustand des britischen Premierministers Boris Johnson ist nach Regierungsangaben stabil. Johnson hatte die Nacht auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses verbracht. Ein Regierungssprecher äußerte sich am Dienstag in London zum Zustand des Premiers.

Der 55-Jährige musste bislang auch nicht an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden. Dem Regierungschef werde zwar Sauerstoff zugeführt, aber er „atmet selbstständig ohne jegliche Unterstützung“.

Der Premier wurde am Montag im St. Thomas' Hospital wegen seiner anhaltenden Corona-Beschwerden untersucht, als sich plötzlich sein Zustand deutlich verschlechterte. Johnson hatte am 27. März mitgeteilt, dass er sich mit dem neuartigen Virus angesteckt hat. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 14:34

Trickdiebstahl in der Hauptstadt

Am Montagabend ist ein Passant im hauptstädtischen Bahnhofsviertel bestohlen worden. Gegen 18.20 Uhr fragte ihn ein Mann in der Rue de Strasbourg nach einer Zigarette. Das Opfer lehnte die Bitte ab, daraufhin wurde es von dem Mann plötzlich umarmt. Dabei entwendete der Täter auch die Brieftasche aus der Gesäßtasche des Opfers. Der Betroffene bemerkte dies und hielt den Mann fest, dieser konnte sich aber losreißen und flüchten. Eine anschließende Fahndung blieb erfolglos. 

Kurzmeldungen International Heute um 14:28

Brüssel und London stimmen Brexit-Fahrplan ab

Die Europäische Union und Großbritannien wollen nächste Woche den Fahrplan für die weiteren Verhandlungen über die Partnerschaft nach dem Brexit beraten. Dazu werde EU-Chefunterhändler Michel Barnier mit seinem britischen Kollegen David Frost sprechen, kündigte ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag an.

In der Corona-Krise waren die Verhandlungen sehr stark zurückgefahren worden. Barnier hatte sich mit dem Coronavirus infiziert, und auch Frost begab sich in Quarantäne. Zuletzt gab es nach Angaben des Kommissionssprechers noch Kontakte über die Vertragsentwürfe beider Seiten.

Großbritannien hat die EU Ende Januar verlassen. In einer bis Jahresende angesetzten Übergangsphase hat sich aber im Alltag nur wenig verändert. Nun wollen Seiten in Partnerschaftsabkommen die künftige Zusammenarbeit im Handel und bei anderen Themen regeln. Die Positionen liegen allerdings weit auseinander. Auf EU-Seite hält man eine Verlängerung der Übergangsphase für nötig, was der britische Premier Boris Johnson bisher ablehnt. Johnson ist nun aber selbst schwer an Covid-19 erkrankt. 

Gestern

Slowakisches Gericht verurteilt geständigen Journalistenmörder

(dpa) - Mehr als zwei Jahre nach einem weltweit beachteten Journalistenmord hat ein slowakisches Sondergericht den Todesschützen Miroslav M. zu 23 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte 25 Jahre gefordert und legte deshalb Berufung gegen das aus ihrer Sicht zu milde Urteil ein. Die Richterin dagegen würdigte in ihrer Urteilsbegründung, dass sich M. geständig gezeigt und der Polizei wertvolle Informationen zu seinen Mittätern und zum mutmaßlichen Auftraggeber Marian Kocner gegeben hatte.

Das seit Januar laufende Gerichtsverfahren gegen Kocner und zwei weitere nicht geständige Angeklagte ist derzeit unterbrochen. Die bisherigen Verhandlungstage hatte jeweils eine große Zahl an Journalisten aus aller Welt direkt aus dem Gerichtssaal mitverfolgt. Wegen der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen musste der Prozess daher unterbrochen werden.

Miroslav M. hatte bereits zu Prozessbeginn gestanden, den Investigativ-Journalisten Jan Kuciak und seine Verlobte Martina Kusnirova im Februar 2018 erschossen zu haben. Er habe die beiden damals 27-Jährigen durch Schüsse in Kopf und Brust getötet, gab er im Januar in der öffentlichen Gerichtsverhandlung zu.

Der Investigativ-Journalist Kuciak hatte über zwielichtige Geschäfte des Unternehmers Marian Kocner berichtet, aber auch über andere Verfilzungen von Politik und Geschäftemacherei. Eine erst nach seinem Tod veröffentlichte Reportage über mögliche Verbindungen italienischer Mafia-Clans zu slowakischen Regierungsmitarbeitern löste Massendemonstrationen gegen Korruption aus und führte zum Rücktritt der damaligen Regierung. Der Millionär Kocner hatte nach der Tat mehrfach bestritten, die Tat bestellt und bezahlt zu haben.

Spanien: Zwei Millionen Masken aus Lagerhalle gestohlen

(dpa) - Ein Mann ist in Spanien wegen des Diebstahls von zwei Millionen Masken und weiterem Schutzmaterial im Gesamtwert von fünf Millionen Euro festgenommen worden. Der Unternehmer werde beschuldigt, die Güter aus einer Lagerhalle in Santiago de Compostela im Nordwesten des Landes entwendet und im Nachbarland Portugal verkauft zu haben, teilte die Polizei der Region Galizien am Montag mit. Der Mann sei dem Richter vorgeführt und anschließend unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden.

Der Verdächtige sei in der Nähe der Lagerhalle von Zeugen gesehen und auch von Überwachungskameras gefilmt worden, zitierte die Regionalzeitung „La Voz de Galicia“ einen Polizeisprecher. Bei dem Einbruch seien die Atemschutzmasken vom Typ FFP2, Handschuhe, Schutzkleidung, Desinfektionsmittel und weitere Produkte aus den Originalverpackungen entnommen worden, um zu verhindern, dass die Herkunft der Ware später zurückverfolgt werden könne.

