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Nach der Einweihung der „TGV L'Européenne“ am Sonntag: Schnell, schneller, am schnellsten
Lokales 2 Min. 04.07.2016 Aus unserem online-Archiv

Nach der Einweihung der „TGV L'Européenne“ am Sonntag: Schnell, schneller, am schnellsten

Schnell und komfortabel kommen Touristen und Berufspendler an ihre Zielorte.

Nach der Einweihung der „TGV L'Européenne“ am Sonntag: Schnell, schneller, am schnellsten

Schnell und komfortabel kommen Touristen und Berufspendler an ihre Zielorte.
Foto: Lex Kleren
Lokales 2 Min. 04.07.2016 Aus unserem online-Archiv

Nach der Einweihung der „TGV L'Européenne“ am Sonntag: Schnell, schneller, am schnellsten

Cheryl CADAMURO
Cheryl CADAMURO
Montpellier, Marseille, Straßburg oder Zürich: Die neue TGV-Strecke „L'Européenne“ bringt Luxemburger schneller ins Ausland. Doch nicht nur Urlauber, auch Berufspendler können von den Verbindungsmöglichkeiten profitieren.

Von Cheryl Cadamuro

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke „TGV L'Européenne“ wurde am Sonntag eingeweiht: Nun kann Reiselustige nichts mehr aufhalten. Doch welche Annehmlichkeiten bietet die neue Verbindung den Luxemburgern konkret? „Es gibt an sich drei Vorteile. Zum einen verkürzt sich die Reisezeit nach Straßburg um 30 Minuten, und zum anderen gibt es nun zweimal täglich eine Direktverbindung nach Marseille und Montpellier – inklusive zahlreicher Zwischenstationen in, unter anderen, Thionville, Metz und Lyon. Zu guter Letzt sind auch Basel und Zürich schneller zu erreichen – dazu ist nur ein Umstieg in Mulhouse nötig“, so Marc Hoffmann, Direktor für Reiseaktivitäten bei der CFL.

Mehr Zeit für angenehme Dinge

Konkret bedeutet das neue Angebot folgendes: Täglich um 7.23 Uhr verlässt ein Hochgeschwindigkeitszug den Luxemburger Bahnhof – und trifft um 15.02 Uhr in Marseille ein. Wer hingegen die Sonne in Montpellier genießen möchte, kann um 11.24 Uhr den entsprechenden Zug nehmen und kommt um 19.02 Uhr dort an. Doch nicht nur diese beiden Urlaubsziele sind interessant. Denn nicht nur Touristen, auch Studenten und Berufspendler können von der neuen Strecke profitieren. Stichwort hier: Zwischenstationen. Genauer gesagt: Thionville, Metz und Straßburg. Mehr Komfort – und vor allem mehr Zeit für die angenehmen Dinge im Leben – davon sollen auch und vor allem Berufstätige etwas haben.

Nach Thionville benötigt man mittels TGV nur 20 Minuten, nach Metz 45 Minuten und nach Straßburg 99 Minuten. Weitere positive Aspekte der neuen Strecke liegen auf der Hand: „Normalerweise benötigt man um die zwei Stunden mit dem Auto nach Straßburg – wo dann noch die lange Suche nach einem Abstellplatz fürs Fahrzeug hinzukommt. Ein weiterer Grund also, den TGV zu nehmen“, erklärt Marc Hoffmann. In Thionville und Metz sieht die Lage bezüglich Parken bekannterweise ähnlich aus.

Gemütlich ans Ziel

Mitarbeiter der europäischen Institutionen in Straßburg, aber auch Berufspendler aus Metz oder Thionville sowie Studenten dürfte indes nicht nur das sorgenfreie Fahren, sondern auch die überaus angenehmen Sitzplätze im Zug Freude bereiten. Wer sich indes für die Finanzierung der um 106 Kilometer verlängerten TGV-Strecke interessiert: Das Projekt hat insgesamt zwei Milliarden Euro gekostet, Luxemburg hat sich mit rund 40 Millionen Euro  daran beteiligt.

Weitere Informationen unter: http://lu.voyages-sncf.com/fr/


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