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Kurzmeldungen Lokales 16.09.2020

Polizei stoppt illegales Autorennen in Trier

(dpa/lrs) - Die Polizei in Trier hat am Ufer der Mosel ein verbotenes Autorennen gestoppt. „Grün und Vollgas! In der ersten Kurve kurz das Heck verloren, aber schnell wieder eingefangen. Im Windschatten dem Führenden hinterher“, beschrieben die Beamten die Szenerie in einer Mitteilung. Was wie das Drehbuch eines Kinofilms klingt, soll sich so am frühen Mittwochmorgen in Trier abgespielt haben.

Zwei Autofahrer standen nach Polizeiangaben an einer roten Ampel, bei Grün ließen sie ihren hochmotorisierten Gefährten freien Lauf. Ein Mitfahrer soll sich während des Rennens mit nacktem Oberkörper aus einem der Wagen gelehnt haben. Eine Polizeistreife in Zivil stoppte die Wagen. Gegen die zwei Fahrer wird ermittelt.

Heute

Kurzmeldungen Panorama Vor 11 Minuten

Marathon in New York findet in diesem Jahr statt

Der legendäre New-York-Marathon, der 2020 wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, soll in diesem Jahr wieder starten. Das Großereignis solle am 7. November stattfinden, ab dem 8. Juni könnten sich Teilnehmer registrieren, teilte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo am Montag mit.

Allerdings dürfen wegen der anhaltenden Auswirkungen der Pandemie in diesem Jahr nur 33 000 statt der üblichen rund 55 000 Menschen dabei sein. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt.   

Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:05

Polizei erwischt zwei Diebe im Bahnhofsviertel

(SC) - In der Nacht auf Montag wurde um kurz nach Mitternacht im hauptstädtischen Bahnhofsviertel ein Mann überfallen, nachdem er kurz vorher Geld an einem Automaten abgehoben hatte. Ein Täter lenkte das Opfer in der Rue de Chiny ab, während ein anderes den Mann von hinten angriff. Sie rissen ihm das Bargeld ab und versuchten auch die Armbanduhr zu stehlen - doch das Opfer setze sich zur Wehr.

Kurz nach dem Übergriff konnten beide mutmaßlichen Täter im Bahnhofsviertel von der Polizei gestellt werden. An ihnen wurde nicht nur das gestohlene Bargeld, sondern aus eine Gaspistole, Pfefferspray und jeweils eine Kugel Heroin und Kokain gefunden und sichergestellt. Auf der Polizeiwache wurde einer der Täter aggressiv. Die Beamten mussten ihn immobilisieren. Die Polizei nahm den Vorfall zu Protokoll.

Lesen Sie auch: Zeugenaufruf nach gewaltsamem Diebstahlversuch am Stadtpark

Kurzmeldungen Lokales Heute um 09:01

Auffahrt A7: Unfall mit zwei Lastwagen geräumt

(SC) - Gegen 8 Uhr meldete die Polizei einen Unfall mit zwei Lastwagen am Ende der B7 in Richtung Luxemburg-Stadt. Der Unfall ereignete sich auf der Höhe von Schieren, kurz vor der Auffahrt auf die A7. Es staute sich in beide Richtungen. 

Gegen 8.45 Uhr kam die Meldung, dass die Unfallstelle geräumt wurde und alle Fahrbahnen wieder frei sind. Der Stau löst sich langsam auf.

Alle aktuellen Verkehrsinfos finden Sie auch auf unserer Service-Seite.

Kurzmeldungen International Heute um 07:01

Fünf Verletzte nach Zusammenstoß von Auto mit Straßenbahn

(dpa) - Fünf Menschen sind in Saarbrücken beim Zusammenstoß eines Autos mit einer Straßenbahn verletzt worden. Darunter waren auch drei Kinder im Alter von neun Monaten sowie acht und elf Jahren, wie die Polizei und die Feuerwehr am Sonntag mitteilten. Das Auto mit den fünf Insassen war aus zunächst ungeklärter Ursache in die Bahn gekracht. Der Wagen wurde dabei an der linken Seite beschädigt, die Bahn frontal.

