Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Kurzmeldungen Lokales 16.09.2020

Person mit Revolver angetroffen

Im hauptstädtischen Bahnhofsviertel wurde der Polizei am Dienstagnachmittag eine Person gemeldet, welche eine Waffe bei sich tragen würde. Die Person wurde auf der Place de la Gare angetroffen, sie trug einen Revolver in der Hosentasche. Die Waffe wurde beschlagnahmt und Strafanzeige erstellt. 

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 17:32

Sieben Verletzte bei vier Unfällen

Bei vier Unfällen wurden am Mittwoch sieben Menschen verwundet.

Begonnen hatte die Unfallserie mit einer Kollision zweier Wagen in Esch/Alzette an der Kreuzung Rue Jos Kieffer/Boulevard Grande Duchesse Charlotte gegen 11.10 Uhr. Zwei Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

In der Route de Thionville in Howald kollidierten gegen 11.40 Uhr ein Auto und ein Motorrad. In diesem Fall gab es einen Verletzten zu beklagen.

Auf dem CR 162 in Ellingen kollidierten gegen 13 Uhr zwei Autos und ein Lastwagen. Auch in diesem Fall musste ein Verletzter ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 15.20 Uhr kam es in der Rue Principale in Flaxweiler zu einem Zusammenstoß zwischen einem Lieferwagen und einer Arbeitsmaschine. Hierbei wurden drei Personen verletzt.

Die aktuellen Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.   


Kurzmeldungen Lokales Heute um 14:10

Leitungswasser in der Hauptstadt wieder sauber

Das Leitungswasser in der Hauptstadt kann wieder uneingeschränkt konsumiert werden. Das teilt die Stadt Luxemburg am Mittwoch mit.

Das Wasser war am Montag nach einem technischen Defekt in den Vierteln Gasperich und Cloche d'Or teilweise mit Ablagerungen aus dem SEBES-Rohrsystem verunreinigt gewesen und sollte vor dem Trinken abgekocht werden. Auch Hesperingen war teilweise betroffen. Dort hatte man bereits am Montagnachmittag Entwarnung gegeben.

Rezente Analysen hätten gezeigt, dass das Problem behoben ist und das Wasser wieder auf dem ganzen Gebiet der Hauptstadt Trinkwasserqualität hat.


Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:16

Kind in Steinfort angefahren

Gegen 8 Uhr wurde in Steinfort auf dem Square Général Patton ein Kind von einem Auto angefahren. Der Unfall passierte auf einem Fußgängerüberweg. Das Kind wurde dabei verwundet, sodass der Rettungsdienst es zur Untersuchung ins Krankenhaus brachte. Laut Polizei sind die Verletzungen aber nicht schwerwiegend.

Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.    


Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:13

Unfall bei Wallendorferbrück: Fahrer verletzt

(jwi) - Wegen eines Unfalls auf der N19 in Höhe von Wallendorferbrück war die Strecke am Mittwochmorgen für den Verkehr komplett gesperrt. Die Unfallstelle ist aber wieder geräumt (10.45 Uhr), so die Polizei.

Gegen 7.30 Uhr verlor ein Autofahrer die Kontrolle und prallte auf der Gegenseite mit seinem Wagen gegen die Leitplanke. Der Fahrer wurde mit schweren Verletzungen von den Rettungskräften aus dem Wrack geborgen. Lebensgefahr bestehe aber nicht, so die Polizei weiter. 

Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.  

Kurzmeldungen Lokales Heute um 12:19

Tote Frau in Trier: Ermittler untersuchen 100 Hinweise und Spuren

(dpa/lrs) - Der Tod einer 63 Jahre alten Frau in Trier gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf. Knapp eine Woche nach dem Fund ihrer Leiche auf einer Straße in der Stadt lägen etwa 100 Spuren sowie Hinweise aus der Bevölkerung vor. „Den Durchbruch in der Sache haben wir bisher aber noch nicht erreicht“, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch auf Anfrage.

