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Neue Skulptur "Dendrite": Eine "Stairway to heaven" in Kirchberg
Lokales 5 28.06.2016 Aus unserem online-Archiv

Neue Skulptur "Dendrite": Eine "Stairway to heaven" in Kirchberg

Lokales 5 28.06.2016 Aus unserem online-Archiv

Neue Skulptur "Dendrite": Eine "Stairway to heaven" in Kirchberg

Diane LECORSAIS
Diane LECORSAIS
Der „Parc central“ in Kirchberg ist um eine Attraktion reicher: „Dendrite“ heißt die neue Skulptur, die dort am Dienstag aufgerichtet wurde und eine tolle Aussicht über die Parkanlage bietet.

(DL) - Quietschgelb ist sie, die neue Skulptur aus Stahl, die am Dienstagmorgen per „convoi exceptionnel“ aus dem französischen Rennes angeliefert und im „Parc central“ in Kirchberg aufgerichtet wurde. Es handelt sich dabei um ein Werk des kanadischen Künstlers Michel de Broin, der einen entsprechenden Wettbewerb des „Fonds Kirchberg“ für sich entschieden hatte.

Die riesengroße Treppe wiegt insgesamt rund neun Tonnen, erklärt Emil Muhovic vom zuständigen Ingenieurbüro Inca. Sie wurde am Dienstag auf einem Betonsockel im Heckenlabyrinth direkt hinter der Coque aufgerichtet und zieht nun die Blicke auf sich.

Die Skulptur ist jedoch nicht nur interessant zum Anschauen – sie erfüllt auch eine Funktion. So können Passanten die sieben Meter hohe Treppe besteigen und von oben aus die Aussicht über den Park genießen. Unterwegs müssen sie sich für eine Richtung entscheiden: Geht es gleich nach rechts oder noch weiter? Und auch dort gibt es wieder zwei Möglichkeiten: nach links oder nochmals weiter nach oben?

Kunstsammlung im Park

Die Skulptur trägt den Namen „Dendrite“ – eine Anlehnung an die biologische Bezeichnung für die verzweigten Zellfortsätze von Nervenzellen, wie es sie in unserem Gehirn gibt.

In dem Park gibt es übrigens noch weitere Kunstwerke zu bestaunen, darunter „L'Africaine“ vom Luxemburger Bildhauer Lucien Wercollier und in Kürze auch die Skulpturen „Kopf“ von Jeannot Bewing und „Non Violence“ von Carl F. Reuterswärd.


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