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Nach dem Sturmtief: Die Pegel steigen
Auch die Sauer ist teilweise bereits aus ihrem Bett getreten.

Nach dem Sturmtief: Die Pegel steigen

Foto: Robert Britz via mywort
Auch die Sauer ist teilweise bereits aus ihrem Bett getreten.
Lokales 3 03.01.2018

Nach dem Sturmtief: Die Pegel steigen

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Ergiebige Regenfälle hatten während der vergangenen Tage die Flusspegel ansteigen lassen, Sturmtief "Burglind" legte noch einiges drauf, sodass es nunmehr gilt, die Wassermassen im Auge zu behalten.

(TJ) - Sturmtief "Burglind" brachte nicht nur heftige Böen mit sich, in der Nacht zum Mittwoch gingen auch teils ergiebige Regenschauer über dem Land nieder. Weil die Erde bedingt durch die Niederschläge der vergangenen Tage bereits mit Wasser gesättigt war, blieb ein Anschwellen der Flüsse nicht aus.

Die Klassiker - Ingeldorf, Roeserbann - sind teilweise bereits vom Wasser überspült, an der Mosel ist seit den frühen Abendstunden die Strecke von Schengen nach Contz-les-Bains gesperrt. In Remich fehlen noch wenige Zentimeter bevor die Wellen über die Esplanade schlagen. Die Mosel ist derzeit zusätzlich mit Schmelzwasser aus den Vogesen belastet.

In Stadtbredimus stand der Pegel um 17 Uhr bei 478 Zentimeter.  Zu dem Zeitpunkt stieg das Wasser um sechs Zentimeter pro Stunde. Der "Service de la Navigation" rechnet im Lauf des Donnerstagmorgens mit einem Maximalpegel von um 500 Zentimeter.

Zur Erinnerung: Die "Cote de Vigilance" wäre mit 530 Zentimeter erreicht, 710 Zentimeter bedeuten "Cote de Préalerte" und bei 780 Zentimeter ist die "Cote d'Alerte" erreicht. Einstweilen geht von den Wassermassen keine direkte Gefahr aus, allerdings hängt die Entwicklung von den Niederschlägen der kommenden Tage ab.


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