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Facebook im Einsatz auf Verbrecherjagd
Lokales 09.02.2015 Aus unserem online-Archiv
Polizei

Facebook im Einsatz auf Verbrecherjagd

Bisher haben rund 29.300 Menschen die beiden Polizei-Apps abonniert.
Polizei

Facebook im Einsatz auf Verbrecherjagd

Bisher haben rund 29.300 Menschen die beiden Polizei-Apps abonniert.
Foto: Police
Lokales 09.02.2015 Aus unserem online-Archiv
Polizei

Facebook im Einsatz auf Verbrecherjagd

Die Polizei hat die sozialen Netzwerke erobert. Mittels Facebook und Twitter werden Fälle aufgeklärt.

(ml) -  Seit 2011 greift die Polizei auf die sozialen Netzwerke zurück. Auf ihrer Facebook-Seite und auf ihrem Konto  der Kurznachrichten-Plattform Twitter, sucht sie den direkten Kontakt zum Bürger. Ziel ist es u.a. auch, junge Menschen zu erreichen.

Die Maßnahme scheint sich bezahlt zu machen. "Wir sind zufrieden mit der Resonanz, sagt Daniel Back, Pressesprecher der Polizei, dem "Tageblatt". Bisher haben rund 29.300 Menschen sich auf die beiden Polizei-Seiten abonniert. Sie stellen 5,5 Prozent der Gesamtbevölkerung dar. Allein auf Twitter zählt die Polizei inzwischen 6.200 "Follower".

Die Vorteile der sozialen Plattformen sind vielfältig. Zum einen bieten sie der Polizei die Möglichkeit, die Nähe zum Bürger zu suchen und somit ihr Image zu pflegen. Zum anderen nutzt sie die sozialen Netzwerke zur Jagd nach Kriminellen und Vermissten. Und das mit Erfolg! Beispiele gefällig? Im Oktober 2013 ereignete sich auf der Aire de Capellen infolge einer Zollkontrolle eine Fahrerflucht. Dabei war ein junger Beamter lebensgefährlich verletzt worden.

Anschließend war ein Foto des Täters u.a. via Facebook veröffentlicht. worden. Die Meldung machte ununterbrochen die Runde auf Facebook. Der Fahndungsdruck wurde dermaßen groß, dass sich der schuldige Fahrer der Polizei stellte, nachdem bereits zuvor der Beifahrer verhaftet worden war. Auch die Internetseite der Polizei wird häufig geklickt. Jeden Monat suchen 77 000 Menschen die Seite auf. Allein im vergangenen Jahr wurden 960 000 Besuche registriert.


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