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Phishing-Warnung: Datenklau per E-Mail
Lokales 24.05.2013

Phishing-Warnung: Datenklau per E-Mail

So vertrauenserweckend kann die Optik einer Phishing-E-Mail aussehen.

Phishing-Warnung: Datenklau per E-Mail

So vertrauenserweckend kann die Optik einer Phishing-E-Mail aussehen.
Lokales 24.05.2013

Phishing-Warnung: Datenklau per E-Mail

Visa und MasterCard sollen gesperrt werden oder es gibt Probleme mit dem PayPal-Konto – in den letzten Tagen zirkulieren wieder E-Mails, die den Empfänger darauf hinweisen, dass etwas mit seinen Kreditkarten nicht stimmt.

(mk) - Visa und MasterCard sollen gesperrt werden oder es gibt Probleme mit dem PayPal-Konto – in den letzten Tagen zirkulieren wieder E-Mails, die den Empfänger darauf hinweisen, dass etwas mit seinen Kreditkarten nicht stimmt und diese überprüft werden müssen. Der Kunde könne das sofort online erledigen.

Er soll nur einen bestimmte Link anklicken und bestimmte Bankdaten wie Geheimcodes oder Namen eingeben, damit ihm geholfen werden kann. Mit Nachdruck wird auch noch darauf hingeweisen, dass ansonsten Konten gesperrt werden müssen.

Doch bei der vermeintlichen Kontaktaufnahme eines seriösen Geldinstituts handelt es sich um eine clevere Betrugsmasche. Die als „Phishing“ bezeichnete Methode ist nicht neu, scheint aber immer noch zu funktionieren.

Überzeugendes Auftreten

Im Gegensatz zu den haarsträubenden Aufrufen in denen ein obskurer Staatsvertreter dem Empfänger viel Geld verspricht oder dieser ein kolossales Erbe antreten soll, sind die aktuellen Meldungen schlicht und seriös gestaltet. Die E-Mail-Adresse des Senders befindet sich in diesem Fall gar in Luxemburg. Sucht man allerdings nach der entsprechenden Internetseite erscheinen chinesische Schriftzeichen auf dem Bildschirm.

Einmal erkannt, werden betreffende Links gesperrt. Doch die Gauner, die hinter den Betrügereien stehen, sind gut organisiert und finden immer wieder Schlupflöcher, um gutgläubigen Menschen wichtige Informationen abzuluchsen.

Keine Daten online preisgeben

Manuel Fischer, direkteur responsable des opérations bei Cetrel, bestätigte gegenüber wort.lu, dass es in letzter Zeit eine Reihe von sehr professionell gemachten Phishing-E-Mails gibt, deren Urheber versuchen, sich dank der Annahme falscher Firmenidentitäten die persönlichen Daten von Verbrauchern anzueignen. Dabei würden Namen von Kreditkartenfirmen, Versandhäusern aber auch Auslieferdiensten benutzt.

Fischer rät den Empfängern solcher E-Mails, niemals die Links mit einer automatischen Weiterleitung anzuklicken. Um sicher zu sein, auf einer richtigen Internetseite zu landen, sollte man deren Adresse manuell in einem Browser eintippen.

Im Zweifelsfall sollte ein Kunde bei seiner Bank und bei den Organisationen, die sich mit Internetsicherheit beschäftigen, nachfragen.

  • Circl - Computer Incident Response Center Luxembourg
  • BeeSecure
  • Cases - Cyberworld Awareness & Security Enhancement Services
  • Cetrel

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