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Neun Parteien - 531 Kandidaten
Lokales 13.08.2013

Neun Parteien - 531 Kandidaten

Neun Parteien - 531 Kandidaten

Lokales 13.08.2013

Neun Parteien - 531 Kandidaten

Eine Woche, ehe die Parteien ihre Listen laut Wahlgesetz hinterlegen müssen, liegen 510 Kandidaturen vor, aufgeteilt auf neun Parteien.

(mas) - Das Interesse an den vorgezogenen Parlamentswahlen ist groß. Zumindest bei den politischen Parteien, schicken doch gleich neun Parteien ihre Kandidaten ins Rennen (ADR, CSV, Déi Gréng, déi Lénk, DP, KPL, LSAP, PID, Piratepartei) Spätestens in einer Woche ist dann gewusst, wer alles um die Gunst der Wähler wirbt: Artikel 136 des Wahlgesetzes schreibt nämlich vor, dass die Listen spätestens 60 Tage vor dem Wahltermin beim Bezirks- bzw. beim Friedensgericht hinterlegt werden müssen.

Außer der von Ex-ADR-Mitglied Jean Colombera gegründeten Partei fir integral Demokratie, die bis dato nur im Osten und Süden ihre Listen veröffentlicht hat, haben alle anderen Parteien bereits vollständige Listen für die vier Bezirke veröffentlicht. Zum Vergleich: Vor vier Jahren präsentierten sich sieben Parteien in den vier Wahlbezirken, die Biergerlescht von Aly Jaerling ging lediglich im Norden und Süden an den Start. 2004 waren ADR, CSV, Déi Gréng, déi Lénk, DP und LSAP in den vier Bezirken vertreten, die KPL stellte sich im Süden und Zentrum den Wählern und die Fräi Partei Lëtzebuerg vervollständigte im Norden die Kandidatenlisten.

Für die Wähler selbst ist eine andere Wahlfrist bereits angelaufen: Wer seine Wahlpflicht via Briefwahl erledigen will, kann seit Montag ein entsprechendes Gesuch beim Schöffenrat seiner Wohngemeinde einreichen. Die Anfragen werden bis 30 Tage vor dem Wahltermin am 20. Okotber 2013 angenommen.

Die Gemeinden selbst sind derweil gefordert, die Wahlbüros einzurichten und zu besetzen; In Artikel 60 der Wahlgesetzgebung ist festgehalten, dass die Präsidenten der Wahlbüros die Mitglieder ihres Wahlbüros bis spätestens 20 Tage vor den Wahlen benennen müssen. Die Präsidenten ihrerseits werden vom Vorsitzenden des Hauptwahlbüros genannt, der wiederum vom Bezirks- bzw. Friedensgericht bezeichnet wird (Artikel 59).

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