Nebenwirkungen der Hitze

Hohe Ozonwerte und schulfrei

Es bleibt weiterhin warm.
Es bleibt weiterhin warm.
Foto: Lex Kleren

(SH) - Die Hitzewelle und die Sonneneinstrahlung werden in dieser Woche wohl auch erhöhte Ozonwerte mit sich bringen. Bereits am Dienstag könnte der europäische Meldewert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten werden. Dies meldet das Nachhaltigkeitsministerium, das in diesem Fall eine Warnung herausgeben wird.

Hohe Ozonwerte können die Leistungsfähigkeit empfindlicher Menschen negativ beeinträchtigen. Ab einer Konzentration von 200 Mikrogramm pro Kubikmeter kann es zu Tränenreiz, Schleimhautreizungen sowie Kopfschmerzen kommen.

Aufgrund der Hitze hat Meteolux für Montag und Dienstag jeweils von 13 bis 19 Uhr bereits eine Warnung herausgegeben.

Sollten die Temperaturen unterdessen in dieser Woche auf über 35 Grad Celsius ansteigen, dürfen sich die Schulkinder aus Mertert-Wasserbillig unterdessen über hitzefrei freuen. Dies teilte die Gemeinde über Facebook mit, fügte jedoch hinzu, dass dies den Voraussagen zufolge höchstens am Donnerstag der Fall sein wird. Das Lehrpersonel wird Kinder, die dennoch zur Schule kommen, jedoch empfangen.

Wie das Bildungsministerium auf Nachfrage hin bestätigte, sind die Gemeinden bzw. Lyzeen dazu verpflichtet, Kinder in solch einem Fall zu empfangen. Eine gesetzliche Regelung, ab wann Schüler frei bekommen, gibt es nicht. Allerdings gibt es ein Rundschreiben, das festlegt, dass es Gemeinden - für die Grundschulen - bzw. Lyzeen zusteht, Schüler im Falle von höherer Gewalt freizustellen. Dies ist demnach nicht nur bei extremer Hitze der Fall, sondern beispielsweise auch wenn bei extremer Kälte im Winter die Heizung ausfällt. Bedingung ist jedoch jeweils, dass Kinder, die dennoch zur Schule kommen, empfangen werden und die betroffenen Familien im Vorfeld informiert werden.

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