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Norbert Becker geht mit Jean-Claude Juncker hart ins Gericht
Norbert Becker: "5 vir 12"-Mitgründer: "Das nächste Mal sollen die Wähler entscheiden, ob sie ja oder nein eine Regierung mit Ideen, Konzepten, Visionen, konkreten Plänen und  mit einer gesunden und transparenten Finanzpolitik wollen."

Norbert Becker geht mit Jean-Claude Juncker hart ins Gericht

Foto: Anouk Antony
Norbert Becker: "5 vir 12"-Mitgründer: "Das nächste Mal sollen die Wähler entscheiden, ob sie ja oder nein eine Regierung mit Ideen, Konzepten, Visionen, konkreten Plänen und  mit einer gesunden und transparenten Finanzpolitik wollen."
Lokales 15.11.2012

Norbert Becker geht mit Jean-Claude Juncker hart ins Gericht

"Mehr Demokratie wagen?", heißt ein Dossier in der aktuellen forum-Ausgabe. Darin kommt auch Norbert Becker von der Vereinigung "5 vir 12" zu Wort. Er lässt kein gutes Haar an der Luxemburger Politik.

(mt) - Norbert Becker ist Unternehmensberater, und er ist auch Gründungsmitglied der Vereinigung "5 vir 12", die in Luxemburg die Politik aufrütteln möchte: Weg von der Politik des Status Quo, hin zu einer Politik der Ideen, der Visionen!

Becker kommt nun in der aktuellen forum-Ausgabe des Monats November zu Wort und zwar in Form eines Interviews, das die Redaktion für ihr Dossier "Mehr Demokratie wagen?" geführt  hat. Dabei lässt der "5 vir 12"- Gründer kein gutes Haar an der Luxemburger Politik und  geht insbesondere mit Premierminister Jean-Claude Juncker hart ins Gericht.

"Ein Premierminister, der abwesend ist"

"Während meiner gesamten beruflichen Laufbahn gab es keine Regierung, die so viel Unverständnis und Inkohärenz gezeigt hat, die dermaßen ideenlos, so wenig zielorientiert und mutlos war, wie die jetzige, meint Becker.  "Wir haben einen Premierminister, der abwesend ist. Wir befinden uns in einer Krise, wo jedermann gefordert ist und deshalb auf dem Vorderdeck stehen sollte. Nur unser Premierminister geht in Brüssel oder anderswo in Europa vor Anker und lässt die Luxemburger mit ihren Problemen alleine", so Becker.

Und weiter: "Das nächste Mal sollten die Wähler entscheiden, ob sie einen Premierminister wollen, der abwesend oder für sie da ist, und vor allem ob sie ja oder nein eine Regierung mit Ideen, Konzepten, Visionen, konkreten Plänen und  mit einer gesunden und transparenten Finanzpolitik wollen."


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