Wie vielerorts herrscht seit Wochen auch in Spanien und Portugal wegen der Corona-Pandemie ein großer Mangel an Masken, Handschuhen und Schutzkleidung. Auch das medizinische Personal verfügt zum Teil nicht über genügend Schutzausrüstung.

In Bridel brannte ein Fahrzeug komplett aus.
Kurzmeldungen Lokales 06.04.2020

CGDIS meldet mehrere Brände

In Niederfeulen musste die ortsansässige Feuerwehr ausrücken, da ein Rasenmäher in Brand geraten war. 

Ebenfalls Feuer gefangen, hatte ein Auto in Bridel. Das Centre d'Incendie et de Secours aus Kopstal war im Einsatz. Der Wagen brannte komplett aus. 

In Esch/Alzette brannten mehrere Blumenkübel. Die Einsatzzentren aus Esch und Schifflingen rückten aus. 


Mann in Österreich hortete eine Million Schuss Munition

 (dpa) - Ein 65-jähriger Österreicher hat in seinem Keller eine Million Schuss Munition, mehr als 150 Waffen und 100 Schalldämpfer gehortet. Den Polizisten habe sich bei der Durchsuchung des mit Waffen randvollen Kellers im Bezirk Freistadt ein erschreckendes Bild gezeigt, teilten die Behörden am Montag mit. Der Mann sei am Freitag nach einer Anzeige seiner Ex-Freundin festgenommen worden und sitze in Untersuchungshaft. 

Die Ex-Freundin hatte der Ehefrau die jahrelange Affäre gestanden und daraufhin Angst vor dem 65-Jährigen bekommen. Der soll sich früher mit seinen Kontakten zu ausländischen Killern gebrüstet und selber immer eine Waffe getragen haben. Der Gesamtwert des Waffenlagers betrage rund 300.000 Euro, so die Polizei.

Der Rentner will seit 20 Jahren die Waffen gesammelt haben. Er interessiere sich für Waffentechnik, habe er in einer ersten Befragung zu seinem Motiv gesagt.     

Ukraine: Löscharbeiten in radioaktivem Wald

(dpa) - In der Ukraine dauern die Löscharbeiten in radioaktiv belasteten Waldstücken der Tschernobyl-Sperrzone an. Die radioaktive Hintergrundstrahlung in den angrenzenden Gebieten der Region Kiew sei im Normbereich, teilte der Katastrophenschutz am Montag mit. Es würden weiterhin etwa 25 Hektar Wald brennen.

Rund 140 Feuerwehrleute seien im Einsatz. Unterstützt würden sie durch zwei Löschflugzeuge und einen Hubschrauber.

Dem geschäftsführenden Leiter der Umweltbehörde in Kiew, Jegor Firsow, zufolge würden allerdings auch außerhalb der Sperrzone insgesamt 100 Hektar brennen. Zudem berichtete er von erhöhten Radioaktivitätswerten. Dies wurde jedoch offiziell nicht bestätigt. Die Feuer sind am vergangenen Samstag ausgebrochen.

Nach der Explosion des Blocks vier im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl 1986 wurden radioaktiv belastete Landstriche um die Atomruine gesperrt. Zehntausende Menschen wurden zwangsumgesiedelt.

Kurzmeldungen Lokales 06.04.2020

Zwei kleinere Feuerwehreinsätze am Sonntag

Am Sonntagabend gab es zwei kleinere Feuerwehreinsätze in Luxemburg.

In der Rue Jean Majerus in Mersch gab es gegen 17.20 Uhr einen Kaminbrand.

In "Op de Rousen" in Roodt-Eisch (Simmern) brannte kurz nach Mitternacht eine Hecke.

Vorgestern

Saarland: Mann schießt in seiner Wohnung auf Spielzeugclown

(dpa/lrs) - Schüsse in einem Wohnhaus in Saarbrücken haben am Sonntag einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Nachdem die Polizei alarmiert worden war, fuhren mehrere Streifenwagen zu dem Anwesen im Saarbrücker Stadtteil Dudweiler, wie die Polizeiinspektion Sulzbach mitteilte. Es habe sich herausgestellt, dass ein polizeibekannter Mann in seiner Wohnung mehrfach geschossen habe. Demnach rückte unter anderem ein Spezialeinsatzkommando (SEK) an. Der Polizei gelang es nach eigenen Angaben nach einiger Zeit den 68-Jährigen zur Aufgabe zu bewegen. Der Mann kam zur Tür und ließ sich widerstandslos festnehmen. Er habe angegeben, ihm sei langweilig gewesen. Deswegen habe er auf einen Spielzeugclown geschossen. Der Mann kam den Angaben zufolge in eine Spezialklinik. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Mannes unter anderem mit einem Polizeihund entdeckten die Beamten eine Luftdruckpistole und eine Schreckschusswaffe.

Kurzmeldungen Lokales 05.04.2020

Bei Bour: Auto gegen Baum

(sas) - Ein Autofahrer prallte in der Nacht auf Sonntag gegen 2.15 Uhr auf der RN12 zwischen Bour und Dondelingen mit seinem Wagen gegen einen Baum. Dabei wurde der Fahrer verletzt, wie der Corps grand-ducal d’incendie et de secours (CGDIS) mitteilt. Wie es zu dem Unfall kam, ist nicht bekannt.