Neujahrsempfang der ACEL: Praktika und Uni-Luft
ACEL-Präsident Pol Lutgen ist zuversichtlich, dass das Praktikumsgesetz bald umgesetzt wird.

Neujahrsempfang der ACEL: Praktika und Uni-Luft

Foto: Lynn Theisen
ACEL-Präsident Pol Lutgen ist zuversichtlich, dass das Praktikumsgesetz bald umgesetzt wird.
Lokales 19 2 Min.19.01.2018

Neujahrsempfang der ACEL: Praktika und Uni-Luft

Sophie Hermes
Sophie Hermes

2017 war ein erfolgreiches Jahr. 2018 soll daran anknüpfen. Insbesondere am Herzen liegt ACEL-Präsident Pol Lutgen die Umsetzung des Praktikumsgesetzes sowie die Initiative "Student fir 1 Dag".

(SH) - Studentenvertreter, Studierende, Absolventen, Familie und Freunde, Sponsoren und Unterstützer, Premierminister Xavier Bettel, Arbeitsminister Nicolas Schmit, Hochschulminister Marc Hansen oder der neue Uni-Rektor Stéphane Pallage: sie alle hatten sich am Donnerstagabend in der Maison du Savoir am Campus Belval eingefunden, um dem ersten Neujahrsempfang der Association des Cercles d'Étudiants Luxembourgeois (ACEL) beizuwohnen.

Eigentlich hätten die Studentenvertreter ihre Gäste gerne in der Maison des arts et des étudiants empfangen, dort, wo sich künftig die Büros der Vereinigung befinden werden. Diese Räumlichkeiten sind jedoch noch nicht ganz fertiggestellt. "Wir sind froh, in Belval unterzukommen. Denn dies ist ein Schritt, um näher an den Studenten dran zu sein", erklärt Pol Lutgen, seit der Generalversammlung im vergangenen Dezember Präsident der ACEL.  Er hoffe, dass die Maison des arts et des étudiants dazu beitrage, das Studentenleben in Belval zu verbessern, denn in diesem Bereich bestehe noch Nachholbedarf. "Die Studenten sollen nach ihren Kursen den Campus nicht gleich verlassen", so Pol Lutgen.

Seit Jahren ist es ein Anliegen der ACEL und deren Mitgliedsvereinen, den Studenten das Leben so angenehm wie nur möglich zu machen. Ohne Unterstützung sei dies jedoch nicht möglich, erklärte Pol Lutgen und bedankte sich bei den Gästen.

Der Präsident blickte auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Immerhin haben die Studenten seit vergangenem Sommer kostenlosen Zugang zu Bus, Bahn und Co.. "Die Idee war es, die Studenten finanziell zu entlasten und sie dazu zu bringen, den öffentlichen Transport zu nutzen."

Das Praktikumsgesetz kommt

Im kommenden Monat soll zudem der neue legale Kader zu den Praktika vorgelegt werden. Durch dieses Gesetz soll in Luxemburg eine Volontariat-Kultur eingeführt werden. Studenten sollen demnach verstärkt Zugang zu freiwilligen Praktika bekommen, während die administrativen Hürden für die Arbeitgeber niedriger werden sollen. "Praktika sind in Luxemburg oft schwer zu finden, es wird jedoch von Studenten verlangt, dass sie Erfahrungen sammeln", so Pol Lutgen.

Weiter am Herzen liegt dem Präsidenten die Initiative "Student fir 1 Dag". In den Osterferien ermöglicht es die ACEL Schülern der Abschlussklassen, für einen Tag lang Uni-Luft zu schnuppern. In diesem Jahr stehen Reisen in 14 Städte in der Umgebung Luxemburgs auf dem Programm. Auch der "Guide du futur étudiant" und der "Guide du futur diplômé" dient Studenten, und denen, die es werden wollen, als Informationsbasis.

Doch auch das Studentenleben soll weiter gefördert werden, dies sowohl durch den Studentebal und das Tournoi de Noël als auch durch jene Veranstaltungen, die von den 46 einzelnen Vereinigungen organisiert werden. "Studenten liegen nicht nur auf der faulen Haut, sie setzen sich auch für andere ein. So sind in den einzelnen Vereinigungen rund 500 Studenten engagiert", erklärt Pol Lutgen.

Dass es wichtig sei, die Studenten zu unterstützen, betonte auch Xavier Bettel: "Jedes Jahr gehen rund 30.000 Anfragen für eine Beihilfe ein. Zudem zählt Belval rund 7.000 Studenten. Diese Personen brauchen jemanden, der sie vertritt und informiert."


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