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Park & Ride Schwebach in Betrieb
Lokales 01.12.2021
Parken und Umsteigen in Schwebach

Park & Ride Schwebach in Betrieb

Auf dem Park & Ride finden 80 Autos Platz.
Parken und Umsteigen in Schwebach

Park & Ride Schwebach in Betrieb

Auf dem Park & Ride finden 80 Autos Platz.
Foto: Marc Hoscheid
Lokales 01.12.2021
Parken und Umsteigen in Schwebach

Park & Ride Schwebach in Betrieb

Marc HOSCHEID
Marc HOSCHEID
Entlang der N12 in der Gemeinde Saeul soll ein Umsteigeparkplatz dafür sorgen, dass weniger Menschen mit dem Auto in die Hauptstadt fahren.

Es ist einiges an Wasser den Schwebach hinabgeflossen, seitdem die Gemeinde Saeul im Oktober 2014 ein 3,8 Hektar großes Grundstück entlang der N 12 erworben hat, um auf einem Teilstück einen Park & Ride-Parkplatz einzurichten. Jetzt sind die Arbeiten endlich abgeschlossen.

Somit können vor allem Personen, die im Nordwesten des Landes leben und in Luxemburg-Stadt arbeiten, ihr Auto an der Schweebecherbréck abstellen und auf den Bus umsteigen. Dazu stehen 80 Stellplätze zur Verfügung, darunter vier Chargy-Stationen, vier Supercharger und vier Parkplätze für Personen mit eingeschränkter Mobilität. Der Parkplatz ist kostenlos und die ganze Woche zugänglich.

mBox noch nicht in Betrieb

Neben den Stellplätzen für Autos wurde auch eine, mit Holz verkleidete, mBox eingerichtet, die Platz für 32 Fahrräder bietet. Zugang erhält man nur mit einer mKaart, die über die Internetseite www.m-box.lu beantragt werden kann. Aktuell scheint diese jedoch noch nicht in Betrieb zu sein.

Die Arbeiten wurden von der Straßenbauverwaltung durchgeführt und haben rund zwei Millionen Euro gekostet. Der P&R wird von fünf RGTR- und drei Schulbuslinien angefahren. Laut Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) soll der Park & Ride dazu beitragen, einen Teil des Verkehrsaufkommens aus dem Kanton Redingen in Richtung Hauptstadt überflüssig zu machen.


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Wie aus einer rezenten Antwort von François Bausch auf eine Frage des Abgeordneten André Bauler (DP) hervorgeht, soll die Auslastung der Busse analysiert werden. Bürgermeister Jean Konsbruck zeigt sich mit dem Resultat der Arbeiten zufrieden: „Man merkt, dass weniger Autos im Dorfzentrum parken“.

Er unterstreicht, dass die Toilette von der Gemeinde für 80.000 Euro errichtet wurde. Der Parkplatz könne zudem erweitert werden, wenn sich die Fahrgastzahlen im öffentlichen Transport nach Corona wieder erholten.

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