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Pont Adolphe: Vorhängeschlösser sind unerwünscht
Lokales 2 Min. 09.04.2020

Pont Adolphe: Vorhängeschlösser sind unerwünscht

In seiner parlamentarischen Frage bezieht sich Jeff Engelen (ADR) unter anderem auf die Aktion unter dem Motto „Spread the Love“ an Valentinstag. Zwischen den Herzen waren auch Vorhängeschlösser zu sehen, die von jungen Paaren dort als Zeichen der Liebe montiert wurden.

Pont Adolphe: Vorhängeschlösser sind unerwünscht

In seiner parlamentarischen Frage bezieht sich Jeff Engelen (ADR) unter anderem auf die Aktion unter dem Motto „Spread the Love“ an Valentinstag. Zwischen den Herzen waren auch Vorhängeschlösser zu sehen, die von jungen Paaren dort als Zeichen der Liebe montiert wurden.
Foto: Chris Karaba
Lokales 2 Min. 09.04.2020

Pont Adolphe: Vorhängeschlösser sind unerwünscht

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Die Aussicht auf das Petrusstal soll nicht mit Vorhängeschlössern blockiert werden. Die kleinen Zeichen der Liebe dürfen dort nicht hängen bleiben.

Eine Mehrbelastung des Passerelle-Geländers am Pont Adolphe durch Vorhängeschlösser ist nicht gewollt. Darum werden diese durch Angestellte der Straßenbauverwaltung abmontiert.

Das geht aus der Antwort von Francois Bausch (Déi Gréng), Minister für Mobilität und öffentliche Bauten, auf eine parlamentarische Frage des Abgeordneten Jeff Engelen (ADR) hervor.

In seinem Schreiben hatte der Deputierte auf die Aktion unter dem Motto „Spread the Love“ (zu Deutsch: Verbreite die Liebe) an Valentinstag hingewiesen, bei der 500 gehäkelte Herzchen in knallroter Farbe an der Fahrrad- und Fußgängerbrücke unter dem Pont Adolphe angebracht wurden. Schirmherr der urbanen Kunstinstallation war das Bautenministerium. Zwischen den Herzen waren auch Vorhängeschlösser zu sehen, die von jungen Paaren dort als Zeichen der Liebe montiert wurden.


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Bei den Berechnungen für die "Passerelle cycliste" unter der Brücke sei die eventuelle Mehrbelastung durch Vorhängeschlösser am Geländer nicht berücksichtigt worden, antwortet Minister Bausch. Diese stelle nämlich keinen offiziellen Belastungsfall gemäß den aktuellen europäischen Normen dar und sei dementsprechend auch nicht in Luxemburg vorgesehen. Bei Brücken im Ausland, die in einem ähnlichen Fall seien, werden die Vorhängeschlösser deshalb entfernt, wenn es vom Gewicht her zu viele für das Geländer seien.

Schutz vor Stürzen

Am Pont Adolphe sei das Geländer in Kombination mit dem Drahtnetz darauf ausgelegt, die Fußgänger und Radfahrer vor einem Sturz in die Tiefe zu schützen. Allgemein seien ein paar Vorhängeschlösser nicht problematisch. Die Passerelle sei ebenso wie die Verbindung dieser mit dem Pont Adolphe so gebaut, dass sie Menschenansammlungen und sogar ein leichtes Fahrzeug - unter drei Tonnen, für Notfälle oder Unterhaltsarbeiten - tragen kann. 


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Sie sei statisch gesehen kein kritisches Modell und nach den aktuellen Normen berechnet, erklärt der Minister weiter. Auch der ungünstigste Lastfall des Windes sei berücksichtigt worden, wie zum Beispiel eine ungleiche Gewichtsverteilung auf der Passerelle.

Die Frage, wie viele Vorhängeschlösser die Konstruktion problemlos verkrafte, stelle sich nicht, da diese sofort entfernt werden, so der Minister weiter. Die Wahl zur Nutzung eines dezenten Drahts sei das Resultat eines architektonischen Konzepts, so François Bausch.

Die filigrane Ausführung sei bewusst gewählt worden, da sie einerseits dem Fußgänger und dem Radfahrer die Möglichkeit gebe, die faszinierende Aussicht auf das Petrusstal zu genießen, und andererseits beim Blick aus dem Petrusstal hinauf praktisch nicht sichtbar sei.

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