Polizeibericht am Nationalfeiertag

Clausen: Frau von Auto schwer verletzt

Sprayer wurden in der Nacht zum Nationalfeiertag an der Philharmonie in flagranti ertappt.
Sprayer wurden in der Nacht zum Nationalfeiertag an der Philharmonie in flagranti ertappt.
Foto: Google Street View

+++ Luxemburg. In der Rue de la Tour Jacob wurde gegen 4.00 Uhr am Dienstagmorgen eine Frau von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt. Sie erlitt mehrere Frakturen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Vorausgegangen war offenbar ein Streit zwischen Bekannten, die kurz danach mit ihren Autos zusammengestoßen waren. Wie die Polizei feststellte, waren auch Alkohol und Drogen im Spiel.

+++ Luxemburg. Mehrere Polizeibeamte mussten am Dienstagmorgen gegen 6.00 Uhr in der Rue de Hollerich gegen Randalierer vorgehen, als sie bei der Kontrolle der Schließung der Lokale wüst beschimpft und angepöbelt wurden. Die Randalierer wurden zur Wache gebracht, wo Marihuana sowie ein Springmesser sichergestellt wurden.

+++ Bergem. In einer Kreuzung, mit eingeschalteten Scheinwerfern und mit dem Heck in einer Hecke war ein Fahrer kurz nach 4.00 Uhr am Dienstag mit seinem Auto stehengeblieben. Der offenbar stark angetrunkene Mann hatte weder Ausweis noch Führerschein und erhielt ein Fahrverbot.

+++ Frisingen. Als sie schon auf dem Weg in die Hauptstadt waren, um die Feiern zum Nationalfeiertag zu verfolgen, erhielten zwei Einwohner aus dem "Lesignys Park" eine Einbruchsmeldung auf ihr Handy. Sie kehrten sofort um, mussten aber feststellen, dass in das Haus eingebrochen worden war.

Ein weißer VW Golf VI GTI mit dem Kennzeichen 21612 war aus der Garage gestohlen worden. Auch die Fahrzeugpapiere und Wertgegenstände waren in dem Fahrzeug. Eine Nachbarin hatte einen Alarm gehört und den Diebstahl beobachtet, sie konnte jedoch keine Beschreibung der Täter geben. 

+++ Luxemburg. Jugendliche Graffiti-Sprayer wurden am Dienstagmorgen in der Nähe der Philharmonie von der Polizei erwischt. Sechs junge Männer hatten am Eingang zur Tiefgarage der Philharmonie Parolen mit weißer und rosa Farbe gesprüht. Die Sprayer gaben an, dass es sich bei den Texten um künstlerische und politische Stellungnahmen handele.

Von der Polizei wurden sie belehrt, dass dies dennoch eine Straftat sei. Wegen der bevorstehenden Feierlichkeiten zum 23. Juni wurden die Jugendlichen aufgefordert, ihre Graffitis zu entfernen. Doch mit Besen und Eimer war dies nicht möglich, so dass die Feuerwehr zur Reinigung anrücken musste.