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Nationales Sportstadion : Nur noch rund 36 Monate
Lokales 24.11.2016 Aus unserem online-Archiv

Nationales Sportstadion : Nur noch rund 36 Monate

Blick auf das neue nationale Stadion, das Ende 2019 eröffnet werden soll.

Nationales Sportstadion : Nur noch rund 36 Monate

Blick auf das neue nationale Stadion, das Ende 2019 eröffnet werden soll.
Grafik: PGNL
Lokales 24.11.2016 Aus unserem online-Archiv

Nationales Sportstadion : Nur noch rund 36 Monate

Laurent SCHÜSSLER
Laurent SCHÜSSLER
Das nationale Stadion für Fußball und Rugby öffnet seine Pforten zwischen Kockelscheuer und Cloche d'Or definitiv im Oktober 2019. Das bestätigte Hauptstadtbürgermeisterin Lydie Polfer am Donnerstag.

(LS) - Auf 60,358250 Millionen Euro belaufen sich die Kosten für das definitive Projekt eines nationalen Stadions für Fußball und Rugby, das zwischen Cloche d'Or und Kockelscheuer gebaut wird. Baubeginn bleibt September 2017. Die Vorbereitungsarbeiten (unter anderem muss ein Straßenverlauf abgeändert werden) beginnen allerdings bereits im Mai kommenden Jahres. Das bestätigte Hauptstadtbürgermeisterin Lydie Polfer am Donnerstagvormittag. Der erste Ball soll dann im Oktober 2019 rollen. Sprich in rund 36 Monaten.

Mittlerweile liegt das definitive Projekt vor, das bereits die Zustimmung der zuständigen Gemeindekommission erhalten hat und nun dem hauptstädtischen Gemeinderat am 5. Dezember zur Abstimmung vorgelegt wird. Die leicht höheren Kosten (zuvor war man von rund 58 Millionen Euro ausgegangen) begründen sich durch das Verlegen eines Naturrasens, der durch künstliche Fasern verstärkt wird  (ein sogenannter Hybridrasen), sowie verschiedene zusätzliche, aber notwendige Sicherheitsvorkehrungen.

Blick ins Innere des neuen Stadions.
Blick ins Innere des neuen Stadions.
Grafik: PGNL

Zudem hat die Stadt Luxemburg geplant, das Gelände des angrenzenden Freiluftparkings - zwischen dem nationalen Stadion und den noch zu bauenden Räumlichkeiten des städtischen "Service des Sports" - solchermaßen zu gestalten, dass auf ihm ebenfalls Veranstaltungen durchgeführt werden können. Natürlich nicht parallel, sondern alternativ zum Geschehen im Stadion. Rund 15.000 Menschen, so die Aussagen auf der Pressekonferenz, könnten hier beispielsweise ein Public Viewing verfolgen.

Man rechnet mit bis zu 25 Sportveranstaltungen jährlich in der neuen Arena, die weiterhin namenlos bleibt. Zusätzlich sollen verschiedene kulturelle Veranstaltungen hier stattfinden, über die man sich aber noch keine Gedanken gemacht hat. Der Sport habe absoluten Vorrang, betonten Polfer und der ebenfalls anwesende Spportminister Romain Schneider unisono.


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