Der Straßenbahnfahrer und die Passagiere blieben unverletzt und konnten selbstständig die Bahn verlassen. Die Autoinsassen wurden mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Nach ersten Erkenntnissen soll jedoch niemand lebensgefährlich verletzt sein. Die Polizei sucht nach Zeugen des Unfallhergangs. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:15

Zwei Blitzeinschläge in Küntzig

(tom) - Der CIS Käerjeng musste am Sonntagabend gleich zweimal in kurzer Folge ausrücken, weil der Blitz eingeschlagen hatte. Um 21 Uhr wurden die Rettungskräfte in die Straße Am Huelegaertchen gerufen, eine halbe Stunde später zum chemin d'Arlon. In beiden Fällen war es durch den Blitzeinschlag zu einem Brand gekommen, verletzt wurde aber niemand. 

Gestern

Mehr als 50 Verletzte bei Tribüneneinsturz in Jerusalem

(dpa) - Beim Einsturz einer Tribüne in einer Synagoge nahe Jerusalem sind nach Angaben von Rettungskräften mehr als 50 Menschen verletzt worden. Wie der israelische Rettungsdienst Magen David Adom am Sonntagabend mitteilte, wurden insgesamt 54 Menschen verletzt, davon fünf lebensgefährlich. Weitere vier erlitten demnach schwere Verletzungen, weitere 45 leichte Verletzungen.

Nach Angaben der Polizei standen zu viele Menschen auf der Tribüne. Ermittlungen wurden demnach aufgenommen. Das Unglück ereignete sich in der israelischen Siedlung Givat Zeev im Westjordanland. Diese liegt im Nordwesten Jerusalems.

Am Sonntag begann das Schavuot-Fest. An diesem gedenken fromme Juden der angenommenen Übergabe der Thora, der jüdischen Bibel, durch Gott an Moses. Sie soll nach biblischer Überlieferung auf dem Berg Sinai erfolgt sein. Dieses Gebiet steht heute wieder unter ägyptischer Herrschaft. Schavuot ist auch ein Ernte-Feiertag.

Ende April war es im Norden Israels bei einem Fest anlässlich des jüdischen Feiertages Lag Baomer zu einer Massenpanik gekommen. Mehr als 40 Menschen starben.    

Acht Soldaten von kolumbianischer Gruppe entführt

(dpa) - Bei Kämpfen mit kolumbianischen Gruppen sind nach Angaben Venezuelas acht seiner Soldaten gefangen genommen worden. Von ihnen habe es am 9. Mai ein Lebenszeichen gegeben, teilte Venezuelas Verteidigungsminister Vladimir Padrino López am Samstag mit. Es seien Kontakte hergestellt worden, um die Freilassung der Soldaten zu erwirken. Mit dem Roten Kreuz werde eine Vermittlerrolle besprochen. Seit März gibt es im Grenzgebiet zwischen den südamerikanischen Staaten Kämpfe zwischen Venezuelas Militär und bewaffneten Gruppen aus Kolumbien.

Padrino sprach in der Mitteilung, die er im Staatsfernsehen vorlas, von einer Entführung durch bewaffnete Kriminelle aus Kolumbien. Diese profitierten von der Untätigkeit Kolumbiens. Er machte keine näheren Angaben zu deren Identität, forderte sie aber auf, das Leben und die körperliche Unversehrtheit der Gefangenen zu bewahren.

Laut venezolanischen Medien wurden die Soldaten bereits am 23. April gefangen genommen. Die Medien verbreiteten zudem ein Video von fünf Männern, bei denen es sich um fünf der acht Soldaten handeln soll. Einer der Männer gibt an, sie seien in der Gewalt der kolumbianischen Farc-Guerilla.

In Kolumbien tobte 52 Jahre lang ein Bürgerkrieg zwischen den Streitkräften, linken Guerillagruppen und rechten Paramilitärs. Die größte Rebellengruppe Farc schloss 2016 einen Friedensvertrag mit der Regierung ab und legte die Waffen nieder. Es gibt allerdings Farc-Splittergruppen, die noch immer gegen die Regierung und um Anteile am Drogenhandel kämpfen. Die Regierung in Bogotá wirft Venezuela vor, diese zu unterstützen. Kolumbien gehört zu den erbitterten Gegnern des sozialistischen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, der international weitgehend isoliert ist.    

Maschinen des irischen Billigfliegers Ryanair stehen vor dem Passagierterminal des Flughafens Hahn.