Dass die Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte, nahm die Polizei schon bald nach dem Fund an. Die Frau habe sich häufig im Trierer Obdachlosenmilieu aufgehalten, hieß es.

Den Ermittlern zufolge sei die Frau noch am Mittwochabend in der Trierer Innenstadt gewesen. Dort habe sie sich gegen 22.00 Uhr mit einem unbekannten Mann am späteren Tatort aufgehalten. 

Kurzmeldungen Wirtschaft Heute um 11:55

Inflation im Euroraum bleibt negativ

Die Inflation im Euroraum bleibt negativ. Die Jahresinflationsrate verharrte im Dezember auf minus 0,3 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Schätzung wurde wie von Volkswirten erwartet bestätigt. Damit liegt die Rate den vierten Monat in Folge auf diesem Niveau. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember um 0,3 Prozent.

Entscheidend für den Preisrückgang im Jahresvergleich bleiben stark fallende Energiepreise. Auf Jahressicht gingen sie im Dezember um 6,9 Prozent zurück. Leicht gefallen sind zudem die Preise industriell hergestellter Güter. Am deutlichsten stiegen hingegen mit 2,1 Prozent die Preise von unverarbeiteten Lebensmitteln. Dienstleistungen waren etwas teurer als ein Jahr zuvor.   

Am Mittwoch veröffentlichte die ADEM auch die Arbeitslosenzahlen für Luxemburg. Im Jahresvergleich notierte man ein Plus von 20,5 Prozent. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 09:55

Kavalkade 2021 in Remich abgesagt

(jwi) - Auch in diesem Jahr wird keine traditionelle Kavalkade in Remich stattfinden, das teilen die Organisatoren am Mittwochmorgen in einem Schreiben mit. Grund sei die Covid-Pandemie und die damit einhergehenden Vorschriften. 

Betroffen sind die Kavalkade am 14. März sowie die Festlichkeiten am Wochenende vom 12. bis 14. März. Die bereits verkauften Tickets bleiben bis nächstes Jahr gültig, heißt es weiter.

Lesen Sie auch:

Abgesagte Kavalkaden: Ebbe in der Vereinskasse  

Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:57

Sturmwarnung für Donnerstag gemeldet

(jwi) - Für das Großherzogtum gilt am Donnerstag zwischen 4 Uhr und 14 Uhr Alerte jaune. Der staatliche Wetterdienst Meteolux meldet nämlich Windböen mit Spitzengeschwindigkeiten von 65 bis 75 km/h. 

Zudem kommen in der ersten Tageshälfte heftige Regenschauer. Nachmittags bleibt es bewölkt, bevor es abends wieder zu regnen anfängt. Die Temperaturen liegen tagsüber bei 5 bis 8 Grad.

Die aktuellsten Wetter- und Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite. 

   

Kurzmeldungen International Heute um 07:35

Alibaba-Gründer Jack Ma erstmals seit Oktober aufgetaucht

(dpa) - Erstmals seit Ende Oktober ist der chinesische Milliardär Jack Ma wieder öffentlich in Erscheinung getreten. Chinesische Staatsmedien verbreiteten am Mittwoch eine Video-Botschaft des 56-Jährigen, mit der er sich den Berichten zufolge an 100 Lehrer im ländlichen Raum richtete. Ma kündigte in dem Video an, sich noch mehr als bislang für karitative Zwecke einsetzen zu wollen.

Der Gründer des chinesischen Online-Giganten Alibaba war seit Ende Oktober nicht mehr öffentlich aufgetreten, seit er in einer Rede die chinesischen Regulatoren scharf kritisiert hatte. Im Anschluss hatte es Spekulationen über das Verschwinden von Ma gegeben.

Anfang November stoppten die Behörden den geplanten Börsengang der Alibaba-Finanztochter Ant Group mit Verweis auf neue Regeln. Es hätte der größte Börsengang aller Zeiten werden sollen. Auch an anderer Front geriet Alibaba ins Kreuzfeuer, das nun auch noch wegen unterstellter Monopolvergehen von der chinesischen Kartellbehörde untersucht wird.

