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Nachhaltig leben: Mobilitätswoche startet in wenigen Tagen
Lokales 3 Min. 08.09.2014 Aus unserem online-Archiv

Nachhaltig leben: Mobilitätswoche startet in wenigen Tagen

Mehr Fahrradfahrer für mehr Nachhaltigkeit

Nachhaltig leben: Mobilitätswoche startet in wenigen Tagen

Mehr Fahrradfahrer für mehr Nachhaltigkeit
Foto: Shutterstock
Lokales 3 Min. 08.09.2014 Aus unserem online-Archiv

Nachhaltig leben: Mobilitätswoche startet in wenigen Tagen

Während der Mobilitätswoche können Bürger umweltverträgliche Alternativen zum Auto ausprobieren. Im ganzen Land gibt es dazu Aktionen. Auch außerhalb von Europa findet die Idee immer mehr Anhänger.

(pc) - Wie jedes Jahr findet auch 2014 vom 16. bis zum 22. September die „European Mobility Week“ statt. Die Initiative wird seit 2002 mit Unterstützung der beiden Generaldirektionen Umwelt sowie Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission zur Förderung nachhaltiger Mobilitätsmaßnahmen organisiert.

Im Rahmen der Mobilitätswoche sind die Bürger dazu aufgefordert, nachhaltige und umweltverträgliche Alternativen zum eigenen Auto als Transportmittel auszuprobieren und mit eigenen Ideen einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigeren Lebensweise zu leisten.

Vor 20 Jahren habe man versucht, die Städte autofreundlich zu gestalten. Heute gehe es darum, diese menschenfreundlich zu machen, so der Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, François Bausch.

Gemeinsam mit Syvicol-Präsident Emile Eicher und Gilles Dostert, Generaldirektor des „Verkéiersverbond“, präsentierte er im Rahmen einer Pressekonferenz die hier im Land geplanten Aktionen und Aktivitäten zum diesjährigen Fokusthema „Our streets, our choice“ („Eis Stroossen – Eise Choix“). Koordiniert wird die Aktion auf nationaler Ebene vom Verkéiersverbond, auf lokaler Ebene sind die Gemeinden (Syvicol) verantwortlich.

Geplante Aktionen im Land

Folgende Aktionen bilden eine kleine Auswahl des umfangreichen Angebots, das den Bürgern während der Mobilitätswoche geboten wird:

- Einführung der „mBox“ am Bahnhof in Mersch am 14. September, also eines sicheren Abstellplatzes fürs Fahrrad, wenn es mit dem Zug oder Bus weitergeht. Eine erste „mBox“ existiert bereits am Hauptbahnhof in Luxemburg

- Fotoaktion „Mr. & Mrs. Mixalot“, die vom 16. bis zum 19. September am Bahnhof in Ettelbrück stattfindet. Teilnehmer werden mit ihrer ganz persönlichen „Transportmittelkette“ in einem improvisiertem Fotostudio abgelichtet. Die Fotos werden auf Facebook/mobiliteit.lu veröffentlicht. Der- und Diejenige mit den meisten „Likes“ werden zu „Mr. & Mrs. Mixalot“ gekürt und mit einem Preis vom Verkéiersverbond ausgezeichnet.

- „E Kado fir de Vëlo“ am 17. September: Hier werden von 7 bis 11 Uhr in der Hauptstadt (Rond-Point Schuman und „Al Bréck“) kleine Geschenktaschen für Radfahrer verteilt. Im Vorjahr wurden 600 Taschen in 3 Stunden vergeben, eine stattliche Zahl, die möglicherweise in diesem Jahr noch getoppt werden kann?

- „Tour du Duerf“: Gemeinsam radeln für Klimaschutz und Radverkehrsförderung. Mittels eines Online-Radelkalenders werden mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer festgehalten. Die radelaktivsten Teilnehmer und Gemeinden werden prämiert

- Preisverleihung: „Mam Vëlo op d'Schaff... oder an d'Schoul.

- Mobilitätsfest und Ateliers für Personen mit eingeschränkter Mobilität am 18. September am Hauptbahnhof.

- „Op de Spure vum neien Tram – Vëlostour“. Eine Fahrradtour entlang der neuen Tramstrecke am 21. September.

Das komplette Programm der Mobilitätswoche kann auf der Website www.mobiliteitswoch.lu eingesehen werden.

Den Höhepunkt der Aktionswoche stellt der Tag „In Town Without My Car!“ („Ohne Auto in der Stadt“) am 22. September dar, an dem in den teilnehmenden Städten und Gemeinden ein oder mehrere Bereich(e) einzig und allein für Fußgänger, Radfahrer und öffentliche Verkehrsmittel zugänglich gemacht werden.

Ein interessanter Fakt zur „Europäischen Mobilitätswoche“: Die Aktion ist nicht, wie man dem Namen nach vermuten könnte, auf Europa begrenzt. Es handelt sich um eine Initiative, die von Jahr zu Jahr sowohl in Europa, aber auch weltweit immer mehr Anhänger findet, sodass man auf den Teilnehmerlisten der vergangenen Jahre auch entfernt liegende Länder wie Argentinien, Japan oder Südkorea findet.


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