Picadilly in Stadtbredimus

18 Weine und ein geheimes Rezept

(vb) - Unbeschwertes Feiern in nächster Nähe zum Moselufer: Tausende Weinfreunde feiern und tanzen an diesem Wochenende beim Picadilly und versuchen, das Geheimnis des mysteriösen Getränks zu ergründen.

Auf dem Festgelände direkt an der Schleuse Stadtbredimus stieg die Stimmung bereits mit der After-Work-Party am frühen Freitagabend. Die Zelte füllten sich mit Tausenden Menschen in Feierlaune, die das berühmte Weinfest miterleben wollten. Viele von ihnen waren mit einer der acht Pendelbuslinien gekommen, die vom Syndicat d'initiative (SI) Stadtbredimus angeboten wurden. Darüber hinaus hatten sich viele Gruppen und Vereine selbst Busse organisiert.

Alle Fotostrecken

Für musikalische Unterhaltung sorgten Coverbands und ein DJ. Am Sonntag folgt ein Jazz-Quintett und die „Escher Staadmusek“. Im letzten Jahr war das „Foodtruck-Village“ sehr gut angekommen, weshalb die Organisatoren dieses Mal noch mehr Foodtrucks einluden. Im Mittelpunkt des Festes stand das Weindorf, in dem es weit mehr als das namensgebende Getränke mit der geheimen Rezeptur gab.

„Im Weindorf werden 18 Weine, hauptsächlich aus Stadtbredimus, ausgeschenkt, darunter auch einige Exoten, die Weinkenner überraschen dürften“, sagte Stephanie Marx, Vizepräsidentin des SI Stadtbredimus, im Vorfeld.

Ganz alkoholfrei geht es am Sonntag beim „Family Day“ im Kinderbereich zu, der mit noch mehr Animationen glänzen wird. Für Begeisterung bei den Kleinen werden sicher  Fahrten mit einer Pferdekutsche sorgen.

Wie jedes Jahr brachten die Organisatoren neue Gläser heraus. Diesmal erinnerte das Bild von Edmond de la Fontaine („Dicks“) an das Todesjahr des Luxemburger Nationaldichters.

Neben dem Syndicat d'initiative halfen viele Vereine und Privatpersonen aus Stadtbredimus bei der Organisation des Picadilly mit. Ohne die freiwilligen Helfer wäre ein Fest in dieser Größenordnung gar nicht möglich, sagt Stephanie Marx.