Ryanair legt Zahlen für Pandemie-Jahr vor

(dpa) - Der Billigflieger Ryanair legt an diesem Montag Zahlen für das Pandemiejahr 2020/21 vor. Da das Geschäftsjahr für den irischen Konzern mit Hauptsitz in Dublin am 31. März endet, lässt sich aus den Zahlen ziemlich genau ablesen, wie Ryanair bislang durch die Pandemie gekommen ist. Die Fluggesellschaft rechnete laut einer Mitte April angehobenen Prognose für das Geschäftsjahr mit einem Verlust von 800 bis 850 Millionen Euro. Zuvor war das Management für diesen Zeitraum von einem Minus von 850 bis 950 Millionen Euro ausgegangen.

Mit einer Erholung des Geschäfts rechnete Ryanair erst im Hochsommer, wenn auch in den EU-Staaten große Teile der Bevölkerungen geimpft sein könnten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Zahl der Ryanair-Passagiere wegen der Pandemie von 149 auf 27,5 Millionen eingebrochen.   

Zyklon zieht an Westküste Indiens entlang

(dpa) - Ein Zyklon ist an der Westküste Indiens entlanggezogen und hat Medienberichten zufolge Menschenleben gefordert und für Verwüstung gesorgt. Mindestens acht Menschen seien in den Bundesstaaten Karnataka, Kerala und Goa gestorben, berichtete am Sonntag der Fernsehsender NDTV. Flüge in das bei Touristen beliebte Goa seien abgesagt worden. In Teilen des Bundesstaates fiel den Angaben nach der Strom aus.

In den drei zunächst betroffenen Bundesstaaten hatten seit Freitag starker Regen und Wind zu Überschwemmungen und schweren Schäden geführt. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt oder zerstört und Bäume entwurzelt. Hunderttausende Menschen aus diesen Gebieten sowie den angrenzenden Bundesstaaten Maharashtra und Gujarat seien in Sicherheit gebracht worden. Entlang der Küste waren mehr als 75 Rettungsteams des nationalen Katastrophenschutzes im Einsatz. Weitere 22 stünden zudem bereit.

Laut einer Prognose der indischen Wetterbehörde sollte der tropische Wirbelsturm, der sich über dem Arabischen Meer gebildet hatte und dann an Kerala und Karnataka vorbeigezogen war, am Dienstag an der Küste Gujarats auf Land treffen. Die Behörde warnte vor Böen mit bis zu 175 Kilometern pro Stunde und schweren Schäden. Fischer wurden aufgefordert, bis Dienstag nicht auf See hinauszufahren.    

Tote nach Bootsunglück bei Gruppen-Selfie in Indonesien

(dpa) - Mindestens sieben Menschen sind bei einem Bootsunglück auf einem Stausee auf der indonesischen Insel Java ertrunken. Das Boot mit 20 Menschen an Bord sei bei einem Gruppen-Selfie gekentert, teilte am Sonntag Ahmad Lutfi von der zuständigen Polizeibehörde mit. Zu dem Unfall kam es demnach am Samstag, als sich die Passagiere für das Foto an der Vorderseite des Schiffs versammelten. Sieben konnten demnach nur tot geborgen werden, darunter vier Kinder. Elf Menschen wurden gerettet. Zwei würden noch vermisst.

Die Sucharbeiten dauerten an, sagte die Polizei. Das von einem 13-Jährigen gesteuerte Boot habe über keine Sicherheitsausrüstung verfügt und sei überfüllt gewesen, hieß es. Die Bootsinsassen seien auf dem Weg zu einem auf dem Wasser treibenden Restaurant in der Mitte des Stausees unterwegs gewesen.   

Le Pen weist Vorwürfe in Scheinbeschäftigungsaffäre zurück

(dpa) - Frankreichs Rechtspopulistin hat erneut Scheinbeschäftigungsvorwürfe im Europaparlament gegen sich und ihre Partei zurückgewiesen. Die Zeitung „Journal Du Dimanche“ (JDD) schrieb am Sonntag, ihr liege ein Ermittlungsbericht vor, wonach Le Pens Partei Rassemblement National (RN) (früher Front National) ein betrügerisch organisiertes System der Veruntreuung von europäischen Geldern zum eigenen Vorteil aufgebaut hätte. „Das JDD, das offizielle Organ der macronistischen Macht, kommt, wie bei jeder Wahl, mit dem gleichen alten Fall von parlamentarischen Assistenten“, schrieb Le Pen auf Twitter.