Lesen Sie auch:

Wo ist Jack Ma?  
Alibaba freut sich über Kaufrausch  

Gestern

Italien: Conte gewinnt auch zweite Vertrauensfrage

(dpa) - Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat am Dienstag auch die zweite Vertrauensfrage im Parlament gewonnen. Knapp eine Woche nach dem Bruch seiner Mitte-Links-Koalition im Streit über Corona-Hilfsgelder erhielt er im Senat in Rom eine Mehrheit von 156 Stimmen, wie eine Sprecherin sagte. Er erreichte in der kleineren Kammer damit zwar sein Minimalziel des Machterhalts, verfehlte aber eine absolute Mehrheit. 140 Senatoren stimmten gegen den parteilosen Regierungschef.

Am Montagabend hatte Conte ein erstes Vertrauensvotum in der größeren Abgeordnetenkammer gewonnen - dort mit absoluter Mehrheit.

20 Gripptütchen und ein Mobiltelefon wurden beschlagnahmt.
Kurzmeldungen Lokales 19.01.2021

Mutmaßlicher Dealer gefasst

(TJ) - Am Dienstagvormittag flüchteten zwei Männer am Bahnhof in Luxemburg, als sie eine Polizeistreife erblickten. Daraufhin liefen die Polizisten einem der beiden hinterher. Dieser versuchte auf der Flucht, einen Rucksack wegzuwerfen.

In der Rue du Fort Neipperg konnten die Beamten den Mann stellen. Auf der Dienststelle untersuchten sie den Rucksack und fanden 20 Marihuana-Gripptüten darin.

Die Drogen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft mitsamt einem Mobiltelefon beschlagnahmt. Der zweite Mann konnte entkommen.

Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.    

Kurzmeldungen Kultur 19.01.2021

Neuer Asterix kommt: Erster Band nach Tod von Uderzo

(dpa) - Im Herbst erscheint wieder ein neues Abenteuer der unbesiegbaren Gallier. Diesmal zieht es Asterix und Obelix weit in die Ferne. Dabei sollen sie einem guten Freund von Miraculix zu Hilfe kommen. Der neue Comicband soll mit einer Auflage von rund fünf Millionen Exemplaren weltweit am 21. Oktober in den Handel kommen, davon sind rund zwei Millionen für den französischen Markt bestimmt. Weitere Informationen über den neuen Band des Duos Jean-Yves Ferri und Didier Conrad sollen laut des französischen Verlags „Albert René“ und des Berliner Medienhauses Egmont Ehapa im Frühjahr bekannt werden.

Der 39. Asterix-Band ist der erste, der nach dem Tod von Albert Uderzo, dem Mit-Erfinder der Comicfiguren, erscheinen wird. Das sei das letzte Abenteuer gewesen, das Uderzo noch abgesegnet habe, sagte Isabelle Magnac, die Geschäftsführerin von „Hachette Livre“, dem Mehrheitseigner von Albert René, in einem Interview mit der Fachzeitschrift „Livres Hebdo“. Der Zeichner ist im März 2020 im Alter von 92 Jahren gestorben. Zusammen mit dem Texter René Goscinny rief er Ende der 50er Jahre die Asterix-Abenteuer ins Leben. Nach dessen Tod im Jahr 1977 setzte Uderzo die Serie alleine fort. Anfang 2009 zog er sich zunehmend zurück. Der erste Asterix-Band von Ferri und Conrad erschien 2013.  

Thailänderin zu 43 Jahren Haft wegen Majestätsbeleidigung verurteilt

(dpa) - Eine Thailänderin ist in Bangkok zu 43 Jahren Gefängnis wegen Majestätsbeleidigung verurteilt worden. Die Frau wurde für schuldig befunden, Online-Videos geteilt zu haben, in denen König Maha Vajiralongkorn diffamiert worden sei, wie aus Unterlagen des Gerichts hervorging. Ursprünglich sei die Angeklagte, die früher als Beamtin bei den Finanzbehörden gearbeitet hatte, zu 87 Jahren Haft verurteilt worden, weil sie aber auf schuldig plädiert habe, sei die Strafe halbiert worden, hieß es.

