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Neuer Wohnraum auf Industriebrache
Lokales 02.12.2016 Aus unserem online-Archiv
Ehemaliges ArcelorMittal Werk Schifflingen

Neuer Wohnraum auf Industriebrache

Das ehemalige ArcelorMittal Werk in Schifflingen wird Wohnungen weichen.
Ehemaliges ArcelorMittal Werk Schifflingen

Neuer Wohnraum auf Industriebrache

Das ehemalige ArcelorMittal Werk in Schifflingen wird Wohnungen weichen.
Foto: Michel Brumat
Lokales 02.12.2016 Aus unserem online-Archiv
Ehemaliges ArcelorMittal Werk Schifflingen

Neuer Wohnraum auf Industriebrache

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Zwischen Esch und Schifflingen werden in den nächsten Jahren 62 Hektar Bauland frei. Die Industriebrache soll zum Entwicklungsfaktor für die Südregion werden.

(jag) - Auf dem Gelände der früheren Hüttenwerkes zwischen Esch und Schifflingen werden zur zeit die letzten Anlagen abgebaut. Was aber sind die Zukunftspläne für das 62 Hektar große Gelände? Bereits im Februar hatten Staat, ArcelorMittal und Agora mitgeteilt, dass eine Machbarkeitsstudie klären solle, was letztendlich auf diesem Gelände entstehen soll. Neben dem ArcelorMittal Gelände sind auch Flächen des Schlassgoart, des Staates und des "Fonds du Rail" betroffen. 

Zuerst die Umweltanalyse

In seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage gibt Infrastrukturminister François Bausch nun weitere Erläuterungen:

Es sei klar, dass das künftig zur Verfügung stehende Gelände zwischen Esch und Schifflingen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Südregion spielen werde. Angestrebt sei eine kombinierte Nutzung mit Wohnungen , Geschäften und Büros. Vorrangig sei aber die Analyse des aktuellen Zustands des Geländes und dessen Umweltbelastung. Immerhin wären die Böden während 150 Jahren von der Stahlindustrie belastet worden. Zurzeit laufen bereist erste Analysen.

Später soll dann der Infrastrukturbedarf in der gesamten Region unter die Lupe genommen werden. Dazu gehört auch der Bereich Mobilität.

Wohnen und Arbeiten

In einer zweiten Phase soll dann ein Lastenheft mit präziseren Entwicklungszielen erstellt werden. Dazu gehört auch die Integration in das urbanistische Umfeld.  Anschließend können die Baupläne ausgeschrieben werden. Auch die Anbindung an das bestehende Straßennetz wird dabei eine Rolle spielen.

Wegen ihrer hohen Erfahrungswerte mit der ehemaligen Industriebrache Belval wurde die Entwicklungsgesllschaft Agora mit den genannten Aufgaben betreut. 


   


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