Die Affäre belastet Le Pen und ihre Partei bereits seit Jahren. Dabei geht es um die mögliche Scheinbeschäftigung von Assistenten von mehreren französischen Europaabgeordneten. Zentraler Vorwurf ist, dass Le Pens Partei Gelder für parlamentarische Assistenten vom Europäischen Parlament bekommen hat, die aber eigentlich für die Partei gearbeitet hätten. Laut „JDD“ bestätigt nun ein knapp 100-seitiger Bericht der Zentralstelle für die Bekämpfung von Korruption und Finanz- und Steuerdelikten nach fünf Jahren Ermittlungen diese Vorwürfe weitgehend.

Seine Mandantin habe „niemals ein betrügerisches System eingerichtet“, wie seit Beginn der Ermittlungen immer wieder behauptet werde, reagierte Le Pens Anwalt Rodolphe Bosselut auf Nachfrage des JDD. Alle in der Untersuchung genannten parlamentarischen Assistenten im Europäischen Parlament hätten dort zu einem bestimmten Zeitpunkt gearbeitet. „Es ist nicht Sache der Gerichte zu entscheiden, wie die Parlamentarier ihre Arbeit organisieren sollen.“

Le Pen hatte bereits angekündigt, dass sie bei den Wahlen um das höchste Staatsamt in einem Jahr wieder antreten will. Nach ihrer schweren Schlappe gegen Emmanuel Macron vor vier Jahren hofft die Juristin nun auf eine Revanche. Laut Umfragen ist ein neues Endduell Le Pen gegen Macron durchaus möglich.

Explosion bringt Häuser zum Einsturz: Kleinkind stirbt

(dpa) - Vermutlich eine Gasexplosion hat am Sonntag in England zwei Häuser zum Einsturz gebracht. Bei dem Vorfall in der Ortschaft Heysham nahe Lancaster kam ein Kleinkind ums Leben, wie die Polizei in der nordwestenglischen Grafschaft Lancashire mitteilte. Vier weitere Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer.

Bei den eingestürzten Gebäuden habe es sich um Reihenhäuser gehandelt, teilte die Feuerwehr in Lancashire mit, die zehn Einsatzfahrzeuge zu dem Unfallort geschickt hatte. Das Energieunternehmen Electricity North West gab per Twitter bekannt, die Stromversorgung in dem betroffenen Gebiet vorerst abzuschalten.

Mehr Auslandsnachrichten

Kurzmeldungen Lokales 16.05.2021

Gleitschirmflieger stürzt nahe Schweich ab - schwer verletzt

(dpa/lrs) - Ein 53-Jähriger ist mit seinem Gleitschirm in den Weinbergen bei Klüsserath (Landkreis Trier-Saarburg) abgestürzt und dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann trotz widriger Wind- und Wetterverhältnisse mit seinem Gleitschirm gestartet. Er stürzte etwa 300 Meter hinter seiner Absprungschanze in die abschüssigen Weinberge. Der Pilot wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestehe nicht, hieß es.

 

Kurzmeldungen Lokales 16.05.2021

Acht Verletzte bei Unfällen am Samstagabend

(jt) - In Luxemburg haben sich im Samstagabendverkehr mehrere Unfälle ereignet. Insgesamt acht Personen wurden jeweils leicht verletzt.

In der Rue de l'Usine in Rümelingen kollidierten gegen 17.30 Uhr ein Auto und ein Motorrad. Wenig später kam es zu einem Unfall mit einem Auto auf der Autobahn A13 zwischen Sassenheim und Petingen. Zur selben Zeit stießen im Rond-Point Gluck in der Hauptstadt zwei Fahrzeuge zusammen - es gab zwei Leichtverletzte. 

Rund 20 Minuten später eilten die Rettungskräfte zu einem Einsatz auf die Autobahn A3 bei Düdelingen: Bei einem Unfall in Richtung Frankreich waren zwei Personen leicht verletzt worden.

Später am Abend heulten auch in Kirchberg die Sirenen: Zwei Autos waren gegen 20.45 Uhr auf der Avenue John F. Kennedy zusammengestoßen. Der CGDIS meldete zwei Leichtverletzte.

