Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Pont Adolphe: Generalüberholung nach mehr als einem Jahrhundert
Lokales 13 12.04.2013

Pont Adolphe: Generalüberholung nach mehr als einem Jahrhundert

Aufgrund von Rissen in der Bogenstruktur steht nach 110 Jahren im Dienst der Hauptstadt bekanntlich eine Generalüberholung des Pont Adolphe auf dem Programm – eine Jahrhundertbaustelle, die das Stadtbild in den kommenden Monaten und Jahren prägen wird

(DL) -  Aufgrund von Rissen in der Bogenstruktur steht nach 110 Jahren im Dienst der Hauptstadt bekanntlich eine Generalüberholung des Pont Adolphe auf dem Programm – eine Jahrhundertbaustelle, die das Stadtbild in den kommenden Monaten und Jahren prägen wird.

Etwas mehr als zwei Monate nach dem offiziellen Startschuss zum Bau der provisorischen Brücke, über die der Verkehr während der Arbeiten geleitet wird, werden die ersten konkreten Arbeitsschritte sowie das Ausmaß der Großbaustelle allmählich sichtbar.

So werden in diesen Tagen die Brückenfundamente für das Provisorium gesetzt, bevor in einer nächsten Phase das Metallgerüst vor Ort Stück für Stück zusammengebaut wird. Im Frühjahr 2014 soll das Provisorium für den Verkehr freigebenen werden – womit die Renovierungsarbeiten am Pont Adolphe in Angriff genommen werden können.

Zwei Jahre Renovierungsarbeiten

Letztere werden voraussichtlich zwei Jahre in Anspruch nehmen. Wie Marc Ries, Ingenieur bei der Straßenbauverwaltung im Gespräch mit dem "Luxemburger Wort" erklärt, wird sich der Pont Adolphe äußerlich nicht merklich verändern – mit einer Ausnahme.

So wird die Fahrbahnplatte beidseitig um jeweils 75 Zentimeter verbreitert, dies im Hinblick auf die Tram.

Betrachtet man den renovierten Pont Adolphe nach Fertigstellung der Arbeiten – also voraussichtlich Ende 2016 – vom Boulevard Royal aus, so werden auf der linken Seite zwei Tramspuren über das Petrusstal führen, während rechts zwei Fahrspuren für den Individualverkehr vorgesehen sind. 

Wer das Voranschreiten auf dieser Jahrhundertbaustelle Schritt für Schritt mitverfolgen möchte, der kann während der gesamten Arbeitsphase das eigens dafür errichtete „Visiting Center“ am Boulevard Roosevelt (gegenüber des „Casino“) aufsuchen. In der ständig aktualisierten Ausstellung finden die Besucher zahlreiche Informationen über die Geschichte der „Nei Bréck“ sowie den Verlauf der Bauarbeiten vor.

Besagtes Pavillon hat dienstags von 12 bis 18 Uhr, mittwochs von 8 bis 14 Uhr sowie donnerstags, freitags und samstags von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

  • Den ungekürzten Artikel finden Sie in der Samstagsausgabe des "Luxemburger Wort".