Das südostasiatische Land hat eines der strengsten Gesetze der Welt, wenn es um Kritik am Monarchen oder an seinem Hof geht - darauf stehen 15 Jahre Haft. Die Angeklagte war aber gleich in mehreren Punkten für schuldig befunden worden, darunter Verstöße gegen die Gesetze zur Computerkriminalität.

In Thailand gibt es seit Monaten Proteste gegen die Regierung, aber zunehmend auch gegen die Rolle der Monarchie. Dutzende Aktivisten wurden seit November wegen Majestätsbeleidigung angezeigt. Bis zu dem jüngsten Urteil betrug die Höchststrafe, die je dafür verhängt wurde, 35 Jahre. Kritiker sagen, dass die Behörden das Gesetz benutzen, um die Opposition zu unterdrücken.    

Kurzmeldungen Politik 19.01.2021

Neue Erasmus-App steht zum Download bereit

(dpa) - Wer über das Programm Erasmus+ einen Trip ins Ausland plant, kann sich künftig zentral bei einer offiziellen App mit Informationen versorgen. „Die neue Erasmus+-App wird sicherstellen, dass Lernende in ganz Europa einfachen Informationszugang bezüglich der Reisemöglichkeiten des Programms bekommen“, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung der EU-Kommission. Den Angaben zufolge soll es auch möglich sein, dass sich Erasmus-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer über die App austauschen.

Offiziell vorgestellt werden soll die App kommende Woche Donnerstag. An der Veranstaltung sollen auch Vertreterinnen und Vertreter von Studierenden und Akademikern teilnehmen, kündigte die für Bildung und Jugend zuständige EU-Kommissarin Mariya Gabriel auf Twitter an.  

Sieben Monate auf Schiff festgesetzt: Seeleute dürfen heim

(dpa) - Nachdem sie sieben Monate auf einem Schiff vor der chinesischen Küste festgesetzt worden waren, können 23 indische Seeleute nun wieder heim. Die Seeleute seien in einem Politik- und Handelskonflikt zwischen Australien und China gefangen gewesen, sagte der Generalsekretär der indischen Seeleutegewerkschaft, Abdulgani Serang, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Seeleute wollten mit dem indischen Schiff „Jag Anand“ australische Kohle nach China liefern, als sie in den Konflikt Australiens mit China gerieten. Canberra schloss den chinesischen Telekomanbieter Huawei aus der Errichtung eines 5G-Netzes in Australien aus und Peking verhängte im Gegenzug ein Handelsembargo auf wichtige Exportgüter Australiens wie Kohle. So mussten die Seeleute der in chinesischen Gewässern ausharren.

Auch rund 55 weitere Schiffe würden nach wie vor festliegen, sagte Serang. Nach Schätzungen der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation IMO warten weltweit rund 450.000 Seefahrer nach Ende ihres Einsatzes darauf, ihre Schiffe verlassen zu können. Manche Länder verbieten, dass Seeleute in ihren Häfen von Bord gehen, und in anderen Häfen fehlen die Rückflugmöglichkeiten, weil weniger Flüge angeboten werden. Dabei gibt es Staaten, die auch ihre eigenen Landsleute wegen der Corona-Pandemie nicht einreisen lassen. Das Festsitzen auf den Schiffen habe schlimme Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Seeleute, sagt Serang.

Lesen Sie auch:

Luxemburg: 30 Jahre auf Hoher See 
Vor 20 Jahren sank die „Kursk“
 

Eine indonesische Polizeieinheit sucht mit einem Spürhund in den Trümmern eines Gebäudes, das bei einem Erdbeben eingestürzt ist, nach Opfern.

