Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Nach tödlichem Unglück im Juni 2014: Teilschuld nach Kollision
Lokales 02.02.2017

Nach tödlichem Unglück im Juni 2014: Teilschuld nach Kollision

Dem angeklagten Lastwagenfahrer wurde nur eine Teilschuld an dem Unglück zugeschrieben.

Nach tödlichem Unglück im Juni 2014: Teilschuld nach Kollision

Dem angeklagten Lastwagenfahrer wurde nur eine Teilschuld an dem Unglück zugeschrieben.
Foto: Marc Wilwert
Lokales 02.02.2017

Nach tödlichem Unglück im Juni 2014: Teilschuld nach Kollision

John LAMBERTY
John LAMBERTY
Eine Geldstrafe von 1.500 Euro und ein 18-monatiges Fahrverbot auf Bewährung wurden am Donnerstagmorgen am Bezirksgericht Diekirch gegen einen Lastwagenfahrer verhängt, der dort wegen fahrlässiger Tötung angeklagt war

(jl) - Eine Geldstrafe von 1.500 Euro und ein 18-monatiges Fahrverbot auf Bewährung wurden gestern am Bezirksgericht in Diekirch gegen einen Lastwagenfahrer verhängt. Dieser war im Juni 2014 mit seinem Sattelschlepper zwischen Esch/Sauer und Lultzhausen mit einem entgegenkommenden Motorrad kollidiert, dessen Fahrer dabei getötet worden war.

War der Fernlastfahrer in der Folge wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden, so sahen die Richter die Schuld an dem Unglück nun doch nur zu zwei Dritteln beim Beschuldigten, zu einem Drittel aber auch beim Opfer.

Gestürzt war der Motorradfahrer nämlich, da er beim Erscheinen des Lasters inmitten einer Kurve allzu stark überbremst hatte. Dass das Manöver mutmaßlich die Reaktion auf ein Ausscheren des Sattelaufliegers war, konnte aber offenbar nicht zweifelsfrei bewiesen werden. Den Hinterbliebenen wurden gestern dennoch Schmerzensgelder von insgesamt 142.000 Euro zugesprochen.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.