Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Polizeiarbeit ohne Grenzen
Lokales 20.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Polizeiarbeit ohne Grenzen

Das Uhrengeschäft wurde am 20. März überfallen. Keine 24 Stunden später wurden Tatverdächtige festgenommen.

Polizeiarbeit ohne Grenzen

Das Uhrengeschäft wurde am 20. März überfallen. Keine 24 Stunden später wurden Tatverdächtige festgenommen.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 20.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Polizeiarbeit ohne Grenzen

Aufgrund der Zusammenarbeit zwischen der luxemburgischen und der französischen Polizei konnten nach dem Überfall eines Uhrengeschäftes schnell Tatverdächtige festgenommen werden.

(SH) - Die Luxemburger Polizei hatte vor dem bewaffneten Überfall auf ein Uhrengeschäft am 20. März in der Hauptstadt keine Kenntnis darüber, dass sich eine potenzielle Verbrecherbande aus Frankreich auf dem Weg nach Luxemburg befinde. Dies bestätigt Etienne Schneider, Minister für Innere Sicherheit, nun nochmals auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Laurent Mosar und Gilles Roth. Auch hätten die Luxemburger Ordnungskräfte keine Information darüber gehabt, dass die Verdächtigen zum Zeitpunkt der Tat in Frankreich unter Observation standen.


Luxusuhren im Visier
Rücksichtslos, gewalttätig und gut organisiert ging eine Räuberbande am Dienstagmittag bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in der Oberstadt vor. Die Täter konnten unerkannt entkommen.

Der Minister erklärt weiter, dass in Luxemburg eine systematische Beobachtung von Personen im Rahmen einer Ermittlung nur von der Staatsanwaltschaft oder einem Untersuchungsrichter angeordnet werden kann. Im allgemeinen Sprachgebrauch würde jedoch oft von Aufsicht gesprochen, wenn eine Person aufgrund ihres Verhaltens den Ordnungskräften aufgefallen sei, ohne dass eine systematische Beobachtung angeordnet worden sei.

Verhaftung binnen 24 Stunden

Nach dem Überfall habe die Luxemburger Polizei ihren Kollegen aus Frankreich, Deutschland und Belgien alle zur Verfügung stehenden Infos übermittelt, damit diese sich an der Suche nach den Flüchtigen beteiligen konnten.

Die Zusammenarbeit zwischen den Behörden aus Luxemburg und Frankreich habe schlussendlich denn auch dazu geführt, dass die mutmaßlichen Täter innerhalb von weniger als 24 Stunden verhaftet werden konnten.

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Bei Hausdurchsuchungen hat die Kriminalpolizei aus Lyon nach dem Uhrenraub in Luxemburg-Stadt Kriegswaffen und kugelsichere Westen mit Polizei-Aufschrift sichergestellt.
Das in Lyon gestohlene Auto führte schnell auf die Fährte der Täter.
Die französische Polizei hatte die Uhren-Räuber bereits seit längerem auf dem Radar und wusste, dass ein Coup bevorstehen würde. Nach einer Observierung schlug ein erster Zugriff fehl. Die Verhaftung der Tatverdächtigen gelang erst nach einer Schießerei und einer Geiselnahme.
Telefonbetrug mit Immobilien
Nach mehr als 1000 Anzeigen wegen kostenpflichtiger, aber nie durchgeführter Immobilienbesichtigungen, hat die Polizei nun in Düdelingen zugeschlagen. Das berichtet die Gratiszeitung "L'essentiel" in ihrer Online-Ausgabe.
Ziel der Betrüger waren demnach Personen in Frankreich, die dringend eine Immobilie zu verkaufen suchten.
Dank eines aufmerksamen Juweliers konnte die Polizei am Samstag zwei mutmaßliche Kreditkartenbetrügerinnen dingfest machen.
Die beiden Frauen wurden verhaftet.