Neue Eingangspforte für Kirchberg-Plateau

120 Tonnen Stahl und Glas

Das Werk von Landschaftsarchitekt Peter Latz soll ein großes Blatt darstellen.
Das Werk von Landschaftsarchitekt Peter Latz soll ein großes Blatt darstellen.
Foto: Patrick Gillen/Fonds Kirchberg

(rr) - Eine 95 Tonnen schwere Überdachung aus Stahl ist seit wenigen Tagen am Turbokreisverkehr Serra in Kirchberg zu sehen. Sie ist Teil der neuen Eingangspforte des Kirchberg-Plateaus aus östlicher Richtung kommend.

Konzipiert wurde das Werk von Landschaftsarchitekt Peter Latz im Auftrag des „Fonds d’urbanisation et d’aménagement du Plateau de Kirchberg“, der sich eine Neugestaltung des Eingangs gewünscht hatte.

Die Metallstruktur ist 60 Meter lang und 15 Meter breit und symbolisiert die erste Haltestelle der Straßenbahn ab dem „Tramschapp“. Fertig ist die Überdachung noch nicht. Von der jungen Grafikerin Julie Conrad dekorierte Glaselemente, die weitere 25 Tonnen wiegen, werden die Arbeit vervollständigen.

Die Kreation von Peter Latz ist das erste sichtbare Element der landschaftlichen Neugestaltung, zu der auch ein großer Vorplatz gehört, den die Tramkunden nutzen werden, die künftig vom neuen Busbahnhof herbei strömen werden. Dieser wird aller Voraussicht nach im März 2018 fertiggestellt sein, während das fünfstöckige Parkhaus später in Betrieb genommen wird.