Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Nordstad: Per Bürgerbefragung zur Zukunftsvision
Lokales 22.02.2021 Aus unserem online-Archiv

Nordstad: Per Bürgerbefragung zur Zukunftsvision

Die Nordstad bildet als urbaner Raum um die Zentren Ettelbrück und Diekirch einen der drei großen Entwicklungspole des Landes.

Nordstad: Per Bürgerbefragung zur Zukunftsvision

Die Nordstad bildet als urbaner Raum um die Zentren Ettelbrück und Diekirch einen der drei großen Entwicklungspole des Landes.
Foto: Nico Muller
Lokales 22.02.2021 Aus unserem online-Archiv

Nordstad: Per Bürgerbefragung zur Zukunftsvision

Über eine Online-Umfrage sollen Bürger aktiv an der Entwicklung der Nordstad als eigenständige Region teilnehmen.

(str) - Auf aktive Bürgerbeteiligung setzt das Landesplanungsministerium bei der Ausarbeitung eines neuen Leitbilds für die Nordstad am Horizont 2035. Deshalb wird seit gestern und noch bis zum 10. März erneut eine anonyme Bürgerbefragung durchgeführt. 


Lokales Stad a Land, Konstantin WOLF, the office, Foto: Anouk Antony/Luxemburger Wort
Interview: "Bürgerbeteiligung wird es nie allen recht machen"
Wie die Einbeziehung der Bevölkerung glückt, und wann sie zum Scheitern verurteilt ist, erklärt Experte Konstantin Wolf im Interview.

Dafür stellt die Regierung ein interaktives Online-Tool zur Verfügung, das es erlaubt, Ideen und Anmerkungen sowohl textlich einzubringen, als auch Orte zu markieren und Ideen gar einzuzeichnen. 

Es ist dies bereits die zweite Online-Umfrage zum Thema. Aufbauend auf der ersten Befragung sollen nun deren konkrete Ergebnisse diskutiert und neue Ideen gesammelt werden. 

Nordstad als Region stärken 

Hintergrund des Leitbilds ist der Wunsch der Regierung die fünf Nordstadgemeinden als einheitliche Region neben der Hauptstadt und dem Süden des Landes zu stärken. In diesem Sinne arbeiten Bettendorf, Diekirch, Erpeldingen/Sauer, Ettelbrück und Schieren als interkommunales Syndikat dann auch eng mit den zuständigen Ministerien zusammen. 


Das zukünftige Gebäude soll Ende 2023 fertig gestellt sein. (Grafik: bff architectes) / Foto: Frank WEYRICH
Von den Zigaretten zu „Ettelbrück One“
In Ettelbrück rollen die Bagger: Am einstigen Standort von Heintz van Landewyck am Südeingang entsteht ein neuer Bürokomplex.

Das Leitbild, das auch aus den Überlegungen der Bürger entstehen soll, ist ein Dokument, das die Grundlage für die Investitionsentscheidungen der Regierung in der Nordstad stellen soll. Über Perspektiven hinaus soll ein kohärentes Entwicklungskonzept und mit Zielvorstellungen für die Zukunft entworfen werden, heißt es.

Freiräume, Mobilität, Urbanismus ...

Mitsprache gewährt die Online-Befragung den Teilnehmern beispielsweise bei der Gestaltung von öffentlichen Freiräumen. Es werden gute und schlechte Fahrrad- und Nahverkehrsverbindungen angesprochen. 


Nordstad mit Ingeldorf und Ettelbrück
Nordstad: Absage an Tram-Träume
Eine Tram für die Nordstad? Dieser Gedanke ist nicht neu. Für Mobilitätsminister François Bausch wird er auf absehbare Zeit aber auch nur ein solcher bleiben.

Und auch das Problem des Leerstands in Gebäuden wird thematisiert. Hier können die Bürger ihre Vorstellungen kundtun, welcher Nutzung diese Gebäude künftig zugeführt werden könnte.   

Eine vergleichbare Fragestellung gibt es auch im Zusammenhang mit Baulücken und wie in Zukunft damit umgegangen werden soll.

Darüber hinaus werden ebenfalls Projekte im Bereich von Natur- und Umweltschutz angesprochen sowie der Ausbau von Sport- und Kultureinrichtungen. 

Die Online-Befragung nimmt etwa 15 Minuten in Anspruch.

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Eine Tram für die Nordstad? Dieser Gedanke ist nicht neu. Für Mobilitätsminister François Bausch wird er auf absehbare Zeit aber auch nur ein solcher bleiben.
Nordstad mit Ingeldorf und Ettelbrück
Im Interview erklärt die Bürgermeisterin von Bettendorf, Pascale Hansen (DP), dass ein Referendum zur Nordstadfusion für Mitte 2022 angestrebt wird.
Politik, Nordstadtbürgermeister, Aspekten der Landesplanung, Gemeinden Diekirch, Ettelbrück, Bettendorf, Schieren und Erpeldingen, auf diesem Bild Pascale Hansen, Bettendorf   Foto: Anouk Antony/Luxemburger Wort