Neues Einsatzzentrum: Ein kostspieliges Unterfangen
(AH) - Am Boulevard Kockelscheuer im Ban de Gasperich wird die hauptstädtische Berufsfeuerwehr eine neue Heimat finden. Ein kostspieliges, aber notwendiges Projekt, dessen Umsetzung nach 15-jähriger Planungsarbeit nun nichts mehr im Weg steht.
Sowohl der Bau des neuen Einsatzzentrums der hauptstädtischen Feuerwehr als auch zwei dazugehörige Konventionen wurden am Montag vom Gemeinderat der Stadt Luxemburg einstimmig angenommen.
Kosten in Höhe von 121,7 Millionen Euro
Der Gesamtkostenpunkt liegt bei stolzen 121,7 Millionen Euro. Während die Stadt Luxemburg Bauherr der Kaserne ist, deren Bau vorfinanzieren und der Staat 44,84 Prozent der Kosten zurückzahlen soll, werden die restlichen Anlagen komplett vom Staat finanziert.
Das Projekt ist in zwei Zonen aufgeteilt. In Zone 1 werden die Zentren der freiwilligen und hauptberuflichen Feuerwehr der Stadt Luxemburg, die Verwaltung der Rettungsdienste, die Notrufzentrale 112 und das „Institut national de formation des services de secours“ untergebracht. In Zone 2 werden die technischen Installationen zur sportlichen und praktischen Ausbildung der freiwilligen und hauptberuflichen Feuerwehrmänner eingerichtet.
Der gemeinsame Standort befindet sich auf einer 5,2 Hektar großen Fläche im Ban de Gasperich am Kreisverkehr Gluck. Das Projekt wurde vom deutschen Architektenbüro „Böge Linder K2“ in Zusammenarbeit mit dem Büro „Architecture et Environnement SA“ sowie dem „Bureau d'études Schroeder et Associés“, „Jean Schmit Engineering“ und „KPlan“ ausgearbeitet.
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