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Neue Dienstwaffe seit einem Monat im Einsatz: Tschüss Revolver, hallo Pistole
Lokales 13.07.2017 Aus unserem online-Archiv
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Neue Dienstwaffe seit einem Monat im Einsatz: Tschüss Revolver, hallo Pistole

Die Polizei hat insgesamt 2100 Pistolen vom Typ Heckler&Koch SFP9 angeschafft.

Neue Dienstwaffe seit einem Monat im Einsatz: Tschüss Revolver, hallo Pistole

Die Polizei hat insgesamt 2100 Pistolen vom Typ Heckler&Koch SFP9 angeschafft.
Foto: Polizei
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Neue Dienstwaffe seit einem Monat im Einsatz: Tschüss Revolver, hallo Pistole

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Seit knapp 30 Jahren gehörte ein großkalibriger Revolver zur Standardausstattung Luxemburger Sicherheitskräfte. Seit dem 12. Juni tragen erste Polizisten eine Pistole im Holster.
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Die Luxemburger Polizei wird voraussichtlich ab 2017 neue Dienstwaffen bekommen, eine Reihe kleinerer Polizeiwachen werden im Rahmen der geplanten Polizeireform verschwinden oder zusammenlegt.
Die alten Polizeirevolver sollen durch moderne Pistolen ersetzt werden.
Der neue Schießstand der Polizei in Reckenthal
Wenn Sekundenbruchteile über Leben und Tod entscheiden, müssen Polizisten nicht nur ermessen, ob der Waffengebrauch legitim ist, sie müssen auch mit der Waffe umgehen können – und treffen. Das lernen Polizeibeamte seit nunmehr 70 Jahren in Reckenthal.
Stand de tir de la police - Photo : Pierre Matgé
78 Zwischenfälle zwischen Mai und Juli
66.782 Schüsse hat die Polizei zwischen dem 1. Mai und dem 31. Juli auf ihrem Schießstand in Reckenthal abgefeuert. 35 Mal bereitete die Munition Probleme. Einem internen Bericht zufolge lag allerdings nur in 16 Fällen ein schwerwiegender Herstellungsfehler vor.
Die Fehlerquote liegt bei 0,12 Prozent. Erlaubt sind 0,2 Prozent.
Hat die Polizei keine anderen Sorgen als die Endlosdiskussion über Revolver und Pistolen? Diese Frage könnte man sich stellen. Doch die Sache ist sehr ernst. Ein Lagebericht.
„Die Revolver, die die Polizei hat, sind gut“, sagt Waffenhändler Henri Freylinger aus Liwingen. „Aber wer Munition über den Rechnungshof kauft und sich für das billigste Produkt auf dem Markt entscheidet, der hat dann auch nur das Allerbilligste.“