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Palliativmedezin oder Euthanasie?: "Bitte keine Todespille"
Lokales 5 Min. 22.11.2016 Aus unserem online-Archiv
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Palliativmedezin oder Euthanasie?: "Bitte keine Todespille"

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Palliativmedezin oder Euthanasie?: "Bitte keine Todespille"

Laurence BERVARD
Laurence BERVARD
Todkranke Patienten und ihre Familien sind oft überfordert, wenn es darum geht, das Sterben so angenehm wie möglich zu gestalten. Ärzte wollen die Schmerzen lindern, doch haben Patienten Angst vor einer versteckten Euthanasie.

Von Laurence Bervard

Das Sterben ist das Schicksal von uns allen. So drückte es im August ein LW-Leser in einem offenen Brief an Gesundheitsministerin Lydia Mutsch (LSAP) aus. Dort prangerte er die mangelnde palliative Betreuung im Eigenheim und in Altenheimen an, nachdem er mit der Palliativpflege seiner sterbenden Mutter in einem Altenheim äußerst unzufrieden war. 

Aus Erfahrung weiß er, wie schwer es ist, einen Allgemeinmediziner zu finden, der einerseits in Palliativpflege geschult und andererseits bereit ist, rund um die Uhr erreichbar zu bleiben, um dem sterbenden Patienten auch nachts jene Medikamente zu verschreiben, die er zur Schmerzlinderung braucht ...

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