Indonesien: Schlimmste Überflutungen seit 50 Jahren

(dpa) - Bei schweren Überflutungen auf der Insel Borneo sind dem Katastrophenschutz zufolge mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Nach tagelangen massiven Regenfällen ist der 890 Kilometer lange Barito River über die Ufer getreten. Zehn Bezirke in der indonesischen Provinz Kalimantan Selatan stehen unter Wasser. Nach Angaben von Präsident Joko Widodo handelt es sich um die schlimmsten Überschwemmungen in der Region seit 50 Jahren.

Mehr als 24.000 Häuser seien in den Fluten versunken, 40.000 Menschen seien obdachlos, berichtete die Nachrichtenagentur Antara News. Bereits am Montag hatte die Provinzverwaltung den Notstand ausgerufen. In Kalimantan werden seit Jahren große Teile des wichtigen Regenwaldes gerodet, um unter anderem Platz für den Bergbau und Palmölplantagen zu schaffen.

Unterdessen ist die Zahl der Opfer nach mehreren Erdrutschen in der Provinz Sumedang in West Java auf 40 gestiegen. Weitere acht vermisste Personen seien tot aus den Erdmassen geborgen worden, sagte ein Behördensprecher am Dienstag. Schwere Regenfälle hatten am 9. Januar zunächst einen Erdrutsch ausgelöst. Ein zweiter Erdrutsch begrub wenige Stunden später mehrere der herbeigeeilten Einsatzkräfte.

20 tote Soldaten bei Angriffen im Norden Afghanistans

(dpa) - Bei Angriffen in zwei Gebieten der nordafghanischen Provinz Kundus sind mindestens 20 Soldaten getötet worden. Kämpfer der militant-islamistischen Taliban hätten über Nacht Einrichtungen der Soldaten in der gleichnamigen Provinzhauptstadt sowie im Bezirk Dascht-e Artschi attackiert, sagte Provinzratschef Jusuf Ajubi am Dienstag. Weitere sieben Menschen seien dabei verletzt worden. Vom Verteidigungsministerium und von den Taliban gab es zunächst keine Stellungnahme.

In der Nacht zuvor waren bereits zehn Mitglieder der afghanischen Armee bei einem Talibanangriff auf einen Militärstützpunkt in der benachbarten Provinz Baghlan getötet worden. In Kundus und Baghlan gibt es immer wieder Angriffe der Taliban, die seit Jahren einen Großteil der Provinz Kundus beherrschen.

Die Taliban wollen wieder an der Macht beteiligt werden. Sie hatten Afghanistan zwischen 1996 und 2001 regiert. Eine von den USA angeführte Militärintervention nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA setzte ihrer Herrschaft ein Ende.

Lesen Sie auch:

Bosnien: Der tägliche Kampf ums Überleben 
Luxemburg nimmt vier unbegleitete Minderjährige aus Moria auf  

Bernkastel-Wittlich: Mann angegriffen und geschlagen

(dpa) - Zwei unbekannte Täter haben in Bernkastel-Wittlich einen Mann angegriffen und mit einem Gegenstand geschlagen. Die Tat ereignete sich am Dienstagmorgen, als der Mann das Haus verließ, um zur Arbeit zu fahren, wie die Polizei mitteilte. Die Täter stellten demnach keine Forderungen und sprachen auch nicht. Aufgrund der Hilferufe des Mannes seien die schwarz gekleideten Täter geflüchtet. 

Einer von ihnen habe einen schwarzen Mund-Nasen-Schutz getragen, der andere eine Sturmhaube. Da die Täter maskiert waren und nicht gesprochen hatten, sei nicht sicher, ob es Männer oder Frauen waren, sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Großrazzia gegen Schleuser in Deutschland

(dpa) - Mit einer großen Razzia sind Ermittler in mehreren Bundesländern gegen eine internationale Schleuserbande vorgegangen. Am Dienstag verhafteten sie in Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen mehrere Verdächtige und durchsuchten Gebäude. Mehr als 400 Bundespolizisten waren im Einsatz.

