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Neues Jagdgesetz: Es knallt im Wald
Lokales 1 06.12.2012 Aus unserem online-Archiv

Neues Jagdgesetz: Es knallt im Wald

Neues Jagdgesetz: Es knallt im Wald

Lokales 1 06.12.2012 Aus unserem online-Archiv

Neues Jagdgesetz: Es knallt im Wald

In Luxemburg wird seit Jahren eine Überbevölkerung an Wild festgestellt. Vor der wort.lu-Kamera kommen Spezialisten zu Wort und erklären, wie es zu dieser Situation kommen konnte und was nun dagegen gemacht werden muss. Außerdem begleiteten wir sowohl Jäger wie auch Treiber während einer staatlichen Treibjagd.

(fv) - Was lange währt wird endlich gut. Im Mai 2011 wurde das längst überfällige Jagdgesetz verabschiedet. War die massive Fütterung von Wildtieren bislang erlaubt, verbietet Artikel 11 diese von Umweltschützern und Jagdgegnern jahrelang heftig kritisierte Praktik nun endgültig.


Erlaubt bleibt lediglich die sogenannte "Kirrung", eine gezielte Lockfütterung die dazu dient, das Wild effizienter und "sauberer" bejagen zu können. Das dazugehörige Kirrungs-Reglement setzt seit Anfang Oktober fest, welche Wildarten mit welcher Nahrung angekirrt werden können.

Gegen die Folgen der Überfütterung müssen nun nicht nur die betroffenen Landwirte, die jahrein jahraus schwere Wildschäden hinnehmen müssen, sondern auch Jäger und Förster kämpfen. Unkontrollierte Fütterungen sind ein Grund dafür, dass der Wildbestand so hoch ist, wie noch nie. Die Jagd ist momentan die einzige Lösung, um gegen die Überbevölkerung an Wild zu kämpfen. Vor allem Wildschweine und Huftiere fügen Wald und Flur großen Schaden zu.

Vor der wort.lu-Kamera kommen Spezialisten zu Wort und erklären, wie es zu dieser Situation kommen konnte und was nun dagegen gemacht werden muss. Außerdem begleiteten wir sowohl Jäger wie auch Treiber während einer Jagd.

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Hier die Gesetzestexte zur Jagd:



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