Nachtfoyer der „Wanteraktioun“ öffnet Türen früher als geplant
Foto: Guy Jallay
Bis zu 200 Personen können in Findel nächtigen. Das "Foyer de nuit" ist von 19 Uhr abends bis 9 Uhr morgens geöffnet.
Wegen der Wettervorhersagen öffnet das Nachtfoyer der „Wanteraktioun“ bereits an diesem Freitag seine Türen. Zwischen 19 Uhr und 9 Uhr finden Obdachlose in der route de Trèves in Findel ein Dach über dem Kopf.
Nachtfoyer der „Wanteraktioun“ öffnet Türen früher als geplant
Marc HOSCHEID
Wegen der Wettervorhersagen öffnet das Nachtfoyer der „Wanteraktioun“ bereits an diesem Freitag seine Türen. Zwischen 19 Uhr und 9 Uhr finden Obdachlose in der route de Trèves in Findel ein Dach über dem Kopf.
Wegen der Wetteraussichten öffnet die „Wanteraktioun“ ihr Nachtfoyer bereits am kommenden Freitag. Zwischen 19 Uhr und 9 Uhr finden Obdachlose in der route de Trèves in Findel ein Dach über dem Kopf. Die Tagesfoyers in Findel und Bonneweg öffnen wie geplant am 1. Dezember, sie sind von 12 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Die „Wanteraktioun“ wird seit 2001 jedes Jahr zwischen dem 1. Dezember und dem 31. März von dem gemeinnützigen Verein Inter-Actions, der Caritas und dem luxemburgischen Roten Kreuz organisiert, um Obdachlosen in der Winterzeit ein Dach über dem Kopf zu bieten und sie mit Essen zu versorgen. Im vergangenen Winter nahmen 2 374 Personen das Angebot wahr.
Sechs Prozent der Personen hatten die luxemburgische Nationalität, 64 Prozent waren Europäer und 22 Prozent Nicht-Europäer. 90 Prozent der Gäste waren männlichen Geschlechts.
Obdachlose vor Erfrierungen schützen, wenn es draußen kalt wird - das ist das Ziel der Wanteraktioun. Dieses Jahr kamen weniger Menschen zur Tagesstätte in Bonneweg.
Der Winter steht vor der Tür und langsam aber sicher rutscht das Thermometer unter die Nullgradmarke. Besonders die Nächte werden kalt. Die „Wanteraktioun“ bietet Obdachlosen Tag und Nacht Wärme und Schutz.
Nachdem am 15. Juni ein zweiter Verdächtiger im Fall des bislang ungeklärten Todes eines Obdachlosen am 28. März 2014 in Findel verhafte wurde, deutet sich an, dass das Gerichtsverfahren neu aufgerollt werden könnte - diesmal gegen zwei Angeklagte.
Die Verantwortlichen der Caritas blicken auf ein schwieriges Jahr zurück. Vor allem die humanitäre Hilfe und die Entwicklungszusammenarbeit wird immer komplizierter und gefährlicher.
Seit einem Monat läuft die "Wanteraktioun" für Obdachlose. Ein Trend scheint sich bereits jetzt abzuzeichnen: Mehr Menschen denn je nutzen das Schlafangebot in Findel. Und auch im Tagesfoyer steigt die Zahl der Gäste im Vergleich zum Vorjahr.
Es soll kein Drogenkonsumraum gegen den Willen der Gemeinde in Ettelbrück entstehen. Offener zeigt sich die Gemeinde bei der Diskussion über eine Tagesauffangstruktur am Bahnhof.
In Luxemburg wurde Jérémy L. rechtskräftig zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er einen Zöllner angefahren und verletzt hatte. In Belgien drohen ihm bis zu vier Jahre Haft, weil er einen Polizisten überfahren wollte.
Zu sechs Jahren Gefängnis ist am Donnerstag der Anführer einer dreiköpfigen Bande verurteilt worden, der von Thailand aus über Snapchat einen regen Drogenhandel in Luxemburg organisiert hatte.
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