Die Staatsanwaltschaft in Kempten im Allgäu verdächtigt 19 Beschuldigte zwischen 21 und 44 Jahren, seit mindestens April 2019 Menschen über die sogenannte Balkanroute gegen hohe Summen eingeschleust zu haben. Die mutmaßlich 140 Geflüchteten seien überwiegend aus Syrien. Dabei sollen sich die mutmaßlichen Täter in mindestens 23 Fällen des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig gemacht haben.

Die Schleuser seien überaus planvoll und sehr professionell vorgegangen, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Sie hätten sogenannte Scouts eingesetzt: Diese fuhren den Schleuserfahrzeugen voraus und meldeten Polizeikontrollen. Die Grenze hätten die Geflüchteten oftmals zu Fuß überquert. Der Bandenchef habe das Ganze über sein Smartphone aus sicherer Entfernung koordiniert.

Lesen Sie auch:

In Italien beginnt ein Mammut-Prozess gegen die 'Ndrangheta  

Indien: 20 schlafende Arbeiter von Lastwagen überfahren

(dpa) - 20 schlafende Arbeiter sind in Indien von einem Lastwagen überfahren worden. Mindestens 12 von ihnen starben gleich am Unfallort an ihren schweren Verletzungen, drei weitere kurz darauf im Krankenhaus, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Männer hätten im westindischen Bundesstaat Gujarat neben der Straße übernachtet, als am frühen Dienstagmorgen der Fahrer die Kontrolle über seinen Lastwagen verlor. Das Fahrzeug war gegen Zuckerrohrstangen geprallt, die aus einem Wagen auf der Gegenfahrbahn herausragten. Auch der Lastwagenfahrer sei verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden.

In dem 1,3-Milliarden-Einwohner-Land Indien sterben jährlich Zehntausende Menschen in Verkehrsunfällen. Die Gründe sind überwiegend schlechte Straßen und Fahrzeuge, sowie unvorsichtiges Fahren.

Vorgestern

Nawalny nach Rückkehr in Russland zu Haft verurteilt

Ein russisches Gericht hat den Kremlgegner Alexej Nawalny nach seiner Rückkehr aus Deutschland in einem Eilverfahren zu 30 Tagen Haft verurteilt. Der 44-Jährige habe gegen Meldeauflagen nach einem früheren Strafprozess verstoßen, hieß es am Montag. Der Oppositionsführer kritisierte das Verfahren als politische Inszenierung mit dem Ziel, ihn zum Schweigen zu bringen.

Lesen Sie dazu auch einen Kommentar von LW-Redakteur Diego Velazquez.

Kurzmeldungen Lokales 18.01.2021

Bei Kontrolle: Polizei findet Drogen, Messer und einen Schlagstock

(jwi) - Am Sonntag gegen 17 Uhr wurden bei einer Fahrzeugkontrolle der Polizei in der Rue Reiteschkopp in Düdelingen mehrere Verstöße festgestellt.

Denn entgegen der Straßenverkehrsordnung erlaubt, waren Fahrer- und Beifahrerfenster des Fahrzeuges mit getönten Folien zugeklebt. Um die Folien vor Ort zu entfernen, nutzte der Fahrzeughalter ein verbotenes Messer. Im weiteren Verlauf der Kontrolle händigte ebendieser den Beamten zudem noch einen verbotenen Teleskopschlagstock aus. Der Beifahrer versuchte indes seine Tüte mit Marihuana vor den Beamten zu verstecken. 

Insgesamt wurden 13 Gramm Haschisch, 15 Gramm Marihuana, ein angerauchter Joint, vier verbotene Messer, ein Teleskopschlagstock sowie ein Pfefferspray beschlagnahmt. 

Da beim Fahrer auch noch der Drogenschnelltest positiv ausfiel, musste er sich im Krankenhaus einer Blutprobe unterziehen. Eine Strafanzeige wurde erstellt.  

