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Onlineportal „babysitting.lu“: Bestens versorgt
Lokales 2 Min. 10.07.2016

Onlineportal „babysitting.lu“: Bestens versorgt

Derzeit sind rund 304 Betreuer bei "babysitting.lu" registriert.

Onlineportal „babysitting.lu“: Bestens versorgt

Derzeit sind rund 304 Betreuer bei "babysitting.lu" registriert.
Foto: Shutterstock
Lokales 2 Min. 10.07.2016

Onlineportal „babysitting.lu“: Bestens versorgt

Cheryl CADAMURO
Cheryl CADAMURO
Einen verlässlichen Babysitter zu finden ist gar nicht so leicht. Gut, dass das rundum erneuerte Onlineportal „babysitting.lu“ existiert. Denn hier wird Seriosität großgeschrieben.

Von Cheryl Cadamuro

Eltern von Kleinkindern wünschen sich ab und zu eine nachwuchsfreie Zeit. Doch was, wenn Familie oder Freunde keine Zeit zum Betreuen der Kleinen haben? Dann kommt nur ein Babysitter außerhalb des Familien- und Bekanntenkreises in Frage. Wo aber findet man einen verlässlichen Betreuer?

Die Antwort auf diese Frage gibt die Internetseite „babysitting.lu“, die vom „Service Nationale de la Jeunesse“ und „Arcus“, einem sozialen Träger, koordiniert wird. Rund 304 Babysitter sind derzeit bei dem Portal registriert – Einwohner von 50 Gemeinden können auf deren Dienstleistungen zurückgreifen. Bereits 2007 wurde die Internetseite gegründet – nun wurde sie rundum erneuert.

Stichwort Seriosität

Vor allem eins ist den Betreibern von „babysitting.lu“ wichtig: Seriosität und Sicherheit. Nicht nur auf der neuen Internetseite, auch auf praktischer Ebene wird auf diese beiden Aspekte geachtet. Die Babysitter müssen so beispielsweise eine siebenstündige Ausbildung vorzeigen können, um sich überhaupt auf der Internetseite anzumelden.

Von Spielpädagogik, Säuglingspflege und Grundlagen der Ernährung über Erste-Hilfe-Maßnahmen und Entwicklungsstufen in der Kindheit bis hin zu Rechte und Pflichten von Eltern und Betreuer: Der Inhalt des Kurses ist breit gefächert – dies um abzusichern dass die zu betreuenden Kinder in guten Händen sind. Aber auch der Schutz der Babysitter wird großgeschrieben: Um Zugriff auf deren Profile zu erhalten, müssen die Eltern sich erst einmal registrieren.

Jeff Kauffmann, Projektleiter bei SNJ, und Claudine Buck, Pädagogin bei Arcus, haben die Erneuerung des Onlineportals koordiniert.
Jeff Kauffmann, Projektleiter bei SNJ, und Claudine Buck, Pädagogin bei Arcus, haben die Erneuerung des Onlineportals koordiniert.
Foto: Chris Karaba

Im Anschluss daran nehmen die lokalen Partner von „Arcus“ und „SNJ“, also die betreffende Gemeinde oder Jugendhaus, Kontakt mit den Hilfesuchenden auf. Verläuft diese Kontaktaufnahme erfolgreich, wird das Konto freigeschaltet – und die Eltern können sich die Profile der Babysitter ansehen.

Doch wie findet man eigentlich den richtigen Betreuer? „Die Babysitter legen Profile an. Hier sind Informationen zu Alter, Wohnort, Sprachkenntnissen und Tarif einsehbar. Bei manchen sind sogar Profilbilder verfügbar. So können die Eltern sich ganz bequem einen Babysitter aussuchen“, so Jeff Kauffmann, Projektleiter bei SNJ. Ab dann läuft die Vermittlung zwischen den beiden Parteien direkt ab, es kommt zu keiner Einmischung seitens „SNJ“, „Arcus“ oder den lokalen Partnern. „Es sei denn, negative Erlebnisse werden gemeldet – dann schalten wir uns natürlich ein“, so Jeff Kauffmann weiter. Dies sei aber sehr selten der Fall.

Nutzerfreundliche Internetseite

Doch zurück zur Erneuerung des Portals. Das Konzept: Eine benutzerfreundliche Internetseite, mittels derer Eltern einen Babysitter finden, der ihren Wünschen entspricht.

Ein zeitgemäßes Layout – dazu ein mehrsprachiger Inhalt: Die Mitarbeiter von „Arcus“ und dem „Service National de la Jeunesse“ haben sich alle Mühe gegeben, die Seite zu optimieren: „Wir wollten uns der Realität anpassen. Und dazu gehört vor allen Dingen die Mehrsprachigkeit in Luxemburg. Aber auch das Navigieren auf der Seite sollte vereinfacht werden“, so die Pädagogin Claudine Buck von Arcus. Da in den vergangenen Jahren immer wieder die gleichen Fragen seitens Betreuern und Eltern eingegangen sind, gibt es eine weitere Neuheit.

Unter „Best Practices“ finden die Beteiligten Richtlinien, die es zu beachten gilt – dies mit dem Ziel, den Kontakt zwischen den beiden Parteien abzusichern. Und das neue Konzept fruchtet: Im Juni wurden bereits 1 800 Besuche auf der Seite gezählt.

Doch darauf ruhen sich die Betreiber nicht aus: Zusätzliche Module, mittels derer sich angehende Babysitter über Kurse informieren und sich dazu anmelden können, sind in Arbeit.

www.babysitting.lu

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