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Ohne Führerschein unterwegs: Vom Fahrersitz in die Untersuchungshaft
Lokales 28.12.2017

Ohne Führerschein unterwegs: Vom Fahrersitz in die Untersuchungshaft

Der Unfallfahrer konnte am Mittwoch ermittelt werden.

Ohne Führerschein unterwegs: Vom Fahrersitz in die Untersuchungshaft

Der Unfallfahrer konnte am Mittwoch ermittelt werden.
Foto: Lex Kleren
Lokales 28.12.2017

Ohne Führerschein unterwegs: Vom Fahrersitz in die Untersuchungshaft

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Ein 29-jähriger Mann setzte sich ohne gültigen Führerschein hinter das Steuer und war in einen Unfall verwickelt. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.

(SH) - Ein 29-jähriger Mann war im Süden des Landes mit einem Wagen unterwegs, obwohl gegen ihn bereits ein Fahrverbot bis 2021 vorlag. Während seiner Fahrt kam es am Mittwoch zu einem Unfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Der 29-Jährige wartete die Ankunft der Polizei jedoch nicht ab.

Dennoch wurde der Fahrer von der Polizei ermittelt - und muss sich nun den Konsequenzen seines Handelns stellen. Die Staatsanwaltschaft ordnete nämlich die Beschlagnahmung seines Fahrzeugs, sowie die Festnahme des jungen Mannes an. Am Donnerstagmorgen wurde dieser dem Untersuchungsrichter vorgeführt, der entschied, dass der Unfallfahrer in Untersuchungshaft untergebracht werden soll.

Wie die Staatsanwaltschaft erinnert, handelt es sich beim Fahren ohne gültigen Führerschein keineswegs um einen Kavaliersdelikt. Ein schuldiger Fahrer riskiert eine Gefängnisstrafe von acht Tagen bis drei Jahren, eine Geldstrafe von 500 bis 10.000 Euro sowie ein Fahrverbot von drei Monaten bis 15 Jahren. Zudem werden vier Punkte vom Führerschein abgezogen.

Übrigens wird auch die Fahrerflucht hoch bestraft. Laut Straßenverkehrsordnung droht neben dem Abzug von vier Punkten  auch eine Haftstrafe von acht Tagen bis drei Jahren sowie eine Geldstrafe zwischen 500 und 10.000 Euro.


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