Kurzmeldungen Lokales 18.01.2021

Betrunkene Fahrer in Kayl, Bondorf und Luxemburg

Am Sonntag wurde der Polizei um 15.10 Uhr auf der A13 Collectrice du Sud in Höhe von Kayl ein Autofahrer wegen seiner unsicheren Fahrweise gemeldet. Die Beamten konnten ihn kurze Zeit später in Kayl stoppen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer unter erhöhtem Alkoholeinfluss stand. Der Führerschein wurde noch auf der Stelle eingezogen und Strafanzeige erstellt.

Ähnlich erging es einem Fahrer auf dem CR310 gegen 22.45 Uhr. Auch er fiel durch seine Fahrweise auf - er verursachte fast zwei Unfälle. Eine Polizeistreife konnte den Wagen in Bondorf stoppen. Der Alkoholtest verlief positiv. Er musste den Führerschein abgeben. 

Auf dem Boulevard Franklin D. Roosevelt in der Hauptstadt machte gegen 23 Uhr eine Autofahrerin mit ihrer Fahrweise auf sich aufmerksam. Auch sie wies bei der Polizeikontrolle eindeutige Anzeichen von Alkoholkonsum auf, verweigerte jedoch einen Alkoholtest. Führerscheinentzug und Strafanzeige wurden erstellt.

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen Brand im «Motorcycle Museum» am Top Mountain Crosspoint in Hochgurgl.

Großbrand in Tiroler Motorradmuseum - wohl keine Verletzten

(dpa) - In einem Motorradmuseum im Tiroler Ötztal ist in der Nacht auf Montag ein Großbrand ausgebrochen. Die Einsatzkräfte gingen nicht davon aus, dass Menschen verletzt wurden, allerdings wurde erheblicher Sachschaden befürchtet. Die Brandursache war zunächst unklar. Aufgrund des in Österreich derzeit herrschenden Lockdowns waren alle Bereiche des Museums gesperrt.

Im „Motorcycle Museum“ am Top Mountain Crosspoint in Hochgurgl werden laut eigener Beschreibung auf 3.000 Quadratmetern über 230 historische Motorräder von mehr als 100 Herstellern sowie einige automobile Raritäten ausgestellt. Zusätzlich gibt es in dem weitläufigen Gebäude nahe der italienischen Grenze ein Restaurant, eine Liftstation und die Mautstation Timmelsjoch.

Lesen Sie auch: 

Rezentes Feuer trifft Kronospan stärker als Großbrand von 2019  

Japan: Regierungschef hält an Olympia-Planung fest

(dpa) - Japans Regierungschef Yoshihide Suga hat ungeachtet der andauernden Corona-Pandemie seine Entschlossenheit zur Ausrichtung der Olympischen Spiele im Sommer in Tokio abermals bekräftigt. Man werde die Pandemie „so bald wie möglich“ unter Kontrolle bringen und die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele und Paralympics fortsetzen, sagte Suga am Montag zum Auftakt einer Parlamentssitzung. 

Die Spiele würden als Beweis dienen, „dass die Menschheit das Coronavirus besiegt hat“, sagte der Ministerpräsident. Die große Mehrheit der Bevölkerung seines Landes ist laut jüngsten Umfragen jedoch dafür, dass die Spiele abgesagt oder erneut verschoben werden.

Lesen Sie auch:

Das erwartet die Sportfans im Jahr 2021  

Kurzmeldungen Lokales 18.01.2021

Zwei Feuerwehreinsätze am Sonntagabend

(jwi) - Am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr kam es zu einem Feuer in der Cité Roger Schmitz in Bofferdingen. Wie der CGDIS mitteilt, brannte der Hausmüll in einer Garage. Im Einsatz waren ein Rettungswagen aus Lintgen sowie die Feuerwehr aus Lorentzweiler und Lintgen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. 

