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Ping-Calls: Betrüger in der Leitung
Lokales 03.12.2018

Ping-Calls: Betrüger in der Leitung

Lokales 03.12.2018

Ping-Calls: Betrüger in der Leitung

In den vergangenen Tagen hatten wieder viele Handybesitzer einen Anruf in Abwesenheit von einer unbekannten Nummer. Zurückrufen sollte man nicht: Denn es könnte sich um eine Betrugsmasche handeln.

(m.r.) - Es klingelt kurz, dann legt der Anrufer wieder auf. So harmlos und unscheinbar beginnt die Betrugsmasche der sogenannten Ping Calls. In Luxemburg ist es in den vergangenen Tagen wieder vermehrt zu solchen Vorfällen gekommen. Die Angerufenen sollen durch die kurzen Anrufe in eine Kostenfalle gelockt werden. Wer zurückruft, landet meist auf einer teuren Servicenummer.

Im Zweifelsfall sollte man also nicht zurückrufen. Die meisten Anrufe kommen von nicht europäischen Nummern – zurzeit sind auch Rufnummern mit der Vorwahl +882 aktiv. Diese Anrufe werden mit einem Satellitentelefon getätigt.

Die Betrugs-Anrufe kommen aber nicht immer aus exotischen Ländern. Zum Beispiel stammten im vergangenen Dezember viele Ping-Calls aus Belgien.

Angerufene sollten die Nummern im Mobiltelefon sperren und bei mehrfachen Vorfällen den Provider informieren. Auch sollten die Handybesitzer ihre Rechnung überprüfen und bei etwaigen entstandenen Nebenkosten eine Klage bei der Polizei führen.

Ferner soll man sein Handy während des Anrufs nicht ausschalten oder den Anruf abweisen. Oft nutzen die Betrüger nämlich eine Software - und die erkennt dann, dass die Telefonnummer genutzt wird und ruft einfach später wieder an.

In Luxemburg gibt es allerdings zurzeit keine Gesetzgebung, die es erlaubt, aktiv gegen die betrügerische Masche vorzugehen.



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