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Niederkerschen: Großausstellung in der "Hall 75" angekündigt
Nach der Gëlle Fra-Austellung erwartet die Hall 75 eine weitere Großausstellung.

Niederkerschen: Großausstellung in der "Hall 75" angekündigt

Foto: Claude Piscitelli
Nach der Gëlle Fra-Austellung erwartet die Hall 75 eine weitere Großausstellung.
Lokales 26.07.2016

Niederkerschen: Großausstellung in der "Hall 75" angekündigt

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Wer erinnert sich nicht an die Gëlle Fra-Ausstellung in der "Hall 75" in Niederkerschen? Nun soll eine weitere Großausstellung stattfinden. Thematisiert wird diesmal der Erste Weltkrieg.

(c.g.f.) - Die Tage der „Hall 75“ sind mit dem Bau des "Käerjenger Treff" gezählt. Für eine Großausstellung wird sie im Mai oder Juni kommenden Jahres ihre Tore aber  nochmals öffnen, wie Bürgermeister Michel Wolter am Montag verkündete.

Ein Teil der Mehreinnahmen durch den Verkauf des Delphi-Grundstückes an den Staat sollen hierfür genutzt werden (dieser wurde am Montag im Gemeinderat gestimmt und wird der Gemeinde rund eine Million Euro einbringen). Der genaue Kostenpunkt der Ausstellung soll im Gemeindebudget 2017 beziffert werden.

Unter der Federführung von Jean Reitz

Die Ausstellung, die unter der Federführung von Jean Reitz zusammengestellt wird, soll sich um die Luxemburger und den Ersten Weltkrieg drehen. Als Historiker werden Angela Remesch, Laura Caegari, Sven Knepper und Nadine Geisler Jean Reitz zur Seite stehen.

Soldaten an der Front und der Krieg in Luxemburg

Diesmal wird die Ausstellung nicht mehr von der Gëlle Fra, sondern vom ersten Weltkrieg handeln.
Diesmal wird die Ausstellung nicht mehr von der Gëlle Fra, sondern vom ersten Weltkrieg handeln.
Foto: Guy Jallay

Viele werden sich gerne noch an die Ausstellung der „Gëlle Fra“ erinnern. Der geplanten Ausstellung soll zumindest die gleiche Wertstellung wie der vergangenen zukommen. Die Ausstellung soll nicht nur thematisieren, wie die Soldaten an der Front gelebt haben, sondern auch, wie sich der Krieg in Luxemburg abgespielt hat.

Am Anfang der Ausstellung werden die Rahmenbedingungen des Krieges aufgezeigt. Ein erster Teil setzt sich mit den Konsequenzen an der Front auseinander. Ein weiterer Teil widmet sich den Soldaten in der Fremdenlegion.

Porträts und Einzelschicksale

An Porträts von Ernie Jungbluth, François Faber, Henri Dieschburg und Jean-Pierre Reinert werden Einzelschicksale dokumentiert. Weitere Teile der Ausstellung sind das besetzte Luxemburg und das Kriegsende.

Für die Schüler wird ein pädagogisches Programm erstellt. Die Ausstellung wird begleitet von einem Katalog. Partner der Schau, für die auch wieder eine Reihe an freiwilligen Helfern gesucht werden, sind das Militärmuseum in Diekirch, die Luxemburger Armee, das Nationalarchiv sowie die englische Botschaft (hier läuft die Anfrage noch). Weitere Details werden zu gegebenem Zeitpunkt bekannt gegeben.

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