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Politmonitor: Bankgeheimnis, Bommeleeër und Srel
Lokales 07.05.2013 Aus unserem online-Archiv

Politmonitor: Bankgeheimnis, Bommeleeër und Srel

Ist der Wegfall des Bankgeheimnisses gut für Luxemburg? Jein sagen die Befragten.

Politmonitor: Bankgeheimnis, Bommeleeër und Srel

Ist der Wegfall des Bankgeheimnisses gut für Luxemburg? Jein sagen die Befragten.
Lokales 07.05.2013 Aus unserem online-Archiv

Politmonitor: Bankgeheimnis, Bommeleeër und Srel

Im Rahmen des Politmonitors von „Luxemburger Wort“ und RTL wurden die Wähler auch zu den Auswirkungen des Einlenkens beim Bankgeheimnis sowie zu ihrem Interesse an den Dossiers Bommeleeër und Srel befragt.

(mk) - Im Rahmen des Politmonitors von „Luxemburger Wort“ und RTL wurden die Wähler auch zu den Auswirkungen des Einlenkens beim Bankgeheimnis, sowie zu ihrem Interesse an den Dossiers Bommeleeër und Srel befragt.

Sehr kontrovers fällt das Urteil in punkto Bankgeheimnis aus. Knapp zwei Drittel bewerten den Fall des Bankgeheimnisses als positiv (55%) bis sehr positiv (10 %) für das Image Luxemburgs.

Gleichzeitig befürchten 66 Prozent der Befragten aber negative bis sehr negative Konsequenzen für den Arbeitsmarkt. Gerade mal ein Viertel hat zu diesem Punkt eine positive Meinung.

Schlecht bis ganz schlecht schätzt ebenfalls mehr als die Hälfte die Auswirkungen auf den allgemeinen Lebensstandard aus. Rund ein Drittel hofft aber dennoch, dass die Entwicklung positiv beeinflusst wird.

Starkes Interesse am Bommeleeër-Dossier

Für viel Rummel sorgt derzeit der Bomeleeër-Prozess. 55 Prozent der Wähler haben ein starkes bis sehr starkes Interesse an dem Dossier. Fast gleich hoch ist allerdings die Zahl derer, die finden, dass es schwierig ist, sich in dem Fall zurechtzufinden. 26 Prozent geben gar an, überhaupt keinen Durchblick zu haben. Nur ein Viertel scheint das Gefühl zu haben, einigermaßen bis gut informiert zu sein.

Trotz allem bescheinigt eine knappe Mehrheit der Befragten (47%) der Justiz eine gute Arbeit. Ihnen gegenüber stehen die Unzufriedenen (41%), deren Urteil schlecht bis sehr schlecht ausfällt.

Srel-Affäre – kein Durchblick

Ähnlich sieht die Bewertung in der Srel-Affäre aus. Mehr als die Hälfte interessiert sich sehr wohl für die Heimlichtuereien im Geheimdienst. Allerdings ist hier die Zahl jener, die zugeben, es sei schwierig den Überblick zu behalten mit 46 Prozent sehr hoch. Gar ein Drittel gibt zu, keinen Schimmer zu haben, was überhaupt noch Sache ist. Immerhin 18 Prozent scheinen dennoch den Durchblick zu behalten.

Auch die Arbeit der Parlamentskommission wird skeptisch begutachtet. 45 Prozent sind nicht zufrieden bzw. sehr unzufrieden mit den Untersuchungen. Nur ein knappes Drittel gibt eine positive Bewertung ab.

  • Eine genaue Analyse des "Politmonitors" finden Sie am Mittwoch im Luxemburger Wort.


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