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Noch mehr Kameras im Bahnhofsviertel
Achtung, Aufnahme!

Noch mehr Kameras im Bahnhofsviertel

Foto: Pierre Matgé
Achtung, Aufnahme!
Lokales 12.03.2019

Noch mehr Kameras im Bahnhofsviertel

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
In einigen Wochen werden noch mehr Videokameras das hauptstädtische Bahnhofsviertel überwachen und für verbesserten Schutz sorgen.

Im hauptstädtischen Bahnhofsviertel und auf der Fahrradbrücke unter dem Pont Adolphe wird die Videoüberwachung ausgeweitet. Die entsprechende Genehmigung hat François Bausch, Minister für Innere Sicherheit, am Dienstag unterzeichnet. Betroffen sind unter anderem die Rue de Strasbourg und die Rue Glesener.

Auf der interaktiven Karte sehen Sie, wo die neuen Kameras in den kommenden Wochen installiert werden.



Mehr Überwachungskameras sollen das Bahnhofsviertel sicherer machen.
Videoüberwachung gegen den Drogenhandel
Das Ministerium für Innere Sicherheit plant, Überwachungskameras im Bahnhofsviertel zu installieren. So soll der organisierte Straßenhandel mit Drogen dort unterbunden werden.

Ziel der Ausweitung in der Zone „Gare“ ist der Schutz dieses Sektors, in dem sich Schulen und ein Kinderspielplatz befinden, dies vor dem Hintergrund der Drogenkriminalität. Die Kameras sollen in den kommenden Wochen installiert werden.

Verlagerung der Kriminalität?

Während einem Jahr wird die Polizei analysieren, ob diese Maßnahme eine Verlagerung der Straftaten in andere Sektoren zur Folge haben wird.

Der Ressortminister hat auch die Inspection générale de la police mit einer Studie betreffend die Effizienz der Überwachung beauftragt, deren Resultate Anfang 2020 vorgestellt werden sollen.

Spezifischer gesetzlicher Rahmen

François Bausch ist außerdem der Meinung, dass es angebracht sei, über die Schaffung eines spezifischen gesetzlichen Rahmens für die künftige Anbringung von Überwachungskameras nachzudenken. ⋌


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