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Polizei warnt: Kinderpornos kursieren in sozialen Netzwerken
In den sozialen Netzwerken werden nicht nur Fotos vom letzten Urlaub geteilt, sondern auch illegales Foto- und Videomaterial.

Polizei warnt: Kinderpornos kursieren in sozialen Netzwerken

Foto: Shutterstock
In den sozialen Netzwerken werden nicht nur Fotos vom letzten Urlaub geteilt, sondern auch illegales Foto- und Videomaterial.
Lokales 21.03.2019

Polizei warnt: Kinderpornos kursieren in sozialen Netzwerken

Sarah CAMES
Sarah CAMES
Soziale Netzwerke verbinden - doch wer illegale Beiträge teilt, könnte irgendwann Besuch von der Polizei bekommen.

Die Jugendschutz- und Sexualdeliktabteilung der Luxemburger Polizei stellt seit geraumer Zeit einen Anstieg kinderpornografischer Inhalte in sozialen Netzwerken wie Facebook, Whatsapp oder Twitter, fest.


Die Erpresser behaupten, sich Zugriff auf den Computer des jeweiligen Opfers verschafft zu haben.
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Im Hinblick auf diese besorgniserregende Entwicklung weist die Behörde darauf hin, dass das Aufrufen und Teilen solcher Inhalte gegen das Strafgesetzbuch verstößt und geahndet werden kann.

Besonders schockierend: Die Inhalte werden vor allem von jungen Erwachsenen und Minderjährigen verbreitet. Laut der Polizei-Pressemitteilung sind die kinderpornografischen Inhalte mitunter so "brutal" und "schockierend", dass die Abteilung sich dazu verpflichtet fühlte, einen öffentlichen Aufruf gegen das Ansehen und das Verbreiten dieser Posts zu machen.

Die Stelle für Jugendschutz und Sexualdelikte rät Nutzern, die jeweiligen Inhalte nicht zu öffnen, die Posts zu melden, nicht zu teilen und nach Möglichkeit zu löschen.

Betroffene Nutzer können sich außerdem an BEE SECURE wenden, eine staatliche Initiative gegen Cybermobbing. Dort können auch anstößige oder gar illegale Inhalte gemeldet werden.


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