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Namur: Jäger erschießt aus Versehen seinen besten Freund
Bei einer Jagd in der belgischen Provinz Namur ist es zu einem tragischen Jagdunfall gekommen.

Namur: Jäger erschießt aus Versehen seinen besten Freund

Symbolfoto: Shutterstock
Bei einer Jagd in der belgischen Provinz Namur ist es zu einem tragischen Jagdunfall gekommen.
Lokales 05.09.2012

Namur: Jäger erschießt aus Versehen seinen besten Freund

Bei einer Jagd in Evelette in der belgischen Provinz Namur ist es am Samstagabend zu einem tragischen Jagdunfall gekommen. Dabei wurde ein 54-jähriger Jäger versehentlich ausgerechnet durch seinen besten Freund erschossen.

(jw) - Bei einer Jagd in Evelette in der belgischen Provinz Namur ist es am Samstagabend zu einem tragischen Jagdunfall gekommen. Dabei wurde ein 54-jähriger Jäger versehentlich ausgerechnet durch seinen besten Freund erschossen.

Laut Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft war das Opfer an einer Stelle unterwegs, wo es sich eigentlich nicht aufhalten dürfte. Das für die Jagd vorgesehene Gebiet sei deutlich abgegrenzt, dazu waren offenbar sogar Seile aufgespannt gewesen.

“Ich wollte eigentlich gerade die Jagd beenden. Dann sah ich einen schwarzen Fleck, den ich für ein Wildschwein hielt, das zu einem Maisfeld unterwegs war. Ich hätte niemals gedacht, dass es sich um Thierry (das Opfer) handelte. Ich schoss und war am Boden zertstört. Er war seit langem mein Freund”, erklärte der Schütze aus Andenne.

Das Opfer lässt zwei Kinder im Alter von 18 und 25 Jahren und eine Ehefrau zurück. Diese war während der Jagd vor Ort und bestätigte, dass es sich um einen schrecklichen Unfall handelt. “Es war nicht Bernards Schuld. Er bleibt ein Freund unserer Familie. Ich habe ihn gebeten, den Sarg bei der Beerdigung zu tragen”, erklärte die Lebensgefährtin in der belgischen Presse.