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Plan canicule: Jetzt anmelden
Lokales 03.06.2019 Aus unserem online-Archiv

Plan canicule: Jetzt anmelden

Besonders wenn es warm ist, sollte ausreichend Wasser getrunken werden.

Plan canicule: Jetzt anmelden

Besonders wenn es warm ist, sollte ausreichend Wasser getrunken werden.
Foto: Shutterstock
Lokales 03.06.2019 Aus unserem online-Archiv

Plan canicule: Jetzt anmelden

Meteolux warnt für Dienstag vor Temperaturen um 30 Grad Celsius. Zeit, sich auf die Sommerhitze vorzubereiten. Ältere Menschen können sich derzeit für den Plan canicule registrieren.

(SH) - Auch wenn die hochsommerlichen Temperaturen bisher noch ausblieben, so bestehen dennoch keine Zweifel: Der Sommer ist im Anmarsch.

Wer jetzt bereits einige Vorsorgungen trifft, sollte allerdings auch die richtig heißen Tage problemlos überstehen. Ältere Menschen können sich demnach ab sofort für den Plan canicule einschreiben. Durch diese Initiative des Gesundheitsministeriums, in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Copas, dem Verband der Hilfs- und Pflegedienstleister, werden im Falle einer Hitzewelle Hausbesuche bei bedürftigen Personen erfolgen, bei denen sichergestellt wird, dass die Menschen ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Anmelden können sich Personen, die 75 Jahre oder älter sind, alleine oder mit einer Person mit eingeschränkter Mobilität zusammenleben, die nur wenig autonom sind, nicht viele Kontakte haben und denen keine Unterstützung von der Sozialversicherung zukommt.

Wasser und Schatten

Betroffenen wurde bereits ein Brief zugestellt. Der beiliegende Antwortschein ist bis zum 14. Juni an folgende Adresse zu senden: Croix-Rouge, Canicule, B. P. 404, L-2014 Luxemburg. Für weitere Informationen können die Personen über Telefon Kontakt zum Roten Kreuz (Tel. 27 55 von montags bis freitags 8 bis 17 Uhr) oder der Gesundheitsdirektion (24 78 56 50) aufnehmen.

Wer eine ältere oder kranke Person in seinem Umfeld hat, sollte ihr im Falle einer Hitzewelle tägliche Besuche abstatten und sich vergewissern, dass sie nicht nur ausreichend Wasser zur Verfügung hat, sondern auch mindestens anderthalb Liter am Tag trinkt. Duschen und Bäder tragen ebenso zur Abkühlung bei.


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Hilfreich ist es zudem, sich während der wärmsten Stunden des Tages im Schatten oder an kühlen Orten aufzuhalten. Dies kann die eigene Wohnung sein, aber auch ein klimatisierter Ort, etwa ein Supermarkt oder ein Kino. Wohnungsfenster sollten tagsüber geschlossen bleiben, die zur Sonne liegenden Fenster abgedunkelt werden. Bereits jetzt sollte überprüft werden, ob diese Fenster über einen Schutz verfügen.

Wer in der Hitze viel schwitzt, verliert nicht nur Wasser, sondern auch Salz. Werden diese Verluste nicht ausgeglichen, drohen gesundheitliche Folgen. Erste Anzeichen sind Krämpfe in den Armen, Beinen und im Bauchbereich. Weiter können Schwindel, Benommenheit, ein Schwächegefühl oder eine Schlaflosigkeit auftreten. Wer unter solchen Beschwerden leidet, soll sich ins Kühle begeben und ausreichend trinken. Sollte sich der Zustand innerhalb einer Stunde nicht verbessern, ist Kontakt zum Hausarzt aufzunehmen.

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Eine richtige Hitzewelle ist zwar noch nicht in Sicht, dennoch sollten sich ältere und schwächere Menschen jetzt bereits einschreiben, um im Falle einer Hitzeperiode von Hausbesuchen zu profitieren.