Zu einem weiteren Feuer kam es kurze Zeit später gegen 21.30 Uhr in der Avenue Charlotte in Differdingen. Hier brannte eine Fritteuse. Einsatzkräfte aus Sassem-Differdingen waren zur Stelle. Auch hier gab es keine Verletzten. 

Die aktuellsten Wetter- und Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite. 


Australien: Mitarbeiter stehlen 250 Tonnen Lachs

(dpa) - In Australien haben fünf Mitarbeiter eines Verarbeitungsunternehmens 250 Tonnen Lachs gestohlen. Der Fisch habe einen Wert von vier Millionen Australischen Dollar (2,5 Millionen Euro) gehabt, teilte die Polizei des Bundesstaates New South Wales am Montag mit. Die Behörden hatten im Dezember Ermittlungen aufgenommen, nachdem der Chef des Zucht- und Verarbeitungsbetriebs in Ingleburn im Südwesten von Sydney bemerkt hatte, dass seit einiger Zeit etwa 600 Kilo Lachs am Tag spurlos verschwanden.

Nun wurden zwei Frauen und drei Männer als Verdächtige festgenommen. Nach Polizeiangaben sollen sie „ihre Rolle innerhalb des Unternehmens dazu genutzt haben, Premium-Lachsprodukte fälschlicherweise als Abfall zu klassifizieren, dann aus dem Werk zu entfernen und zum Verkauf oder Tausch gegen andere Produkte anzubieten“. Alle fünf wurden entlassen.

Alexej Nawalny kann nicht auf große Unterstützung der Russen zählen.

Deutscher Außenminister Maas fordert Freilassung Nawalnys

(dpa) - Der deutsche Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat die sofortige Freilassung des am Sonntag in Russland festgenommenen Kremlkritikers Alexej Nawalny gefordert. „Alexei Nawalny ist nach seiner Genesung aus eigenen Stücken und bewusst zurückgekehrt nach Russland, weil er dort seine persönliche und politische Heimat sieht. Dass er von den russischen Behörden sofort nach Ankunft verhaftet wurde, ist völlig unverständlich“, sagte Maas am Montagmorgen.

Russland sei durch seine eigene Verfassung und durch internationale Verpflichtungen an das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit und an den Schutz der Bürgerrechte gebunden. „Diese Prinzipien müssen selbstverständlich auch gegenüber Alexei Nawalny zur Anwendung kommen. Er sollte unverzüglich freigelassen werden“, betonte Maas. Nawalny sei Opfer eines schweren Giftanschlags auf russischem Boden geworden. „Wir erwarten weiterhin, dass Russland alles tut, um diesen Anschlag vollumfänglich aufzuklären und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.“

Nawalny macht den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den Inlandsgeheimdienst FSB für den Mordanschlag auf ihn verantwortlich. Putin weist das zurück. Ungeachtet der Gefahr für sein Leben erklärte Nawalny mehrfach, dass sein Platz in Russland sei und er dort seinen Kampf gegen das „System Putin“ fortsetzen wolle.

Lesen Sie auch:

Kremlgegner Nawalny nach Landung in Moskau festgenommen    

Samsung-Erbe wegen Korruption verurteilt

(dpa) - In einem wieder aufgelegten Korruptionsprozess ist der Erbe des Samsung-Firmenimperiums, Lee Jae Yong, erneut zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Das Obergericht in Seoul habe gegen Lee zweieinhalb Jahre Haft verhängt, berichteten südkoreanische Sender und die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Montag.

Hintergrund des Verfahrens ist eine Korruptionsaffäre um die frühere südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye. Samsung soll hohe Summen an Unternehmen einer umstrittenen Vertrauten von Park gezahlt haben.

Lee war bereits 2017 wegen Korruption zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Jahr später wurde die Haft zu einer Bewährungsstrafe abgemildert. Später wurde das Verfahren wieder aufgenommen.

Lesen Sie auch:

Südkoreas Ex-Präsidentin Park zu 20 Jahren Haft verurteilt