Mehr Lokalnachrichten

Vorgestern

Mindestens 23 Tote trotz Waffenruhe in Afghanistan

(dpa) - Trotz einer dreitägigen Waffenruhe sind während der Eid-Feiertage in Afghanistan mindestens 23 Menschen getötet worden. Die meisten von ihnen kamen bei Explosionen in unterschiedlichen Teilen des Landes ums Leben, wie am Samstag, dem letzten der Eid-Feiertage, aus Angaben örtlicher Behörden und Medien hervorging. Mindestens 40 weitere Menschen wurden demnach seit Donnerstag verletzt.

Die militant-islamistischen Taliban hatten für die Feiertage zum Ende des Fastenmonats Ramadan eine dreitägige Waffenruhe verkündet. Zu einem Anschlag auf eine Moschee am Freitag nördlich der Hauptstadt Kabul mit mindestens zwölf Toten hat sich zunächst niemand bekannt. Zudem kamen während der Feiertage bei Minenexplosionen in den Provinzen Kundus und Kandahar mehrere Menschen ums Leben, wie örtliche Beamte sowie der Fernsehsender ToloNews unter Berufung auf die Polizei berichteten.

Obwohl sich zu den Taten zunächst niemand bekannte, warf ein Sprecher des Verteidigungsministeriums den Taliban den Bruch der Waffenruhe vor. Sie hätten in mehreren Provinzen des Landes Attacken gegen die afghanische Bevölkerung und Sicherheitskräfte verübt.

Zuletzt gab es in Afghanistan schwere Gefechte. Mit Beginn des offiziellen Abzugs der US- und Nato-Truppen am 1. Mai haben die Taliban Offensiven in mehreren Provinzen gestartet. Die Sicherheitskräfte versuchten, diese Angriffe abzuwehren, was teils auch gelang. Allerdings fielen zwei Bezirke an die Islamisten. Beide Seiten erklärten, dem Gegner in den jüngsten Kämpfen schwere Verluste zugefügt zu haben.   

Kurzmeldungen Lokales 15.05.2021

Verkehrsunfälle fordern zwei Verletzte

Am Samstagnachmittag sind mehrere Personen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. So verunfallte gegen 14.45 Uhr ein Fahrzeug auf der Munnereferstrooss in Aspelt. Eine Person wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Einen Verletzten forderte indes auch ein Unfall auf dem CR110 zwischen Bascharage und Clemency. Dort war gegen 16.30 Uhr ein weiteres Fahrzeug verunglückt.

A ball of fire erupts from the Jala Tower as it is destroyed in an Israeli airstrike in Gaza city controlled by the Palestinian Hamas movement, on May 15, 2021. - Israeli air strikes pounded the Gaza Strip, killing 10 members of an extended family and demolishing a key media building, while Palestinian militants launched rockets in return amid violence in the West Bank. Israel's air force targeted the 13-floor Jala Tower housing Qatar-based Al-Jazeera television and the Associated Press news agency. (Photo by Mahmud Hams / AFP)

Israels Luftwaffe zerstört Hochhaus mit Medienbüros in Gaza

(dpa) - Israels Luftwaffe hat am Samstag nach Medienberichten ein 14-stöckiges Hochhaus im Gazastreifen zerstört, in dem Medienunternehmen wie Associated Press ihre Büros hatten. Berichten zufolge wurden die Bewohner zuvor aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Es ist das fünfte Hochhaus, das Israels Armee seit Beginn der jüngsten Eskalation am Montag zum Einsturz bringt. Den Angaben zufolge hatte auch der katarische TV-Sender Al-Dschasira ein Büro in dem zuletzt zerstörten Gebäude.

Die israelische Armee teilte bei Twitter mit, Kampfjets hätten ein Hochhaus angegriffen, in dem der Militärgeheimdienst der islamistischen Hamas über „militärische Ressourcen“ verfügt habe. „In dem Gebäude liegen Büros ziviler Medien, hinter denen die Terrororganisation Hamas sich versteckt und die es als menschliche Schutzschilde missbraucht.“ Die Hamas positioniere ihre militärischen Mittel absichtlich im Herzen dicht besiedelter Wohngebiete im Gazastreifen.

