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Neues Aushängeschild für die Uni Luxemburg
Lokales 2 Min. 11.10.2021
In Luxemburg-Kirchberg

Neues Aushängeschild für die Uni Luxemburg

Das neue Eingangsportal zum Campus Kirchberg soll durch seine offene, transparente Struktur und seine Glasfassade auftrumpfen.
In Luxemburg-Kirchberg

Neues Aushängeschild für die Uni Luxemburg

Das neue Eingangsportal zum Campus Kirchberg soll durch seine offene, transparente Struktur und seine Glasfassade auftrumpfen.
Grafik: André Losch Fondation
Lokales 2 Min. 11.10.2021
In Luxemburg-Kirchberg

Neues Aushängeschild für die Uni Luxemburg

Glenn SCHWALLER
Glenn SCHWALLER
Bis 2025 soll das neue Auditorium am Campus Kirchberg fertiggestellt sein. Das Gebäude soll dann auch als Wahrzeichen des Viertels gelten.

„The Cloud“ – die Wolke – diesen Namen wird das zukünftige Universitätsauditorium an der Avenue J.-F. Kennedy in Luxemburg-Kirchberg tragen. Mit einer Gesamtfläche von über 4.000 Quadratmetern wird das Gebäude als Portal zum angrenzenden Hochschulcampus dienen. Am Montag wurde das neue Prestigeobjekt offiziell enthüllt.

Wahrzeichen für den Kirchberg

Auf drei Ebenen sollen demnach neben einem großen Hauptsaal, der bis zu 450 Menschen Platz bietet, weitere Seminar- und Übungsräume sowie zwei Hörsäle untergebracht werden. Darüber hinaus werden jedoch auch Multifunktionsräume, Büros und Café-Einrichtungen im Komplex integriert. Das Ziel: Das neue Gebäude soll nicht nur zum Aushängeschild des Universitätscampus werden, sondern auch als Wahrzeichen des gesamten Stadtviertels fungieren und demnach „einen Austausch zwischen der akademischen Welt und der Gesellschaft“ herstellen, wie Bildungsminister Claude Meisch (DP) während der Vorstellung betonte.


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Das neue Vorzeigebauwerk, das vor allem durch seine offene, transparente Struktur und seine Glasfassade auftrumpfen soll, wurde vom japanischen Architekturbüro SANAA entworfen, das sich gegen zwei Konkurrenten aus Dänemark sowie den Niederlanden durchgesetzt hat. Auch das luxemburgische Architekturbüro Fabeck Architectes war an der Gestaltung beteiligt.

Neben Hör-, Seminar- und Übungssälen sollen auch  Multifunktionsräume, Büros und Café-Einrichtungen im Komplex integriert werden.
Neben Hör-, Seminar- und Übungssälen sollen auch Multifunktionsräume, Büros und Café-Einrichtungen im Komplex integriert werden.
Grafik: André Losch Fondation

Stiftung finanziert Bau

Die Baukosten für das neue Universitätsgebäude belaufen sich derweil auf rund 20 Millionen Euro, welche vollständig von der André Losch Fondation getragen werden, wie es deren Präsident, Pit Reckinger, erläuterte. Bereits in der Vergangenheit arbeiteten die gemeinnützige Stiftung, die unter anderem Projekte in den Bereichen der Bildung und der Forschung unterstützt, und die Universität Luxemburg zusammen.


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So hat sich die André Losch Fondation seit 2015 beispielsweise an der Finanzierung mehrerer Universitätsvorhaben im Bereich der Gesundheitsforschung beteiligt, zuletzt auch im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie. Zudem übernahm die Stiftung während der Pandemie einen Teil der Kosten für Lebensmittelgutscheine für Studenten. Die Höhe der aktuellen Spende für den Bau des neuen Campusgebäudes sei jedoch durchaus ungewöhnlich und die bisher größte finanzielle Unterstützung, die die Hochschule in ihrer Geschichte erhalten habe, wie es Stéphane Pallage, Rektor der Universität Luxemburg hervorhob.

Die Fertigstellung des neuen Vorzeigebauwerks ist derweil für 2025 geplant. Dann soll das Gebäude dem luxemburgischen Staat übergeben und der Universität zur Verfügung gestellt werden, die es für Lehrveranstaltungen sowie auch für kulturelle Zwecke nutzen wird. 

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