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Neue Rettungszentrale: "Herzstück der Reform des Rettungswesens"
Lokales 15.10.2015

Neue Rettungszentrale: "Herzstück der Reform des Rettungswesens"

Das Areal ist in zwei Zonen unterteilt.

Neue Rettungszentrale: "Herzstück der Reform des Rettungswesens"

Das Areal ist in zwei Zonen unterteilt.
Grafik: Peggy Conrardy (Quelle: Innenministerium)
Lokales 15.10.2015

Neue Rettungszentrale: "Herzstück der Reform des Rettungswesens"

Seit fast 20 Jahren wurde daran geplant: Nun steht der neuen Rettungszentrale für Berufsfeuerwehr und Zivilschutz fast nichts mehr im Wege. September 2016 sollen die Bagger endlich anrollen.

(jag) - Licht am Ende des Tunnels für das nationale Rettungszentrum. Letzte parlamentarische Hürden bleiben zwar noch zu nehmen, Innenminister Dan Kersch und Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer zeigen sich aber überzeugt, dass das Projekt im November vom Parlament gestimmt wird. Ab September 2016 könnten dann die Bagger rollen.

Bei der Vorstellung der neuen Anlage sprach Innenminister Dan Kersch vom "Herzstück der Reform des Rettungswesens".

Der Standort befindet sich auf einer 5,2 Hektar großen Fläche im Ban de Gasperich am Kreisverkehr Gluck.

141 Millionen Euro für mehr Sicherheit

Das Projekt ist in zwei Zonen aufgeteilt. In Zone 1 werden die Installationen der freiwilligen und hauptberuflichen Feuerwehr der Stadt Luxemburg, die Verwaltung der Rettungsdienste, die Notrufzentrale 112 und das „Institut national de formation des services de secours“ untergebracht.

In Zone 2 werden die technischen Installationen zur sportlichen und praktischen Ausbildung der freiwilligen und hauptberuflichen Feuerwehrmänner eingerichtet.

Der Kostenvoranschlag für die Zone 1 beläuft sich auf rund 121 Millionen Euro, die Stadt Luxemburg beteiligt sich per Konvention an 55,16 Prozent der Gesamtkosten, der Staat trägt die restlichen 44,84 Prozent.

Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt an die Gemeinde zurück überwiesen. Die Zone 2 mit den Übungsanlagen wird integral vom Staat finanziert, die Kosten belaufen sich hier auf insgesamt 19,4 Millionen Euro. 


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