Ein Sprecher des militärischen Hamas-Arms sagte nach der Zerstörung des Gebäudes, Tel Aviv solle sich auf eine „Antwort vorbereiten, die die Erde erschüttern lässt“.

Militante Palästinenser hatten die Küstenmetropole zuvor am Samstag bereits drei Mal mit Raketen angegriffen. Dabei wurde in dem Tel Aviver Vorort ein Mensch getötet, es gab beträchtlichen Sachschaden. Es waren die bisher intensivsten Angriffe auf den Großraum Tel Aviv.   

Die israelische Flagge weht über dem Bundeskanzleramt in Wien.

Hissen der israelischen Flagge: Irans Außenminister sagt Treffen ab

(dpa) - Nach dem Hissen der israelischen Flagge auf Gebäuden der Regierung in Wien hat der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif einen für Samstag geplanten Besuch in Österreich abgesagt. Geplant war ein bilaterales Treffen mit Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg. 

„Wir bedauern den Schritt, werden aber nicht schweigen, wenn die Hamas 2000 Raketen auf zivile Ziele in Israel abfeuert“, bekräftigte eine Sprecherin Schallenbergs die Haltung der Regierung. Zuerst hatte „Die Presse“ (online) über die Absage berichtet. Hauptthema des Treffens in Wien wären die in Wien laufenden Verhandlungen zur Erneuerung der Atomvereinbarung von 2015 gewesen, so die Sprecherin weiter.

Als Zeichen der Solidarität mit Israel im Gaza-Konflikt wehte am Freitag eine Flagge mit dem Davidstern auf dem Kanzleramt und dem Außenministerium in Wien. Kritik an der Aktion kam auch vom iranischen Chefverhandler bei den Atomgesprächen, Vize-Außenminister Abbas Araghchi. Wien sei bisher ein großartiger Gastgeber gewesen, schrieb er auf Twitter. Allerdings sei er nun schockiert über den Umstand, dass die Fahne eines Landes gehisst worden sei, das verantwortlich für den Tod vieler Zivilisten sei.

Militante Palästinenser im Gazastreifen haben nach Angaben des israelischen Militärs bislang rund 2.300 Raketen auf Israel abgefeuert. Israel macht die im Gazastreifen herrschende, islamistische Hamas für alle Angriffe aus der Region verantwortlich. Das israelische Militär seinerseits hat Ziele im Gaza-Streifen als Reaktion auf den Beschuss angegriffen. Dort starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza mehr als 140 Menschen, weitere 1.000 wurden seit der Eskalation der Gewalt verletzt. In Israel wurden nach Angaben der Armee bisher acht Menschen durch den Beschuss getötet.

Ein Schlüssel-Ohrring von Janet Jackson wurde in Kalifornien versteigert.
Kurzmeldungen Panorama 15.05.2021

Popstar Janet Jackson versteigert über Tausend Gegenstände

(dpa) - US-Popsängerin Janet Jackson („When I Think Of You“) trennt sich an ihrem Geburtstagswochenende von über 1.000 persönlichen Stücken. Im Rahmen der Auktion „Ikonische Schätze“ aus dem Leben und Schaffen des Popstars wollte das Auktionshaus Julien's Auctions in Beverly Hills von Freitag bis Sonntag eine Sammlung von Kostümen, Schmuck, Trophäen und anderen Gegenständen aus dem Besitz der Sängerin anbieten. Die Schwester von Sänger Michael Jackson (1958-2009) wird am Sonntag 55 Jahre alt.

Ein schwarzes Outfit im Militärstil, das Jackson 1990 auf ihrer Rhythm Nation Tour trug, kam am Freitag für mehr als 81.000 Dollar (knapp 67.000 Euro) unter den Hammer, das Zwanzigfache des Schätzpreises. Der Käufer wollte anonym bleiben, teilte eine Sprecherin des Auktionshauses der Deutschen Presse-Agentur mit.

Ihr ikonischer Ohrring von 1990 - ein Schlüssel, der an einem Ring baumelt -  wurde für knapp 44.000 Dollar versteigert. Jackson zufolge stammte der Schlüssel von einer Scheune der elterlichen Farm im US-Staat Indiana. Ein Paar schwarze Latexhandschuhe, mit denen sie 2008 für das Cover ihres Albums „Disciple“ posierte, wechselten für über 19.000 Dollar den Besitzer. Ein Teil des Erlöses der dreitägigen Auktion soll einem Kinderhilfswerk zufließen.

