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Neues aus der Hauptstadt: Parking Knuedler wird ab Herbst ausgebaut
Lokales 3 Min. 17.06.2015 Aus unserem online-Archiv

Neues aus der Hauptstadt: Parking Knuedler wird ab Herbst ausgebaut

Ab Herbst wird das Parkhaus Knuedler ausgebaut. Die Zahl der Parkplätze wird auf 751 erhöht. Zuvor wurden vor Ort bereits archäologische Ausgrabungen durchgeführt.

Neues aus der Hauptstadt: Parking Knuedler wird ab Herbst ausgebaut

Ab Herbst wird das Parkhaus Knuedler ausgebaut. Die Zahl der Parkplätze wird auf 751 erhöht. Zuvor wurden vor Ort bereits archäologische Ausgrabungen durchgeführt.
Foto: Diane Lecorsais
Lokales 3 Min. 17.06.2015 Aus unserem online-Archiv

Neues aus der Hauptstadt: Parking Knuedler wird ab Herbst ausgebaut

Der Ausbau der Tiefgarage Knuedler, eine erste Bilanz der neuen Busorganisation, die Baustelle Royal-Hamilius und das neue Solarkataster - diese Themen wurden am Mittwochmorgen beim "City Breakfast" im Gemeindehaus thematisiert.

(DL) - Der Ausbau der Tiefgarage Knuedler, eine erste Bilanz der neuen Busorganisation, das neue Solarkataster und die Großbaustelle Hamilius  - diese Themen wurden am Mittwochmorgen beim "City Breakfast" im Gemeindehaus thematisiert.

Nach einer Unterbrechung geht es auf der Baustelle Royal-Hamilius weiter: Vor knapp einem Monat war bekannt geworden, dass die Firma, die mit den Abrissarbeiten betraut war, für bankrott erklärt wurde. Wie Bürgermeisterin Lydie Polfer am Mittwoch erklärte, sei sie nun von der Promotorengesellschaft Codic darüber informiert worden, dass die Baustelle seit Dienstag wieder normal funktioniere. Die Arbeiter seien von einer anderen Abrissfirma, Lingenheld, übernommen worden - genau wie das Material. Demnach solle es nicht zu weiteren Verzögerungen kommen.

Vor einem Monat war bekannt geworden, dass die mit dem Abriss der leer stehenden Gebäude befasste Firma für bankrott erklärt wurde. Nun scheint eine Lösung gefunden zu sein.
Vor einem Monat war bekannt geworden, dass die mit dem Abriss der leer stehenden Gebäude befasste Firma für bankrott erklärt wurde. Nun scheint eine Lösung gefunden zu sein.
Foto: Gerry Huberty

Busverkehr: Gut zwei Wochen nach Inkrafttreten der neuen Busorganisation nach dem Wegfall des Aldringen zog der Schöffenrat am Mittwoch eine erste Bilanz. Bürgermeisterin Lydie Polfer räumte ein, dass es natürlich ein paar Punkte gebe, "wo es drückt". Aber: "Alles in allem ist das Ganze außergewöhnlich gut über die Bühne gegangen", so Polfer.

Vor allem am Boulevard Royal sei die Situation sehr positiv. Derweil zuvor 120 Busse pro Stunde und Richtung diesen Bereich durchquerten, sind es nun nur noch jeweils 60. Ab September sollen erste Nachbesserungen vorgenommen werden.

Auch betreffend den Busplan sind Änderungen in Sicht. Nachdem die Karte im Netz als "Spaghetti-Monster" verspottet worden war, möchte die Stadt nun zusammen mit einem Pariser Architekten dessen Alternative, eine übersichtlichere Version, umsetzen.

Der Busbahnhof Aldringen ist seit dem 1. Juni Geschichte. Dennoch ist der Super-Gau ausgeblieben.
Der Busbahnhof Aldringen ist seit dem 1. Juni Geschichte. Dennoch ist der Super-Gau ausgeblieben.
Foto: Pierre Matgé

Laut Verkehrsschöffin Sam Tanson habe man bereits einige Stiefkinder bei der Neuorganisation ausfindig gemacht. So wünscht sich das Personal der Krankenhäuser frühere Verbindungen, den Bürgern in Verlorenkost/Pulvermühl steht sonntags kein Bus mehr zur Verfügung.

Anpassungen seien auch dort nötig, wo vorher die Linie 7 verkehrte. Diese wurde mit der Neuorganisation abgeschafft und teils durch die Linie 215 ersetzt.

Am Sitz der "assurances sociales" in der Route d'Esch halten deutlich weniger Busse an als zuvor - auch dieses Manko soll behoben werden.

Bei der Linie 8 in Belair wird erwogen, sie doch wieder bis zur Europaschule in Mamer fahren zu lassen. Auch das Ministerium sei dabei, sich nach Nachbesserungen umzusehen.

Ausbau der Tiefgarage Knuedler: Das Parkhaus Knuedler wird ab Herbst renoviert und ausgebaut. Zuvor wurden vor Ort archäologische Ausgrabungen durchgeführt, die aber im April diesen Jahres komplett abgeschlossen worden sind.

Die Zahl der Parkplätze wird um 268 Plätze erweitert. Künftig wird das Parkhaus also 751 Stellplätze umfassen. Diese werden übrigens auch breiter als zuvor: 2,50 Meter statt 2,30 Meter. Ein Teil der Parkplätze wird an Anwohner vermietet. Die Arbeiten sollen insgesamt vier Jahre in Anspruch nehmen. Die Tiefgarage bleibt während der gesamten Arbeiten zugänglich. 

Solarkataster der Stadt Luxemburg: Seit Mittwoch ist dieser neue Dienst der Stadt Luxemburg online. Auf dieser Internetseite können die Bürger der Stadt Luxemburg prüfen, ob ihr Haus sich für die Installation einer Solaranlage eignet oder nicht. Auf der Seite kann zudem ausgerechnet werden, wie viel Strom mit einer Anlage erwirtschaftet werden könnte, und wie viel Geld sie einbringen würde. Wer sein Haus nicht auf der Karte eingetragen sehen möchte, kann dies bei der Gemeinde beantragen.



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