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Polizeireform: 14 unzufriedene Bürgermeister
Lokales 12.01.2016

Polizeireform: 14 unzufriedene Bürgermeister

Betroffen: Das Kommissariat in Böwen.

Polizeireform: 14 unzufriedene Bürgermeister

Betroffen: Das Kommissariat in Böwen.
Foto: John Lamberty / Archiv 2013
Lokales 12.01.2016

Polizeireform: 14 unzufriedene Bürgermeister

Dass die Abschaffung bzw. die Fusion von 14 Polizeikommissariaten in den betroffenen Gemeinden nicht mit Begeisterung aufgenommen würde, war absehbar. Der Polizeigewerkschaft SNPGL zufolge wurde in diesem Zusammenhang falsch informiert.

(str) - Dass die Abschaffung bzw. die Fusion von 14 Polizeikommissariaten in den betroffenen Gemeinden nicht mit Begeisterung aufgenommen würde, war absehbar. Schließlich dürfte es ein schwieriges Unterfangen für die Gemeindeväter sein, den Wählern zu vermitteln, dass die Abschaffung der lokalen Polizeiwache ihnen mehr Sicherheit bringe.

Wie Radio 100Komma7 berichtete, seien die betroffenen Gemeindeväter sehr verärgert darüber, dass es bislang keine Zusammenkunft mit dem Minister für Innere Sicherheit gab, obwohl Etienne Schneider diese für Dezember angekündigt habe. Am 1. Februar erst soll dieses Treffen nun doch stattfinden – allerdings vor dem Hintergrund, dass bis Ende Februar das Konzept der Reform stehen soll.

Am vergangenen Freitag hatte sich die Polizeigewerkschaft SNPGL mit den betroffenen Gemeindeoberhäuptern an einen Tisch gesetzt. Präsident Pascal Ricquier zeigte sich im Gespräch mit dem Radiosender erstaunt über die Unzufriedenheit der Gemeinden. „Bis jetzt wurde uns gesagt, dass die meisten Bürgermeister mit den Reformplänen einverstanden seien“, sagte er. Nun zeige sich aber, dass alle ihre Kommissariate behalten wollten.

Betroffen sind Niederkerschen, Monnerich, Roeser, Rambruch, Grossbous, Niederanven, Mutfort, Wasserbillig, Böwen, Hosingen, Steinfort, Vianden, Esch und Wiltz.


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