Jackson, die mit Alben wie „Control“ (1986) oder „Janet“ (1993) zu einer der erfolgreichsten Pop- und Soulsängerinnen der Welt aufgestiegen war, hatte zuletzt 2015 die Platte „Unbreakable“ veröffentlicht. 2017 brachte die mehrfache Grammy-Preisträgerin ihr erstes Kind, Söhnchen Sohn Eissa Al Mana, zur Welt.

Auma Obama und Profitänzer Andrzej Cibis tanzen bei der RTL-Tanzshow "Let's Dance".
Kurzmeldungen Panorama 15.05.2021

Auma Obama scheidet im Viertelfinale bei „Let's Dance“ aus

(dpa) - Obwohl sie für ihren Tango mit zwei Männern viel Lob erhielt, hat es sich für Auma Obama ausgetanzt: Die 61 Jahre alte Journalistin und Soziologin wurde am Freitagabend im Viertelfinale der RTL-Tanzshow „Let's Dance“ vom Publikum rausgewählt. Der isländische Fußballer Rúrik Gíslason (33) und die Schauspielerin Valentina Pahde (26) lieferten sich derweil ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Platz an der Spitze.

Obama hatte in Deutschland studiert und promoviert und war 2007 in ihre Heimat Kenia zurückgekehrt, um für die Hilfsorganisation Care zu arbeiten. Sie betreut Kinder und Jugendliche dabei, unter anderem durch Sport ihr Selbstwertgefühl zu stärken und ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. 2010 gründete die Halbschwester des früheren US-Präsidenten Barack Obama (59) ihre eigene Stiftung.

In der zehnten „Let's Dance“-Folge hatten Obama und ihr Tanzpartner Andrzej Cibis zuerst einen Quickstep und dann - im Trio mit dem Profitänzer Robert Beitsch - einen Tango aufs Parkett gelegt. Ihr zweiter Tanz wurde deutlich besser bewertet, die Juroren lobten vor allem Obamas schauspielerisches Talent, das sie während der Tango-Einlage gezeigt hatte. Für beide Tänze zusammen bekam Obama schließlich 42 Punkte. Das Publikum entschied dann jedoch zugunsten des Boxers Simon Zachenhuber, der eigentlich sechs Punkte hinter ihr gelegen hatte.

Im zweiten Tanz, für den sich alle Tanzpaare noch einen weiteren Profitänzer mit ins Team holten, konnte vor allem Ex-„Prince Charming“ Nicolas Puschmann überzeugen. Ihm und seinem Partner Vadim Garbuzov hatte sich die Tänzerin Kathrin Menzinger angeschlossen. 

In der kommenden Woche geht es für die verbliebenen Vier ins Halbfinale, in dem sie ihr Improvisationstalent unter Beweis stellen müssen. 

Kurzmeldungen Lokales 15.05.2021

Baustellen sorgen für Probleme im Süden Luxemburgs

Nach einem Unfall mit einem Lastwagen am Freitagabend bleibt die Zufahrt von der Autobahn A4 in Richtung Esch/Alzette auf die Autobahn A13 in Richtung Petingen noch bis Samstagnachmittag, 14 Uhr, gesperrt. Das meldet der ACL. Die Umleitung führt über den Kreisverkehr Raemerich. Es besteht Staugefahr.

Wenige Kilometer entfernt könnte eine Baustelle auf der roten Brücke in Schifflingen noch bis 18. Juni für Verzögerungen im Verkehr sorgen. Der Verkehr auf der Autobahn A13 in Richtung Schengen verläuft demnach auf einer Spur, in Richtung Petingen auf zwei Spuren. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 70 Stundenkilometer begrenzt.

Aktuelle Verkehrsmeldungen auf wort.lu

Kurzmeldungen Lokales 15.05.2021

Auto überschlägt sich zwischen Christnach und Consdorf

Bei einem Unfall auf dem CR118 zwischen Christnach und Consdorf ist am Freitagabend ein Autofahrer verletzt worden. Das meldet der CGDIS am Samstagmorgen. Das Fahrzeug hatte sich bei dem Unfall überschlagen.

Die Strecke musste infolge des Unfalls vorübergehend gesperrt werden.

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