Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Nur reine Milch, dafür aber gratis
Lokales 06.09.2017 Aus unserem online-Archiv
Ab der Rentrée 2017/18

Nur reine Milch, dafür aber gratis

Die Schüler sollen wieder auf den Geschmack der Milch kommen.
Ab der Rentrée 2017/18

Nur reine Milch, dafür aber gratis

Die Schüler sollen wieder auf den Geschmack der Milch kommen.
Foto: Shutterstock
Lokales 06.09.2017 Aus unserem online-Archiv
Ab der Rentrée 2017/18

Nur reine Milch, dafür aber gratis

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Ab diesem Schuljahr wird in den Grundschulen keine Schokoladenmilch mehr angeboten. Dafür wird "weiße" Milch kostenlos zur Verfügung gestellt werden. In den Sekundarschulen stehen Schülern mehr Produkte zur Verfügung, für die sie jedoch zahlen müssen.

(SH) - Milch zählt zu den gesunden Nahrungsmitteln. Deshalb sollen auch die Schüler wieder auf den Geschmack gebracht werden. Ab diesem Schuljahr soll Kindern in den Grundschulen demnach die Milch kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Dies gilt allerdings nur für reine Milch. Schokoladenmilch oder zuckerhaltige Shakes werden den Kindern nicht mehr angeboten. Sollte Interesse bestehen, könne das Programm jedoch in einer zweiten Phase auf Jogurt und Frischkäse ausgeweitet werden. Dies geht aus der Antwort von Unterrichtsminister Claude Meisch und Landwirtschaftsminister Fernand Etgen auf eine parlamentarische Anfrage der CSV-Abgeordneten Martine Hansen hervor.

Wie die Minister weiter betonen, müssen die Gemeinden ab sofort nicht mehr für die Milch zahlen, die den Schülern ausgehändigt wird. Vielmehr werden die Kosten von einem EU-Budget gedeckt. Dies ist möglich, da das Schulmilchprogramm 2015 mit dem Schulobstprogramm gleichgestellt wurde. Den Schulen stehen nun pro Jahr 193.000 Euro an EU-Geldern zur Verfügung.

Schüler der Sekundarschulen müssen hingegen für ihre Milchprodukte zahlen, sie können jedoch weiterhin zwischen "weißer" Milch, Schokoladenmilch und Jogurts entscheiden. Die Minister erklären dies damit, dass sich diese Schüler in einem Alter befinden, in dem sie anfangen, Verantwortung zu übernehmen. "Sie sollen den Stellenwert der Milch und der Milchprodukte schätzen lernen." Ein günstiger Preis sowie eine gute Sichtbarkeit sollen jedoch den Verkauf der reinen Milch fördern.


Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Lehrermangel im Fondamental
Der Weg zum Grundschullehrerjob führt über einen Concours. Doch seit 2015 ist die Zahl der Kandidaten um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Auch an der Uni Luxemburg ist die Zahl der Kandidaten für die Lehrerausbildung rückläufig. Dabei werden dringend mehr Lehrer gebraucht.
In der Grundschule droht in den kommenden Jahren ein Lehrermangel.
In Luxemburg leben zwischen 3.000 und 3.500 junge Menschen, die weder in der Schule, noch in Ausbildung oder in Arbeit sind. Man nennt sie "NEETs". Am Dienstag wurde eine Studie vorgestellt, die das Phänomen "NEET" beleuchtet, nach den Ursachen sucht und Ansätze zur Prävention erstellt.
Schulabbrecher haben ein dreifach erhöhtes Risiko, zu einem NEET zu werden.
Neuerungen im Fondamental
Im Fondamental wird sich einiges ändern. Kernpunkte der Reform sind die 15 regionalen Direktionen, die Bereitstellung von „enseignants spécialisés“ und die Reorganisation der Hilfsstrukturen. Das Gesetz wurde am Mittwoch vom Parlament verabschiedet.
Schule, Schoul, Rentree, Kinder, Lehrer, Lernen, Schulanfang, Schulbeilage, Foto Lex Kleren
Nur eine Molkerei aus Luxemburg macht mit
Wer hätte das gedacht? Im Programm „Schulmilch“ haben Luxemburger Grundschüler die Auswahl zwischen normaler Milch und Schokoladenmilch. Die große Mehrheit greift zur naturbelassenen Version in Weiß.
Milch ist gesund - deshalb wird sie für Schüler subventioniert.