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Neue Moselfähre zu Wasser gelassen
Lokales 4 20.10.2017 Aus unserem online-Archiv
Weltpremiere in Stralsund

Neue Moselfähre zu Wasser gelassen

Lokales 4 20.10.2017 Aus unserem online-Archiv
Weltpremiere in Stralsund

Neue Moselfähre zu Wasser gelassen

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Mit der "Sankta Maria II", die in wenigen Wochen die Orte Oberbillig (D) und Wasserbillig über den Fluss verbinden wird, wurde in Strahlsund die weltweit erste strom- und solarbetriebene Autofähre zu Wasser gelassen.

(asc) - Weltpremiere am Freitag in Strahlsund (D): Mit der neuen Fähre, die in wenigen Wochen die Orte Oberbillig (D) und Wasserbillig über den Fluss verbinden wird, wurde in der deutschen Hansestadt die erste strom- und solarbetriebene Autofähre zu Wasser gelassen.

Die 28 Meter lange und 8,90 Meter breite Fähre "Sankta Maria II" wird nun fertig ausgerüstet und getestet, ehe sie auf ein Binnenschiff verladen und auf dem Wasserweg an die luxemburgische Mosel transportiert wird.

Am 21. November soll das Transportschiff seinen Zielort erreichen. Und am 25. November soll es eingeweiht werden. Die aktuelle Autofähre "Sankta Maria" wird dann ausgemustert.

Die modernere strombetriebene Autofähre ist wesentlich umweltfreundlicher und geräuscharmer als ihre Vorgängerin.

Weniger Dieselöl und Lärm

Pro Jahr können rund 14 000 Liter Dieseltreibstoff eingespart werden. Zudem verfügt die Fähre über neuartige Lithium-Polymerbatterien, eine verbesserte E-Ladetechnik und neue Elektromotoren.

Die Linienführung des Schiffsrumpfes wurde optimiert, um die Wasserverdrängung um zehn Prozent zu mindern.

Pro Fahrt wird die neue 1,7 Millionen Euro teure Fähre 45 Passagiere und sechs Autos (die Vorgängerin schaffte nur vier Wagen) befördern.


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